Inhalt
2006
(Aus
der Zevener
Zeitung (ZZ) oder dem Sonntagsjournal der Zevener
Zeitung (SJ)
- wenn nicht anders angegeben.) Etliche Fotos stellte uns die ZZ zur Verfügung.
Vielen Dank!
(Wir geben aber auch der ZZ Bilder von uns.)
Gymnasiasten als Wohltäter (ZZ
29.12.2006)
St.-Viti-Gymnasium bekommt Räume (ZZ
29.12.2006)
Schüler geben Weihnachtskonzert (ZZ
15.12.2006)
Praktikum bei der Polizei heiß begehrt (ZZ
07.12.2006)
Gymnasiasten bieten musikalische Vielfalt (ZZ
07.12.2006)
Eine-Welt-Basar mit USA-Café und Gruselkabinett
(ZZ
20.11.2006)
"So lange klatschen die Leute sonst nicht!"
(SJ
19.11.2006)
Chance für Kinder im Sahel (ZZ
18.11.2006)
Miteinander oder gegeneinander? (ZZ
18.11.2006)
Mädchen suchen Zeitzeugen (ZZ
10.11.2006)
Eine-Welt-Basar am St.-Viti-Gymnasium und Rumänisch
gruseln und spanisch essen (SJ
05.11.2006 und ZZ 08.11.2006)
Sieben
neue Lehrkräfte für das St.-Viti-Gymnasium (ZZ
06.10.2006)
Jo
Bohnsack will wieder im Rathaussaal einheizen (ZZ
02.10.2006)
Bis
zum Morgen wird gefeiert (ZZ
12.09.2006)
Klarer Stil: Musik mit Gitarren (ZZ
17.07.2006)
Erste
Plätze für Zevener Schülerfirmen (ZZ
13.07.2006)
Das wertvollste
Stück Bildung (SJ
09.07.2006)
Wildnis
wartet auf die Abiturienten (ZZ
01.07.2006)
Ich
bin neugierig auf die Welt geworden (ZZ
30.06.2006)
Rock,
Pop, Klassik und Schnittchen (ZZ
26.06.2006)
Serenade im St.-Viti-Gymnasium (ZZ
20.06.2006)
Eine
Frau schreibt den Männerdialog (ZZ
10.06.2006)
In
den Schulbussen wird es immer ruhiger (ZZ
02.06.2006)
"Delicious"
verteidigt in der Landesliga Platz drei (ZZ
01.06.2006)
Hatwig und Zabel für DM qualifiziert (ZZ
01.06.2006)
Für Literatur und und Musik begeistern (ZZ
30.05.2006)
Dritte
Bläserklasse kommt (ZZ
23.05.2006)
Luxus pur für Gymnasiasten (ZZ
01.05.2006)
Das ist doch mal was anderes (ZZ
26.04.2006)
Gewaltausbruch in der Psychiatrie (ZZ
23.03.2006)
Von Irrenhaus zu Irrenhaus und
drei weitere Artikel (ZZ 20.03.2006)
ZZ-Playbackshow als Karriere-Start (ZZ
10.03.2006)
Schüler aus Zeven schaffen den Sprung aufs Treppchen (SJ
05.03.2006)
Gedanken im Keim ersticken (ZZ
02.03.2006)
Rollen
werfen viele Fragen auf (ZZ
18.02.2006)
Zevener
Gymnasiasten testen Skimaterial in Österreich
(ZZ 15.02.2006)
Neue Pädagogin am St.-Viti-Gymnasium (ZZ 13.02.2006)
A capella-Gesang vom Feinsten (SJ 12.02.2006)
400 Schüler singen mit maybebop (ZZ 11.02.2006)
Informationen
aus erster Hand (ZZ
10.02.2006)
"maybebop" verlangt nach Ortswechsel (ZZ
31.01.2006)
Schüler verkaufen 300000 LocoFinder (ZZ
21.01.2006)
Schüler
machen mit (ZZ
16.01.2006)
Große Party vor dem Pauken (ZZ
16.01.2006)
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Zeven
(sk). Die Bemühungen der Schülerinnen und Schüler des
St.-Viti-Gymnasiums am Tag des Eine-Welt-Basars haben sich gelohnt.
Die 33 teilnehmenden Klassen haben sich kräftig ins Zeug gelegt
und 8500 Euro für einen guten Zweck zusammen bekommen. |
| St.-Viti-Gymnasium
bekommt Räume Der Schul- und Kulturausschuss hatte sich mit dem Thema
bereits in der vergangenen Wahlperiode ausgiebig beschäftigt. Für
die schulische Nutzung hat der Rat der Samtgemeinde Zeven am 6. Juli
des laufenden Jahres folgendes Konzept beschlossen: Dem St.-Viti-Gymnasium
wird der erste Bauschnitt der PWA-Schule ab 1. Januar 2007 für
die Dauer von fünf Jahren überlassen. Nach Ablauf des Überlassungsvertrages
seien die Räumlichkeiten des St.-Viti-Gymnasiums wieder am Standort
in der Bahnhofstraße zusammenzuführen, beschloss der Rat
im Juli. Der Landkreis soll gebeten werden, rechtzeitig vor Ablauf des
Überlassungsvertrages ein entsprechendes Konzept vorzulegen. |
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Zeven (rsk). Ein wahrhaft großes Weihnachtskonzert fand am Mittwochabend im St.-Viti-Gymnasium statt. Groß waren sowohl die gezeigte Leistung als auch die Zahl der Mitwirkenden - rund 180. Groß waren aber auch die Besucherzahl und der Beifall, mit dem die Schüler belohnt wurden. Rektor
Elmar Wagener sollte tatsächlich Recht behalten mit seiner Ankündigung,
dass es trotz des umfangreichen Programms kein Konzert mit Überlänge
werden würde. Zügig wechselten die Akteure auf der Bühne und präsentierten
musikalische Vielfalt auf hohem Niveau. Allerdings mussten die vielen
Zugabe-Rufe bei diesem straffen Programm natürlich unerhört bleiben
- sonst wäre es wohl doch ein abendfüllendes Konzert geworden. Den Anfang
machte die dritte Bläserklasse unter der Leitung von Sonja Beuke,
die erklärte, dass die Schüler erst seit drei Monaten Instrumental-Unterricht
hatten. Da müssen die Schüler sehr fleißig geübt
haben, denn alles, was sie spielten, konnte sich durchaus hören
lassen, unter anderem „Love me tender" und „Jingle
Bells".
Zum Abschluss
spielten sie eine „Kleine Melodie" von Wolfgang Amadeus
Mozart. Sonja Beuke: „Sie können ja mal gucken, ob
Sie diese Melodie möglicherweise aus anderen Zusammenhängen
kennen." Einige junge Zuhörer stimmten denn auch leise
mit ein: „Morgen kommt der Weihnachtsmann..."
Riesenapplaus gab es für die junge Gruppe, ebenso für
den Unterstufenchor, der auch von Sonja Beuke geleitet wurde und
unter anderem mit „Rock my Soul" vierstimmig begeisterte. Mit drei Stücken kam zum krönenden Abschluss die Big Band des Gymnasiums auf die Bühne und begeisterte mit sattem Big Band-Sound bei sehr exaktem Spiel, unter anderem mit „Thriller" von Michael Jackson. Groß die Begeisterung. Nur in einer Hinsicht mangelte es dem Konzert an Größe. In der viel zu kleinen Pausenhalle waren für viele der dicht gedrängten Besucher nur noch Stehplätze zu haben. |
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Zeven
(jv/js). Das St.-Viti-Gymnasium führte wieder Praktika im 11. Jahrgang
durch. Für die Schüler sollten diese Praktika eine ideale
Gelegenheit sein, ein wenig ins Berufsleben hineinzuschauen und sich
ein besseres Bild von dem Beruf zu machen, den sie später einmal
ausüben möchten. Doch stimmt das auch? Oder ist ein Praktikum
lediglich eine ideale Gelegenheit für die Schüler, dem für
gewöhnlich als öde empfundenen Schulunterricht eine Weile
zu entgehen. |
| Gymnasiasten bieten musikalische Vielfalt Weihnachtskonzert mit
180 Mitwirkenden - Freier Eintritt - Verkauf von Punsch und Gebäck
Zeven (ZZ/tk). Das musikalische Leben im Zevener St.-Viti-Gymna-sium wird zunehmend vielfältiger. Anlässlich des Weihnachtskonzertes am Mittwoch, 13. Dezember, werden 180 Schüler den Beweis antreten. Im Pausenfoyer
des Gymnasiums werden so viele Gruppen wie lange nicht mehr auftreten
und die Ergebnisse ihrer intensiven Probenarbeit der vergangenen Wochen
zum Besten geben. Zu hören sein werden zwei Bläserklassen, der Mittel-
und Oberstufenchor sowie der Unterstufenchor (Klasse 5 und 6), die neue
Profilklasse Musik (7. Jahrgang), die Big Band und einmal mehr die Mitglieder
der Schweden-AG.
