Nachdem
die deutschen Schüler ihre schwedischen Austauschpartner
bereits im September vergangenen Jahres besucht hatten, war
es vom 21.04 bis zum 28.04 an der Zeit, dass auch Zeven ausländischen
Besuch bekam.
Am Freitagabend kam die schwedische Gruppe nach zwölfstündiger
Zugfahrt mit ein wenig Verspätung endlich in Rotenburg
an. Man begrüßte sich voller Freude und tauschte
ein paar Worte. Dann fuhren die Schwedinnen und der einzige
männliche Schwede mit ihren Partnern erst einmal nach
Hause und aßen etwas. Später traf sich die 16-köpfige
Gruppe dann noch auf einem Geburtstag.
Am Samstag morgen war für uns alle ausschlafen angesagt.
Nachmittags ging es nach Zeven zum Eis essen und abends nach
Bevern in die Disko.
Auch nach diesem langen Tag wollten alle am Sonntag ausschlafen.
Gegen Abend trafen wir uns wieder zum Grillen und sangen -
mehr oder weniger gut – Karaoke. So ging das tolle Wochenende
zu Ende, doch für Montag war nicht Schule sondern eine
Fahrt nach Hamburg angesetzt. Nach einer informativen Hafenrundfahrt,
bei der wir auch das größte Passagierschiff der
Welt „Freedom of the Seas“ bestaunen durften,
besuchten wir das Wachsfigurenkabinett „Panoptikum“.
Danach machten sich alle auf den Weg zum Einkaufsbummel durch
Hamburg, wo besonders die Schweden bei Schnäppchen zuschlugen.
Am nächsten Tag ging es endlich in die Schule. Allerdings
nahmen die schwedischen Schüler während der ersten
Schulstunden an einem Stadtrundgang teil, in dem sie die „Stadt
am Walde“ besser kennen lernten, während wir Deutschen
alleine in der Schule lernen mussten. Abends schauten alle
gemeinsam eine DVD und unterhielten sich noch lange. In den
ganzen Gesprächen lernten die Schweden jedoch nicht nur
viele deutsche Begriffe, sondern auch umgekehrt: z.B. heißen
„Tick, Trick und Track“ auf schwedisch „Knatte,
Fnatte und Tjatte“ und „Jag älskar Sverige“
heißt „Ich liebe Schweden“, was viele nach
dem Besuch in Schweden im vergangenen Jahr behauptet haben.
Nach dem Besuch des Auswanderermuseum in Bremerhaven am Mittwochmorgen,
fuhr uns der Bus gegen Nachmittag nach Dorum zum Wattwandern.
Dies war besonders für unsere ausländischen Gäste
eine tolle Erfahrung und alle hatten eine Menge Spaß.
Donnerstag fuhren alle morgens zur Schule, wo es ein großes
Frühstück für die gesamte Gruppe, inklusive
Lehrer gab. Auf schwedischer Seite waren dies Elisabeth Hörnlund,
die den Austausch in diesem Jahr das letzte mal organisierte,
und Johan Hjertén, der ihre Rolle in den kommenden
Jahren übernehmen wird. Frau Matzen half uns bei der
Organisation des Gegenbesuches in diesem Jahr, während
Herr Wagener im letzten September mit uns die Reise nach Schweden
unternommen hat. Nachdem sich alle gestärkt hatten, standen
Unterrichtsbesuche auf dem Plan. Nachmittags gingen einige
aus unserer Gruppe ein wenig die Stadt erkunden und die anderen
fuhren für den Nachmittag nach Hause. Abends sah man
sich dann auch schon beim Abschiedsessen wieder. Hier unterhielten
sich alle über die letzten Tage und nutzten die Chance,
E-Mail-Adressen und ähnliches auszutauschen.
Nach einer kurzen Nacht mussten unsere Austauschpartner am
Freitagmorgen um 7.00 Uhr bereits die Heimreise antreten.
Hierüber war keiner froh, denn alle waren sich einig,
dass dies eine wunderschöne war. Wir verabschiedeten
uns und winkten ein letztes mal, als sich der Bus in Bewegung
setzte.
chr