„Dennoch wird
das Konzert keine Überlänge haben, sondern im Zeitrahmen zwischen eineinhalb
und zwei Stunden liegen", betonen die inzwischen drei Musiklehrer der
Schule, denn mit Dirk Seidel unterstützt seit Schuljahresbeginn ein
neuer Pädagoge die musikalische Arbeit am Gymnasium.
„Mit der Einrichtung
der Profilklasse Musik trägt die kontinuierliche
Bläserklassenarbeit erste Früchte", erläutert Fachobmann Friedemann
Micha-lek, „damit konnte die Nachfrage der ersten Bläserklassenkinder
nach weiterer Auseinandersetzung mit Musik gestillt werden".
Inzwischen ist die dritte Bläserklasse
unter der Leitung von Sonja Beuke angelaufen. Als kleine neuerliche
instrumentale Variante
erlernen in dieser Klasse erstmals drei Kinder das Spielen des Horns. Um für die Auftritte beim Weihnachtskonzert gewappnet zu sein, versammelten sich jetzt immerhin 90 Schüler zu einer zweitägigen Musikfreizeit in der Jugendherberge Müden (Örtze) und probten mit ihren drei Musiklehrern viele Stunden am Tag. Drei Gruppen mit nochmals 90 Schülern muss-ten der Freizeit fern bleiben, weil sie Betriebspraktika oder Projektage zu absolvieren hatten. Das Konzert
beginnt um 18 Uhr. Der Eintritt ist frei. Die Schüler der Schweden-AG
unter Leitung von Friederike Matzen werden wieder alkoholfreien
Punsch und Weihnachtsgebäck verkaufen.
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| Eine-Welt-Basar
mit USA-Café und Gruselkabinett
Zeven (sk). Wer am vergangenen Sonnabend vor dem St. Viti Gymnasium einen Parkplatz finden wollte suchte leider vergebens. Weder auf dem Schulparkplatz, noch entlang der Bahnhofsstraße war lange Zeit kaum ein Platz frei. Grund: Der diesjährige Eine-Welt-Basar war ein echter Besuchermagnet und lockte nicht nur die Eltern der Schüler in das Gymnasium. Gerade
während der Mittagszeit landen viele den Weg in die Lehranstalt,
um mit den kulinarischen Köstlichkeiten ihren Hunger zu stillen.
In dem USA-Cafe, stilecht in blau, rot und weiß dekoriert, bot
die Klasse 8L1 ihren Gästen Hot Dogs und andere Leckereien aus
dem „Land der unbegrenzten Möglichkeiten". Aus dem „Land
der aufgehenden Sonne" kamen die Gerichte, welche die 9F1 in ihrem
asiatischen Restaurant reichte. Hier wurde der Wok nie kalt, dafür
wurden aber alle Gäste satt.
Lange Schlangen bildeten sich auch vor dem Gruselkabinett der Klasse
9F3, die ihre Besucher das Fürchten lehrte.
merkte man den Schülern ihre Motivation für den Basar an.
Für die gute Sache haben alle zusammen gearbeitet und gemeinsam
einen schönen Basar-Tag auf die Beine gestellt. „Es ist toll,
was die Schüler hier geschaffen haben. In der Pausenhalle und in
den Klassenräumen ist eine tolle Atmosphäre", sagte eine
begeisterte Besucherin am Aussgang, "Ich freue mich schon auf nächstes
Jahr und bin gespannt, was für Ideen die Klassen dann haben werden." |
| „So
lange klatschen die Leute sonst nicht!"
Zeven (zi). Wer schon das umjubelte Konzert im vergangenen Jahr besucht hatte, konnte ungefähr erahnen, was am Freitagabend wieder im Rathaussaal geschah: Der Pianist Jo Bohnsack und seine Begleitung brachten auch diesmal das Zevener Publikum gewaltig in Stimmung. Schon
im Foyer des Rathauses wurden die Gäste von der zweiten Bläserklasse
des St.-Viti-Gymnasiums, der Klasse 6 b unter Leitung ihres Musiklehrers
Friedemann Michalek, musikalisch begrüßt. So vergingen einige
Minuten, bevor Elmar Wagener, der Direktor des St.-Viti-Gymnasiums,
dann seinerseits die rund 250 Gäste im leider nicht ganz gefüllten
Rathaussaal begrüßen konnte, da sich diese zuvor zum Großteil
noch im Foyer aufgehalten hatten. Sein Dank ging auch an die Sponsoren
und Veranstalter des Abends, mit dessen Überschuss der Förderverein
des Gymnasiums nun ein Schulprojekt unterstützen wird.
Denn
bereits arn Vormittag hatte die Klasse 6 b des Gymnasiums in der 5.
und 6. Stunde von Jo Bohnsack eine Einführung in den Boogie-Woogie
und Blues erhalten. Und so spielte sie nun auf der Bühne zwei Stücke
zusammen mit dem Pianisten, wobei sich im Hintergrund ihr Musiklehrer
um die Steuerung gleichbleibender Einsätze bemühte. Der Applaus
des Publikums war auch den jungen Musikern sicher und im Laufe des Abends
nahm die Zahl der Stücke zu, bei denen die im Rathaussaal Anwesenden
zum Mitsingen animiert wurden. Mitgewippt, -geklatscht und -geschnippt
wurde von den meisten Zuhörern ja sowieso seit dem ersten Stück. |
Chance
für Kinder im Sahel
Elsdorf/Zeven (kh). Der Schutalltag afrikanischer Kinder weist wenig Ähnlichkeiten mit dem deutscher oder anderer europäischer Schüler auf. Winzige Klassenräume, in denen bei Temperaturen von bis zu 50 Grad über 100 Kinder sitzen, sind keine Seltenheit. Darüber berichtete Diébédo Francis Kéré, der Begründer des Vereins „Schulbausteine für Gando", gestern Vormittag bei einem Besuch an Schulen in Zeven und Elsdorf. Doch
selbst Verhältnisse wie diese sind bereits Luxus, nur wenige Kinder
haben in den ärmsten Ländern der Welt überhaupt die Möglichkeit,
eine Schule zu besuchen. Besonders dramatisch ist die Situation in Burkina
Faso, einem kleinen Land in der westafrikanischen Sahelzone. Dort liegt
die Analphabetenrate bei 81 Prozent, in vielen Dörfern liegt sie
sogar noch weit darunter. Aus solch einem Dorf stammt Diébédo
Francis Kéré, der heute nicht nur ein erfolgreicher Architekt
ist und einen Lehrstuhl an der Technischen Universität Berlin innehat,
sondern zudem den Verein „Schulbausteine
für Gando" gründete.
Im traditionellen Afrika ist jeder Familienangehörige für die Versorgung der gesamten Familie verantwortlich. Und genauso ist jeder Angehörige einer Gemeinschaft der ganzen Gemeinschaft verpflichtet. Jeder ist für das Überleben dieser Gemeinschaft unverzichtbar. Wenn nun ein Mensch dieser Gemeinschaft auf der Suche nach einem besseren Leben diese verlässt, dann versucht er, seinen Ausfall durch finanzielle Hilfe auszugleichen. "Ich befinde mich in genau dieser Situation und möchte gern meinem Teil dieser sozialen Verpflichtung, dem so genannten Füreinander-Dasein, nachkommen", sagt Francis Kéré, Günder des Vereins "Schulbausteine für Gando". Und weiter: "Der Unterschied zur üblichen Vorgehens weise liegt darin, dass ich meiner Familie und der ganzen Gemeinschaft eine Lösung bieten möchte,die über die finanzielle Unterstützung hinaus gehen soll. Mit meiner Anwesenheit auf dem europäischen Kontinent habe ich im Unterschied zu den meisten aus meiner Heimat die Chance gehabt, über den eigenen Tellerrand hinaus schauen zu dürfen. Da habe ich unter anderem die Erkenntnis gewonnen, dass Schulbildung und Ausbildung die Basis für jegliche soziale, berufliche und wirtschaftliche Entwicklung sind. Darum ist es wichtig, eine Schule im Dorf zu schaffen." ZZ/js |
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| Miteinander
oder gegeneinander?
Zeven (js). Gibt es einen Krieg der Generationen? Manche sprechen bereits davon, denn angesichts der demografischen Entwicklung müssen bald immer mehr Jüngere die Lasten von immer mehr Rentnern und Pensionären schultern. Wieder andere weisen darauf hin, dass die Zahl der Jungen wächst, die, anders als in früheren Zeiten, ihr Verhältnis zu den Altvorderen als harmonisch betrachten und in ihnen sogar Vorbilder sehen. Mit dieser Fragestellung beschäftigt sich der 20. Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten unter dem Titel "Miteinander -gegeneinander? Jung und Alt in der Geschichte". Der Wettbewerb wendet sich an Kinder und Jugendliche unter 21 Jahren und wird von der Hamburger Körber-Stiftung ausgerichtet. Teilnehmern winken Geld- und Sachpreise in Höhe von 250 000 Euro. Einsendeschluss ist der 28. Februar 2007. An dem Wettbewerb beteiligt sich auch eine klassenübergreifende Arbeitsgruppe, bestehend aus Schülern des zehnten bis 12. Jahrgangs, am St.-Viti-Gymnasium unter Leitung ihres Lehrers Stephan Hall, die das Thema aus regionaler Sicht erforscht. Derzeit suchen die Schüler Zeitzeugen, die etwas zu den einzelnen Themenkomplexen beitragen können. Nach Fertigstellung der einzelnen Beiträge ist eine Publikation auf einer oder mehreren Seiten in der ZZ geplant. In Deutschland leben immer weniger Kinder, die Zahl der Alten nimmt zu - der demografische Wandel hat dramatische gesellschaftliche Folgen, zwingt zu Reformen und stellt das Verhältnis zwischen den Generationen auf den Prüfstand. Bundespräsident Horst Köhler: "Der Blick in die Geschichte kann uns lehren, wie Jung und Alt früher zusammengelebt haben. Dabei lassen sich Modelle des Miteinanders, aber auch mögliche Konflikte und deren Lösung finden." Wettbewerbsteilnehmer können das Generationenverhältnis im Mehrgenerationenhaushalt, in Patchwork- oder Ein-Eltern-Familien untersuchen. Sie können Proteste von Jugendlichen gegen die Elterngeneration erforschen oder Veränderungen im Leben von Alten in den Blick nehmen. Beispiele wie Generationswechsel in Familienbetrieben, Erziehung in Schule und Betrieb oder Konflikte zwischen Jung und Alt in Einwandererfamilien bieten die Chance, Fragen nach der Nähe der Generationen zueinander, nach Unterstützung, aber auch nach Abhängigkeiten und Einschränkungen nachzugehen. Die Zevener Schüler wollen zum Beispiel wissen, wie Alt und Jung nach dem Zweiten Weltkrieg nach der Flucht aus den ehemaligen deutschen Ostgebieten in der Region Zeven zusammenlebten. So möchten sie das Verhältnis zwischen den Flüchtlingsgenerationen der Flüchtlinge, die nach Zeven und in die ehemaligen Dörfer kamen, erforschen. "Gab es Vorzüge bei der Sicherung des Überlebensstandards für Junge oder alte Leute? Wie erging es den Flüchtlingen? Inwiefern mussten Generationen für die jeweils anderen Verantwortung übernehmen? Wie verlief das Zusammenleben unter den neuen Bedingungen? Wie war das Verhältnis von Flüchtlings- zu Einwohnerkindern? Ein anderes Mädchen hat durch Familienforschung herausgefunden, dass ihre Großmutter ein Pflegekind war und bei Verwandten aufwuchs, da ihre Mutter sie nicht versorgen konnte und ihr Vater gefallen war. "Zum ersten Mal", so schreibt sie in ihrem Expose, "hörte ich über eine Pflegschaft in der Zeit des Dritten Reiches. Als ich mich entschlossen habe, beim Geschichtwettbewerb des Bundespräsidenten teilzunehmen, begann ich sofort mit der Suche. Leider musste ich erfahren, dass nur noch wenige Akten oder Akteneinträge über die Pflegschaft meiner Großmutter beziehungsweise der Vormundschaftsregelung vorhanden sind." Die Schülerin bittet daher diejenigen, die selbst ein Pflegekind im Dritten Reich waren oder deren Familie verwandte Kinder in dieser Zeit aufzog, um Mithilfe. Es geht der Schülerin dabei nicht nur um Akteneinträge, sondern auch um die ganz persönlichen Erfahrungen als Pflegekind. "Es ist kein einfacher Schritt, über diese Erlebnisse zu sprechen. Aber es ist wichtig, dass diese Erlebnisse weitergegeben werden", findet das Mädchen. Weitere Projekte befassen sich mit dem Zusammenleben von Groß- und Kleinfamilien, beleuchten die Geschichte eines Familienunternehmens, der Flower-Power-und Hippie-Bewegung, der Geschichte des Hauses der Jugend, dem Verhältnis zwischen Schülern und Lehrern und anderen. Wer den Schülern helfen möchte, meldet sich unter Tel.: 04281/04281 983 - 65 65. |
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Mädchen suchen Zeitzeugen Zeven (js). Svenja Hüning (rechts) und Sina Böhling gehen in die zehnte Klasse des St.-Viti-Gymnasiums. Die beiden Schülerinnen nehmen zusammen mit Mitschülern an einem Geschichtswettbe-werb unter der Schirmherrschaft von Bundespräsident Horst Köhler teil. Das Thema lautet: „Miteinander, gegeneinander? - Alt und Jung in der Geschichte". Die Mädchen haben sich als Thema die Geschichte des Hauses der Jugend ausgesucht, das an diesem Wochenende sein 50-jähriges Bestehen feiert. Sina und Svenja suchen für ihre Recherchen nun Zeitzeugen, die etwas erlebt haben, das mit dem Haus der Jugend in Zusammenhang steht. Es geht den Mädchen dabei um die Wandlung des Verhältnisses zwischen Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen, aber auch um die Veränderung, die kirchliche Bräuche im Lauf der Zeit erfuhren. |
| Sieben
neue Lehrkräfte für das St.-Viti-Gymnasium
Zeven (js). Nachdem am Ende des letzten Schuljahres vier Kolleginnen und Kollegen das St.-Viti-Gymnasium durch Versetzungen, Eintritt in den Ruhestand und Entsendung in den Auslandsschuldienst verlassen und damit große Lücken hinterlassen hatten, ist das Kollegium nun wieder nahezu komplett. Angesichts steigender Schülerzahlen - das St.-Viti-Gymnasium wird derzeit von 1070 Schülerinnen und Schülern besucht - habe die Landesschulbehörde dem Zevener Gymnasium sieben neue Stellen zugestanden, heißt es in einer Mitteilung an unsere Zeitung. Edda
Bernstorff (Mathematik, Physik, Chemie), Katharina Koschel (Biologie
und Kunst), die sich zur Zeit noch im Mutterschutz befindet, Nicole
Romer (Biologie und Sport), Heike Zimmermann (Französisch, evangelische
Religionslehre), Norbert Bitzer (Deutsch, Geschichte, Politik), Marco
Salomon (Englisch, Sport) und Dirk Seidel (Musik, Sport). Die Hoffnung,
dass sich die zum Schulerjahresende aufscheinende Anspannung in der
Unterrichtsversorgung des St.-Viti-Gymnasiums weiter entspanne, seit
nicht unbegründet, heißt es abschließend. |
| Jo
Bohnsack will wieder im Rathaussaal einheizen
Zeven
(ZZ/js). Der bekannte Blues- und Boogie-Woogie-Pianist Jo Bahnsack
zeigt am Freitag, 17. November, um 19 Uhr im Zevener Rathaussaal wieder
sein Können auf dem Flügel. Bereits im vergangenen Jahr
hat Jo Bohnsack im ausverkauften Rathaussaal gezeigt, was man aus
so einem Flügel alles herausholen kann. Veranstaltet wird das
Konzert vom Verein ProZeven in Zusammenarbeit mit dem Förderverein
des St.-Viti-Gymnasiums. Vor dem Konzert wird noch die Bläserklasse des St.-Viti-Gymnasiums ihr Können zeigen. Der Förderverein des St.-Viti-Gymnasiums unterstützt mit dem Erlös ein Schulprojekt. Somit wird durch den Besuch des Konzertes auch noch ein gutes Werk für die Zukunft der Schülerinnen und Schüler getan. |
| Bis zum
Morgen wird gefeiert
|
| Klarer
Stil: Musik mit Gitarren
Zeven (zi). Die Organisatoren hätten sich am Freitagabend zur zweiten Veranstaltung „Viti rockt“ im St.-Viti-Gymnasium sicherlich mehr Besucher gewünscht, aber auch so hatten die jugendlichen Musik-Fans ihren Spaß. Und das lag nicht nur am fröhlichen Kassenteam oder an den kulinarischen Angeboten der Schülerfirma „Viticcino“. Den Beginn des Konzertes machte die Gruppe „Lewotrak“ vom St.-Viti-Gymnasium, die mit den Tücken der geliehenen Technik zu kämpfen hatte. Adam Czogallik (Gesang), Niels Dauter (Gitarre), Philipp Scholze (Gitarre, Bass) und Florian Münster (Schlagzeug) wurden bei ihrem Auftritt unterstützt von ihrem Gast-Saxophonisten „Sam“. Und auch ihr Bassist Jan Wessel, der seit Februar in Kenia weilte, wurde auf dem Konzert wieder gesehen,
Der
zweiten Formation des Abends, der Gruppe „Risk of Addiction“
mit Johannes Prüß (Gesang), Adrian Peters (Gitarre, Gesang),
Jona Willenbrock (Bass) und Simon Brunkhorst (Schlagzeug), gelang
es chnell, die Tanzfläche vor der Bühne zu füllen und
sich und das Publikum zum Schwitzen zu bringen. Die eingängige
Punkmusik der seit rund zwei Jahren bestehenden Band motivierte zu
zeitweise aggressiven Tanzeinlagen. Aber der von den Veranstaltern
organisierte Sicherheitsdienst und die freiwillig Aufsicht führenden
Lehrer mussten auch hier nicht einschreiten.
Noch härter und lauter wurde die Musik bei der Gruppe „Hordac“, die häufig in Kombination mit der Gruppe „Risk of Addiction“ bei Konzerten auftritt. Auch bei „Hordac“ stammen die Mitglieder alle aus der Region, allerdings sind sie inzwischen Studenten und keine Schüler mehr. Ihre mit vollem Körpereinsatz vorgetragenen Metal-Stücke ließen nicht nur die begeisterten Haarakrobaten in den ersten Reihen auf ihre Kosten kommen. Sie lockten ebenfalls die Fans der härteren Gangart an den Bühnenrand, die die tiefen Bässe anscheinend auch noch in den letzten Körperfasern spüren wollen und das am Freitagabend auch konnten. |
| Erste
Plätze für Zevener Schülerfirmen
Rotenburg
(tk). Zum Erfolg gesellt sich zuweilen der Ruhm. Das erfuhren die
Schüler, die den Mut bewiesen haben, eine Firma zu gründen,
am Dienstag im Rotenburger Kreishaus. Der Wirtschaftsförderer
des Landkreises, Gerd Hachmöller, zeichnete die „Klasse
Unternehmen" aus.
In der Folge stellten die Unternehmer sich und ihre Firmen vor. Den
Anfang machte „CoMoServ" vom Gymnasium Bremervörde.
Die Drei-Mann-Firma baut Computer zusammen, rüstet sie auf, stylt
und repariert sie. „CoMoServ" sucht übrigens dringend
nach neuen Mitarbeitern.
Im Anschluss an die Präsentation überreichte Gerd Hachmöller
an die drei Sieger in den drei Kategorien „YouCom", „Viticcino"
und „Wechselstoff" Schecks in Höhe von je 100 Euro
und für jeden Mitarbeiter Urkunden. Sonderpreise erhielten „Grips"
und „FocLan". |
| Gastkommentar |
| Das wertvollste Stück Bildung Können
Sie sich noch an Ihre Schulzeit erinnern? Lassen Sie Ihre Gedanken
doch einmal ein wenig in der Vergangenheit schweifen. Mit Sicherheit
entstehen vor Ihrem inneren Auge bald altbekannte Szenen aufs Neue:
Da sind die vielen müden, lachenden, gelangweilten oder aufmerksamen
Gesichter der Mitschüler. Da ist der Lehrer, je nach Zeit (und
Typ!) Verkörperung höchster Autorität und Strenge oder
aber Gegenstand allgemeinen Spotts. Kratzende Kreide auf grünem
Tafelgrund, Plusquamperfekt, Vokabeln, Euklid. Im Sommer dann Schülerschweiß
über letzen Klausuren, erdrückender Klassenzimmermuff, nicht
zuletzt natürlich Hitzefrei und Ferien! So reihen sich die Erinnerungen
aneinander. Und vielleicht hören nicht wenige, weit aus dem Dunkel
der Vergangenheit, sogar noch das Herabzischen des Rohrstocks. Anbetracht
mancher Ereignisse mag man fast behaupten, dass sich im Jahre 2006
das Verhältnis von Schlägern und Geschlagenen umgekehrt
hat - seit der Einführung der allgemeinen Schulpflicht in Preußen
1717 hat sich also einiges getan. Wahrscheinlich wüsste Ihre
Großmutter erstaunlich Anmutendes aus ihrer Schulzeit zu erzählen
und Ihre Kinder haben gewiss nicht dasselbe Bild von Schule wie Sie
oder ich. Aber was ist es eigentlich, das sie uns so wertvoll macht?
Wenn Schule von Generation zu Generation, von Mensch zu Mensch, so
unterschiedlich erfahren wird, lohnt sich die Frage: Was soll Schule
denn eigentlich erreichen? Gibt es für sie überhaupt ein
dauerhaft gültiges und erstrebenswertes Ziel? Till
Holsten, |
Wildnis
wartet auf die Abiturienten
In
der Aula ging nichts mehr, viele Eltern und Ehemalige waren gekommen,
unter den Gästen war auch Bürgermeister Hans-Joachim Jaap,
es mussten Stühle herangeschafft werden. So gab es auch Stehplätze.
Das vom Verein der "Freunde, Förderer und Ehemaligen des
St.-Viti-Gymnasiums Zeven" gesponserte Büffet blieb zunächst
unberührt. |
„Ich
bin neugierig auf die Welt geworden"
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Rock,
Pop, Klassik und Schnittchen
Mehr
als 100 Kinder und Jugendliche aus der Unter-, Mittel- und Oberstufe
haben mit ihren Instrumenten oder ihrer Stimme für Unterhaltung
in der Päusenhalle im St.-Viti-Gymnasium gesorgt.
Mit bekannten Liedern wie „The Loco-Motion" von Kylie Minogue
und dem zum Mitsingen einladenden „Probier's mal mit Gemütlichkeit"
aus dem Dschungelbuch brachte der Unterstufenchor Vitivoxis das Publikum
zum Mitschunkeln. Chorleiterin Sonja Beuke zeigte sich mit der Leistung
ihrer Schüler aus der fünften und sechsten Klasse sehr zufrieden.
„Sie haben Freude am Singen und das war zu spüren. So soll
es sein." Es war erst der zweite Auftritt von Vitivoxis, denn
er existiert erst seit dem vergangenem Herbst. |
Serenade
im St.-Viti-Gymnasium |
Eine
Frau schreibt den Männerdialog Zeven (sk). Zahlreiche Freunde moderner Literatur und des Jazz fanden sich in der Aula des St.-Viti-Gymnasiums ein. Eingeladen hatten der Deutsch-Leistungskurs unter der Leitung von Gaby Reetz und die Jazz-Combo „Woshlova-Oktett“, ehemals „Jazzyria“. Nach sechswöchiger Beschäftigung mit Werken zeitgenössischer Autoren im Rahmen der Facharbeit wollten die Schülerinnen und Schüler ausgesuchte Romane ihren Zuhörern vorstellen. Dazu holten sie sich die Jazz-Combo von Sebastian Zafirakis mit ins Boot. Gemeinsam boten sie einen abwechslungsreichen, unterhaltsamen und witzigen Abend. Den Anfang machte eine musikalische Begrüßung des Publikums. Verbal wurden die Zuschauer von Antonia Hartwich und Christoph Grube begrüßt, die auf ihre Art und Weise mit kleinen Szenen durch den Abend führten. Bevor Milena Grauman mit Passagen aus Zoe Jennys „Blütenstaubzimmer“ die erste Lesung auf der Bühne bestritt, spielte das Woshlova-Oktett eine Musical-Nummer. Sandra Hubrich, Antoine Laval, Thomas Kuhn, Sebastian Zafirakis, Benjamin Ruscher, Fabian Dierks, Andreas Fierka, Stefanie Schmidt und Anna Betsch spielten „All the things you are“ von Jerome Kern aus dem Musical „Beat Boat“. Judith Decreßin stellte mit „Haus, Frauen, Sex“ von Margit Schreiner einen von einer Frau geschriebenen Männerdialog vor. Hier lernten die Zuhörer, dass Frauen nur Träume im Kopf haben, wirklich wichtige Dinge wie den Start einer Raumfährew nicht verstehen, und Männer mithilfe von Kindern nur erpressen wollen. Nach diesem Einblick in die männliche Gedankenwelt spielte das Jazz Oktett den von Zafirakis selbst geschriebenen und auch gesungenen Song „Fixed around six“. „Die Idee kam mir, als mein Klavier neu gestimmt wurde. Dabei gingen mir immer wieder diese Akkorde durch den Kopf“, erklärte der Komponist vor dem Stück. Dann ging es literarisch weiter. Signe Kaiser stellte ZsuZsa Bánks „Der Schwimmer“ vor. Das wohl provokanteste Buch des Abends präsentierte Antonia Hartwich. Sie trug Passagen aus Sibylle Bergs „Ein paar Leute suchen das Glück und lachen sich tot“ vor. Auf polnisch stellte Andreas Fierka sein selbst geschriebenes Lied „In meinem Herzen“ vor, das den Verlust einer lieb gewonnenen Person beschreibt, von der man jedoch hofft, dass sie bald wieder kommen wird. Um das Publikum mit den von den Schülern behandelten Werken vertraut zu machen, versetzen sich die beiden Moderatoren vor Beginn einer jeden Lesung in die Rollen der Hauptpersonen des Werkes. Besonders eindrucksvoll gelang das vor der Lesung von Darija Weisser, die aus „Der große Bagarozy“ von Helmut Krausser vorlas.
In der Pause versorgten sich die Besucher mit Getränken, blätterten an einem Büchertisch durch die vorgestellten Romane und die dazugehörigen Facharbeiten. Nach der Unterbrechung spielte die Jazz-Combo das Stück „Autumn leaves“ von Jonny Mercer und Lena Prüß stellte „Adler und Engel“ von Juli Zeh vor, das den Balkankonflikt zum Thema hat. Auch der von Nicola Haller vorgestellte Roman „Die Schattenboxerin“ von Inka Parei greift politische Themen auf. Er spielt in Berlin zur Zeit des Mauerfalls. Der komplexe Roman „Spieltrieb“ von Juli Zeh wurde während der Facharbeitszeit von Sarah von der Lieth bearbeitet und an dem Abend auch vorgestellt. Der Roman, in dem die junge Ada mit einem Freund einen Lehrer erpresst, wurde auch als Bühnenstück inszeniert. Die letzte Lesung des Abends führte Christoph Grube durch. Die vorgetragenen Gedankengänge, die in Christian Krachts „Faserland“ zum Ausdruck kommen, sorgten für viel Gelächter im Publikum. Den runden Abschluss des Abends bildete eine Interpretation von „Besame mucho (Kiss me much)“ von Carlos Velazquez. „Mir gefiel der Zynismus in „Faserland“ sehr“, sagte Natalia Palka aus Zeven nach der Veranstaltung im Gespräch mit unserer Zeitung. |
Für
Literatur und Musik begeistern Zeven (sk). Die Leistungskurse des St.-Viti-Gymnasiums haben die Phase der Facharbeiten vor einiger Zeit hinter sich gebracht. Der Deutsch-Leistungskurs unter der Leitung von Gabi Reetz hat nun beschlossen, in der Aula der Lehranstalt in einer Lesung einige der Bücher vorzustellen, die von den Schülerinnen und Schülern des Kurses bearbeitet worden sind. Am morgigen Mittwoch, 31. Mai, werden ab 19 Uhr neun
Werke zeitgenössischer Literatur der Jahre 1990 bis 2000 vorgestellt
werden. Vorgetragen werden jeweils ausgesuchte Passagen aus „Adler
und Engel" und „Spieltrieb", beide von Julie Zeh,
„Ein paar Leute suchen das Glück und lachen sich tot"
von Sibylle Berg, Inka Pareis „Die Schattenboxerin", Christian
Krachts Roman „Faserland", „Der große Bagarozy"
von Helmut Krausser, „Das Blütenstaubzimmer" von Zoe
Jenny, Zsusa Banks „Der Schwimmer" und „Haus, Frauen,
Sex" von Margit Schreiner Haus. |
Dritte
Bläserklasse kommt Eine der neuen fünften Klassen am Zevener St.-Viti-Gymnasium soll im kommenden Schuljahr wieder als Bläserklasse eingerichtet werden. In
der Fachgruppe Musik haben dafür die Planungen und Vorbereitungen
begonnen. |
Luxus
pur für Gymnasiasten Sittensen
(kv). Seit 2004 existiert die Außenstelle des Zevener St.Viti-Gymnasiums
in Sittensen. Seitdem werden die Schüler der Klassen fünf
und sechs in Sittensen beschult. Jetzt berichteten die Elternvertreterinnen
Dorothee Schwanholt und Steffi Kempf von ihren durchweg positiven
Erfahrungen mit dem neuen Schulangebot.
Eine simple Aufgabe, meinte Schwanholt: 32 durch zwei macht eine Klassenstärke
von 16. Kein schlechtes Argument für Sittensen. |
Das
ist doch mal was anderes Zeven
(as). „Zeven ist eine nette, kleine Stadt", sagt Anna Lergård.
„Ähnlich wie Skara", fügt die Austauschschülerin
der Katedralskolan aus Schweden hinzu und lacht. Dennoch hat sie auch
minimale Unterschiede zwischen den Kulturen ausgemacht.
Sie lebt, wie ihre Mitschüler, seit einigen Tagen in Gastfamilien.
Die Anreise am vergangenen Freitag hat rund zwölf Stunden gedauert.
Ida-Maria Svensson war während der Zugfahrt noch ein bisschen
nervös - sie nimmt zum ersten Mal an diesem traditionellen Austausch
teil. Aber die gegenüber den Schweden „etwas offenere Art"
der Deutschen habe der 18-Jährigen den Aufenthalt erleichtert.
„Alle sind nett", sagt sie. |
Gewaltausbruch
in der Psychiatrie Zeven (fh). Die Theater-AG des St: Viti-Gymnasiums hat sich in diesem Jahr ein hohes Ziel mit der Aufführung von Dale Wassermanns „Einer flog über das Kuckucksnest" gesetzt. Und sie hat sich mal wieder selbst übertroffen. Daher der Tipp: Hingehen, anschauen und sich mitreißen lassen. Die Pausenhalle des Gymnasiums war bis auf den letzten Platz besetzt. „Wir mussten sogar einige wieder nach Hause schicken, was sonst nur am Freitag und Samstag der Fall ist", erklärt Gaby Reetz. Ein frühzeitiges Erscheinen lohnt sich, denn die 28 Schauspieler haben das Stück mit viel Einfühlungsvermögen und Überzeugungskraft in Szene gesetzt. Leonard Spreckels brilliert als lebenslustiger Kleingauner Randle Pa trick
McMurphy, der mit seiner Lebhaftigkeit und Risikobereitschaft den Mitpatientenimponiert. Er versucht seine Ziele mit aller Macht durchzusetzen, ist aber gleichzeitig emotional und mitfühlend. Als Systemfeind bekämpft er die gesellschaftlichen Normen mit aller Kraft und landet erst in einer Strafanstalt, später in der Psychiatrie. Hier trifft er auf die kaltherzige und autoritäre Oberschwester Miss Ratched, gespielt von Antonia Hartwich, die dort den Ton angibt. Ihr Wille ist Gesetz, ihre Autorität wird nicht angezweifelt. So kommt es zwischen den beiden gegensätzlichen Charakteren zum Showdown, der für einen tragisch endet. McMurphy nimmt „den lahmen Haufen", „die Muttersöhnchen und Hosenscheißer" auf der Station mit seiner selbstbewussten und lässigen Art schnell für sich ein. Der schizophrene Häuptling Bromden wird durch den Neuankömmling aus seiner Lethargie gerissen und auch die anderen Mitpatienten finden langsam wieder Mut und Selbstbewusstsein. Doch McMurphy weiß die Tragweite seiner Taten kaum abzuschätzen und übertritt immer wieder die Vorschriften. Die Spannungen zwischen ihm und der Schwester enden in einem Gewaltausbruch, der umgehend mit der berüchtigten Elektroschock-Therapie bestraft wird. Davon lässt er sich aber nur wenig beeindrucken und verstößt munter weiter gegen die Regeln. Als seine Mitpatienten verspottet, beleidigt und erniedrigt, steigt in ihm eine blinde Wut auf, die nicht mehr zu kontrollieren ist. Seine Hände schließen sich um den Hals der Oberschwester und drücken zu ... Die spannende Frage ist: „Was ist passiert?" und fast noch wichtiger „Wo ist McMurphy?". Dieser wird nur wenige Minuten später zusammengekauert, mit ausdrucklosem, starren Gesicht und einem leerem Blick in einem Rollstuhl auf die Bühne geschoben. Miss Ratched hat eine Lobotomie bei ihm durchführen lassen und ihm damit jegliche Selbstbestimmung und Emotion genommen - sie hat den Kampf gewonnen. |
Von
Irrenhaus zu Irrenhaus Zeven (hö). In einem Irrenhaus fing alles an. In einem Irrenhaus setzt sich die Geschichte der Theater-AG des Zevener St.-VitiGymnasiums fort. 1976 war es, als Jürgen Behn mit einer zwölften Klasse zunächst „Die Physiker" von Friedrich Dürrenmatt im Unterricht besprach - und später auf die Bühne brachte. Jetzt, 30 Jahre später, steht wieder eine Anstalt im Mittelpunkt. Die von Dale Wassermanns Bühnenfassung von „Einer flog über das Kuckucksnest". Bis 1984 - mit zweijähriger Spielunterbrechung - leitete Jürgen Behn die Theater-AG. Neben Kurt Goetz` „Dr. med. Hiob Prätorius" (aufgeführt 1980) brachte der Viti-Lehrer Stücke wie „Romulus der Große" (1981) - ebenfalls von Dürrenmatt - „Die Schneekönigin" (1983) von Jewgenij Schwarz und Michael Endes „Die Spielverderber" (1984) auf die Theaterbühne. Danach sollte Schluss sein. Zumindest für Jürgen Behn. Der Theaterleiter sprach nach seiner letzten Inszenierung, der noch drei Stücke ohne „hauptamtlicher" Aufsicht folgen sollten, Gaby Reetz an und fragte sie, ob sie nicht Lust habe, künftig als Regisseurin zu fungieren. „Lust schon. Nur keine Ahnung", habe sie damals gesagt und muss heute ob ihrer Skepsis lachen. 1988 schließlich wurde mit Woody Allens „Vorsicht Trinkwasser" das erste Stück unter ReetzRegie auf die Bühne gebracht. „Seitdem", gesteht die Deutsch und Politik-Lehrerin heute, „bin ich wohl irgendwie süchtig." In 30 Jahren Theatergeschichte hat sich viel getan. Mit Werner Wölbern (spielt heute am Hamburger Thalia Theater) und Kristoffer Keudel (Nationaltheater Weimar), haben zwei „Ehemalige" die Laien- gegen die Profibühne eingetauscht. Und auch wer Gaby Reetz bei ihrer Arbeit beobachtet, stellt rasch fest, dass längst kein Anfänger mehr am Werk ist. Fortgebildet hat sie sich, Seminare zum Thema besucht und sich selbst als Zuschauer immer wieder in die Sitzreihen zahlreicher Theater begeben - um zu lernen. Die Stücke, die Gaby Reetz mit ihren Schülern auf die Bühne bringt, werden selten „eins zu eins" - also nach Vorlage - umgesetzt. In den meisten Viti-Darbietungen wird experimentiert, werden eigene Szenen zugefügt und andere weggelassen. Zuweilen müssen ganze Titel weichen, weil die eigentliche Überschrift laut Theater-AG keine Auskunft über den Inhalt des Stücks gibt. So wurde aus Dario Fos Politclownerie „Isabella, drei Karavellen und ein Scharlatan" kurzerhand „Columbus` neue Welt". 2004 glänzte die Theater-AG mit dem skurrilen Stück des
italienischen Dramatikers, Schauspielers, Regisseurs und Theaterleiters Dario Fo, der 1997 den Nobelpreis für Literatur erhielt. Sprache, Gesang, Gestik „Was
wir nicht verstehen und für uns nicht geklärt und akzeptiert
haben, das können wir auch nicht zum Zuschauer transportieren,
das lebt einfach nicht", erklärt sie während einer
Theaterprobe. Spiel entwickelt sich Dabei
ist das, was am Ende als fertiges Stück auf der Bühne zu
sehen ist, längst nicht immer vorab ersichtlich. „Viele
Dinge, viele Situationen und Szenen entwickeln sich erst während
des Spiels " Und so werden auch kurz vor der Premiere zum Wassermann-Bühnenstück
„Einer flog über das Kuckucksnest" noch szenische
Änderungen vorgenommen.
Zeven
(hö). Einstimmig fiel die Wahl aus: Die 18-jährige Antonia
Hartwich spielt im aktuellen Stück der St.-Viti-Theater-Produktion
„Einer flog über das Kuckucksnest" die Hauptrolle
der kaltherzigen Oberschwester Miss Ratched. Eine Rolle, wie die Zwölftklässlerin
in einem kurzen Interview erklärt, die ihr nicht gerade auf den
Leib geschrieben ist - sie aber überaus fasziniere.
Antonia
Hartwich: Ich bin selber ganz anders als die Oberschwester.
Eigentlich eher freundlich, herzlich und ich lache gerne. Die Rolle
der Oberschwester ist somit eine große Herausforderung. Besonders,
weil ich sie eiskalt spiele, völlig rational, ohne Schnickschnack.
Und ehrlich gesagt, macht es auch mal Spaß Schwein zu sein (lacht)
und mit den Menschen so umzugehen, wie man es sonst nie machen würde.
Theater
als Zwischenstation Zeven
(hö). Eigentlich hat sich Leonard Spreckels weniger für
die Rolle des McMurphy qualifiziert, als viel mehr für die, die
der amerikanische Schauspieler Joaquin Phoenix in dem Spielfilm „Walk
The Line" verkörpert. Denn: Auch der 18-Jährige hat
sich der Musik von lonny Cash angenommen - wenngleich auch nur für
eine Szene im neuen Viti-Spiel von Dale Wassermann „Einer flog
über das Kuckucksnest".
was
die Oberschwester sagt. Dabei hat er sehr viel Humor, Witz, mit dem
er ja auch zuweilen weiterkommt. Und natürlich macht es auch
Spaß, eine Rolle zu übernehmen, in der man einmal alles
an sich reißen kann, auch Schwein sein kann. McMurphy hat viele
Seiten.
Zeven
(hö). Die Plakate sind gedruckt. Einfach muten diese an, wie
so oft, wenn die Theater-AG des Zevener St.-Viti-Theaters auf ihre
Inszenierungen aufmerksam macht. Der weiße Schriftzug „Einer
flog ueber das Kuckucksnest" hebt sich in großen weißen
Lettern vom schwarzen Untergrund ab. Dabei wurde der Umlaut ersetzt.
Alles ganz einfach eben. Der Rest zeigt an, wann gespielt wird, ab
Dienstag, 21. März, 20 Uhr. |
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ZZ-Playbackshow
als
Mit sechs Jahren begann auch ihr Interesse am Tanzen. Es fing mit
Jazzdance im Verein an, dann Ballett und Spitzentanz an einer Tanzschule
und nun besucht sie an manchen Wochenenden Tanzkurse von Choreographen
in Hamburg, wobei die Musikrichtungen Hip Hop und Streetdance den
Schwerpunkt bilden. Mit ihren tänzerischen Fähigkeiten hatte
sie vor rund zwei Jahren zudem ihren ersten Erfolg im Fernsehen. Da
durfte sie mit der Gruppe „Hot Banditz" zum Stück
„Veo Veo" bei „The Dome 31" vor laufenden Kameras
ihr Können zeigen. |
![]() Leon Zabel (links) und Niklas Brandt präsentieren ihre Anerkennungspreise. Foto: privat |
Schüler aus Zeven schaffen den Sprung aufs Treppchen Leon Zabel und Niklas Brandt bei Mathematik-Olympiade erfolgreich |
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Zeven (sj/hr). Leon Zabel und Niklas Brandt, beide vom St.-Viti-Gymnasium in der Stadt am Walde, erreichten bei der - niedersächsischen Landesrunde der Mathematik-Olympiade einen Platz auf dem Treppchen. Die
Schüler lösten in einem sportlichen Wettstreit im Mathematischen
Institut der Universität Göttingen knifflige Aufgaben in
zwei jeweils vierstündigen Klausuren. Für die Nachwuchsmathematiker
stand neben dem guten sportlichen Abschneiden auch das „Olympische
Motto" im Vordergrund. „Es herrschte an den beiden Wettkampftagen
eine unglaublich tolle Atmosphäre", berichtete Leon Zabel. |
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Gedanken
im Keim ersticken Zeven (hö). Endlich einmal hat es geklappt. Endlich einmal haben sich „ausreichend wenige" Schauspieler und Techniker, Bühnenbildner und weitere Helfer gemeldet, um einen Klassiker der Filmgeschichte auf die TheaterBühne des Zevener St.-Viti-Gymnasiums zu bringen. „Wir
hatten schon lange vor, 'Einer flog übers Kuckucksnest' zu spielen",
erklärt Gaby Reetz, die bereits zum 21. Mal Regie führt. „Aber
bislang brauchten wir immer Stücke mit Massenszenen." Des
großen Andrangs an Schauspielern wegen. |
Theater-AG des Viti-Gymnasiums inszeniert „Einer flog übers Kuckucksnest" Öffentliche Probe am 25. Februar Zeven (ZZ/bal). Die Theater-AG des St.-Viti-Gymnasiums wagt sich erneut an einen schwierigen Stoff. Gespielt werden soll die Bühnenfassung von „Einer flog übers Kuckucksnest", dem Roman von Ken Kesey, der 1975 mit Jack Nicholson in der Hauptrolle verfilmt wurde. Um
dem Knast zu entgehen, lässt sich der hart gesottene Draufgänger
Mc Murphy als unzurechnungsfähig einschätzen und in eine psychiatrische
Klinik einweisen. Dort bricht er wie ein Sturm in den mausgrauen Alltag
der Patienten und mischt alles auf, was aufzumischen ist. Vordergründig
cool, durchblickt er bald, in welcher Weise das subtil enschenverachtende
System der Oberschwester Ratched funktioniert, dem sich die Patienten
bedingungslos anpassen. Insgesamt
28 Schülerinnen und Schüler der Theater-AG arbeiten an diesem
Stoff. Seit Jahren schon will die Gruppe dieses Stück aufführen,
das eine echte Herausforderung darstellt. Es gibt zwar nur ein Bühnenbild
und von daher kaum Umbauten. Dafür muss dieses Bild aber stimmig
sein und es sind musikalische und technische Effekte gefragt. Wie bleibt man ständig im Spiel? Wie wirkt man psychisch krank? Welche Verhaltensmuster eignet man der Rolle an? Wie schafft man den Spagat zwischen gelungener Darstellung und Überzeichnung? Dies sind nur einige der spieltechnischen Fragen. Wer definiert überhaupt, was verrückt ist? Wie geht ein (Gesellschafts)-System mit Menschen um, die nicht bereit sind, sich anzupassen? Wie funktioniert das Verhältnis zwischen Macht und Ohnmacht? Das sind einige der spannenden Fragen inhaltlicher Art, mit der sich die Gruppe beschäftigt. Wer sich die Arbeit der Theater-AG unter der Leitung von Gaby Reetz einmal vor den Aufführungen ansehen will und Chaos nicht scheut, der ist zur öffentlichen Probe am Sonnabend, 25. Februar, 11 Uhr eingeladen, die in der Pausenhalle des Gymnasiums stattfindet. Aufgeführt wird das Stück dann am 21., 22., 24. und 25. März, jeweils ab 20 Uhr. Knapp
einen Monat vor der Premiere lädt die Theater-AG zur öffentlichen
Probe des Stücks ,;Einer flog übers Kuckucksnest". |
Zevener Gymnasiasten testen Skimaterial in Österreich Zeven (ZZ/Ih). Während gleichaltrige Mitschüler zu Managern ausgebildet wurden, „vergnügte" sich der Skikurs des St.-Viti-Gymnasiums auf den Pisten der Hochzillertalarena. Der
Sportkurs „Ski alpin" beinhaltet eine Vorlaufphase mit konditioneller
Vorbereitung und allen wichtigen zum Skilauf gehörenden Themen,
etwa Schnee- und Lawinenkunde, sowie einer Kompaktphase mit sechs Tagen
Skilauf im Hochzillertal. |
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Neue Pädagogin am St.-Viti-Gymnasium Zeven (ZZ/ak). Seit dem Halbjahreswechsel unterricht Miriam Schmidt-Wolff am St.-Viti-Gymnasium die Fächer Evangelische Religion und Geschichte. Nach ihrer Schulzeit in Kiel ging sie zum Studium an die Georg-August-Universität in Göttingen. Als Referendarin setzte sie in Celle ihre Ausbildung fort. "Wenn ich nicht in der Schule bin oder den Unterricht vorbereite, lese ich gerne und spiele Trompete im Posaunenchor. Über die neue Stelle am St.-Viti habe ich mich besonders gefreut, da mein Mann und ich einige Freunde in dieser Gegend haben und es schon immer mein Wunsch war, wieder etwas weiter in den Norden zurückzukehren", sagte sie gegenüber unserer Zeitung. Foto: internet-ag/jb |
A
cappella-Gesang vom Feinsten Zeven (zi). A cappella-Gesang der Spitzenklasse boten am Freitagabend vier junge Berufsmusiker der Gruppe „maybebop" ihrem Publikum im ausverkauften Rathaussaal. Auch die als ,.Vorgruppe" fungierende Bigband des St.-Viti-Gymnasiums unter Leitung von Musiklehrer Friedemann Michalek enttäuschte ihre Fans nicht. Ursprünglich
war als Veranstaltungsort das St.-Viti-Gymnasium vorgesehen. Nachdem
die Karten für das Konzert ungewöhnlich schnell ausverkauft
waren, wechselten die Gastgeber - der Freundeskreis Asyl Zeven-Selsingen
und das St.-Viti-Gymnasium - in den Rathaussaal, um auch Zevener Kartenkäufern
eine Chance einzuräumen. Bis dahin war der Großteil der Karten
an Zuhörer aus Rotenburg und Bremervörde verkauft worden,
wo das Ensemble „maybebop" bereits erfolgreiche Konzerte
gab. Begeisterung kam auch schnell in Zeven auf, wo die Gruppe am Vormittag
bereits einen Musikworkshop für 400 Schüler im Rotraud Kohler, Vorsitzende des Freundeskreis Asyl Zeven-Selsingen, zu dessen Gunsten der Überschuss des Konzertabends und die Spenden der Sponsoren verwendet werden, zeigte sich hoch erfreut über den bis zum letzten Platz belegten Saal. Das Publikum aus dem gesamten Kreisgebiet reichte vom Kleinkind mit Teddybär bis zu Senioren, wobei allerdings die weiblichen jugendlichen auffällig stark vertreten waren. Nachdem die Bigband des St.-Viti-Gymnasiums mit Stücken wie „Smooth Operator", „Smoke On The Water", „Copacabana" oder dem Thema aus den James Bond Filmen ihren verdienten Beifall erhalten hatte, folgte die Gruppe „maybebop". Jan Bürger (Countertenor), Oliver Gies (Bariton), Sebastian Schröder (Bass) und Lukas Teske (Tenor) wurden von ihrem Publikum stürmisch begrüßt. Gekonnt, witzig und mit einer unglaublichen Bühnenpräsenz trugen die jungen Sänger aus dem norddeutschen Raum insgesamt 90 Minuten lang eigene Stücke vor. Diese tragen Titel wie „Der Butt", „Der Morgen danach", „Der Ventilator" oder „Du zweite Wahl", in denen „maybebop" witzig das Skurrile im Alltäglichen aufdeckt. Aber auch ein 70er-JahreMedley und Cover-Versionen wie „Suburbia" von den Pet Shop Boys oder „Smells like teen spirit" von Nirvana wurden vom Publikum begeistert gefeiert. Denn die einhellige Meinung: Die Stimmen der Jungs sind gnadenlos gut, ihr Charme ist unwiderstehlich und ihr Stil und die Moderation kurzweilig. Auch der Ton- und Lichttechnik der Gruppe gelang es professionell, dem Rathaussaal eine bis dahin unbekannte Atmosphäre zu geben. Kein Wunder, dass bereits in der Pause nur positive Stimmen aus dem Publikum zu hören waren. Nach den letzten drei Zugaben gab es lange anhaltenden Applaus, bevor der Sturm auf den Stand mit Tonträgern und Fanartikeln im Rathausfoyer begann. Wie am Rande der Veranstaltung zu erfahren war, wurde „maybebop" vor einigen Tagen für den internationalen „Contemporary A cappella Recording Award" (CARA) 2006 nominiert. Diese Benennung reiht sie in eine Liste ein, in der internationalen a-cappella Größen wie „Ladysmith Black Mambazo", die „House Jacks" oder die „Real Group" aufgeführt sind, die nun alle der Verleihung des „a-cappella-Oscars" entgegenfiebern. Auch die neugewonnenen Fans in Zeven würden den jungen Musikern von „maybebop" die Auszeichnung gönnen. Sie hätten es verdient.
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| 400 Schüler singen mit „maybebop"
Zeven (zi). Die Gruppe „maybebop" zeigte bei einem MusikWorkshop im Zevener St.-Viti-Gymnasium, wie A-cappella-Musik gemacht wird. Rund 400 Schüler bekamen am Freitag in zwei Einheiten die Entstehung und Umsetzung von Gesangseinlagen erklärt. So animierten die vier Berufsmusiker das begeisterte Publikum nicht nur zu Tanzschritten, sondern auch zu einem eigenen Lied über ein imaginäres Haus im Süden. Schnell wurde deutlich, dass sowohl die vier Herren auf der Bühne als auch die Mitwirkenden in der gut gefüllten Aula offensichtlich viel Spaß an dieser Art der Musikvermittlung hatten. Foto: zi |
| Informationen
aus erster Hand Zeven (ak). Zwei Tage lang stand für die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 12 des ZevenerGymnasiums nicht der tägliche Lehrstoff im Vordergrund. Sie hatten vielmehr die Möglichkeit, sich über ausgewählte Berufsfelder aus erster Hand zu informieren. Und davon wurde auch intensiv Gebrauch gemacht.
Die
Berufsinformationstage am St.-Viti-Gymnasium sind mit erheblichem organisatorischen
Aufwand verbunden. Referenten aus Zeven und der weiteren Umgebung müssen
dafür gewonnen werden, den Schülerinnen und Schüler einen
Einblick in ihren beruflichen Alltag zu gewähren. Zeitpläne
werden erstellt, und die Jugendlichen können sich einen
individuellen Belegungsplan erarbeiten. Dabei wurde den Schülerinnen
und Schülern eine breite Palette von Berufen geboten, über
die sie sich informieren konnten. Siegfried Rakowitz aus Zeven stellte
beispielsweise die Forstwirtschaft vor. Thomas Rothe und Stephanie Kammin
aus Heeslingen sprachen gemeinsam mit Norbert Wolf aus Zeven über
Theologie und Diakonie. Uwe Schradick stellte den Beruf des Bankkaufmanns
vor. ZZ-Redakteur Andreas Kurth informierte über die Tätigkeit
des Journalisten. |
"maybebop"
verlangt nach Ortswechsel Zeven (zi). Damit hatte Rotraud Kohler, Vorsitzende des Freundeskreis Asyl Zeven-Selsingen, nicht gerechnet: Über 220 Karten für das Zevener Konzert mit dem A-cappella-Quartett „maybebop" wurden bereits verkauft. Und das zum Großteil an Interessierte aus Rotenburg und Bremervörde. Nachdem die Künstler vor wenigen Wochen sehr erfolgreiche Konzerte in Rotenburg und Bremervörde gegeben hatten, wird die Gruppe am Freitag, 10. Februar, ab 19.30 Uhr in Zeven einen Konzertabend gestalten. Der Kartenvorverkauf läuft bereits. Temperament und Witz Da
die Nachfrage derart groß ist, musste jetzt ein neuer Veranstaltungsort
gefunden werden. „Die Verlegung ist eine Verbeugung vor den Zevenern,
die auch in den Genuss kommen sollen, das Konzert zu hören",
betonte Rotraud Kohler gegenüber der Zevener Zeitung. |
Haben den Auftrag für die Lieferung von 300000 Lokalisatoren bekommen: Die Vorstandsmitglieder der Firma InnoGenius mit Sitz in Wiebaden. Fotos: tk Schüler
verkaufen 300000 Locofinder Zeven (tk). Für die Dauer von vier Tagen schlüpften 20 Schüler des Zevener Gymnasiums in die Rolle von Firmenvorständen. Im Rahmen des zweiten Management Information Games (MIG) lenkten sie drei weltweit operierende Unternehmen und versuchten am Donnerstagabend von rund 30 geladenen Einkäufern Aufträge zu erhalten. Während sich etliche Mitschüler auf Skifreizeit befanden, sammelten die 20 Oberstufenschüler, die am MIG teilnahmen, prägende Erfahrungen, wie Schulleiter Elmar Wagener am Donnerstagabend im Schulungsraum der Sparkasse mutmaßte. Im Verlauf von 14-Stunden-Arbeitstagen absolvierten die Gymnasiasten Maren Bredehöft, Vivian Fersch, Winnie Fuchs, Rouven Geisbauer, Imke Gerken, Christoph Grube, Anna-Lena Kriete, Henrike Meyer, Christian-Thomas Nitschke, Maike Nulpa, Christian Oerding, Frederike Schröder, Darija Weiser, Gesche Marie Wilhelm, Torben, Markus Dörrie, Hanfried Leisterer, Willi Ottens und Sebastian Zafirakis einen Crash-Kurs Unternehmensführung. Freiwillig legten sie sich einen ungewohnten Habitus zu und ließen sich von Reinhard Krüger, Andreas Kröger, Manfred Bösch und Andreas Kierath von der Sparkasse, von Steuerberater Wolfgang Saul, von AOK-Mitarbeiter Klaus-Uwe Koppe sowie den beiden Mapa-Angestellten Marco Gehlken und Eckhard Itzek in die Wechselwirkungen von einzelunternehmerischen Entscheidungen und gesamtwirtschaftlichen Verläufen einweisen. Unter Leitung von Andreas Mätzold vom Bildungswerk der Niedersächsischen Wirtschaft und mit Betreuung ihrer Lehrkräfte Dirk Röver und Stephan Hall lenkten die MIG-Teilnehmer drei virtuelle Aktiengesellschaften durch die Untiefen des Wirtschaftslebens und erzielten rund 13 Prozent Umsatzrendite. Am Donnerstagabend hatten sich nun rund 30 Vertreter aus Wirtschaft, Verwaltung und Gesellschaft im Obergeschoss der Sparkasse eingefunden, um als Einkäufer einer französischen Firma zu fungieren, die einem der drei MIG-Unternehmen den Auftrag über die Lieferung von 300 000 Lokalisatoren geben will. Im
Gegensatz zu „richtigen" Managern erinnerten sich die als
Unternehmensführer verkleideten St.-Viti-Schüler am Donnerstagabend
ihrer Muttersprache. Ihre Produkt-Präsentationen trugen sie den
MIG-Juroren in verständlicher Sprache vor. Die Firmenkapitäne
von G1obalTronic priesen ihren Viseur NL 06 mit allerlei technischen
Details. Die TFL-Chefs ließen zunächst Häppchen reichen
und dann keine bohrende Frage zu den Funktionen ihres Troufix unbeantwortet.
Die professionellste Vorstellung und den höchsten Mengenrabatt
gaben die Vorstände von InnoGenius. Ihr Produkt erhielt schließlich
den Vorzug vor dem des Konkurrenten G1obalTronic.
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Schüler
machen mit Nachdem
sie vor wenigen Wochen in Rotenburg und Bremervörde mit ihrem „Weihnachtsprogramm"
erfolgreiche Konzerte gegeben hatten, präsentieren die vier Herren
nun ihr Können in der Stadt am Walde. Hier werden andere Lieder
aus dem umfangreichen Repertoire zum Vortrag kommen.
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