Inhalt
2009
(Aus
der Zevener
Zeitung (ZZ) oder dem Sonntagsjournal der Zevener
Zeitung (SJ)
- wenn nicht anders angegeben.)
Die
Fotoqualität ist sehr unterschiedlich. (Zeitungsscan oder Originalfoto)
Top-Konzert in der Sporthalle (ZZ
11.12.2009)
Mit Drachenreiter zum Sieg (ZZ
11.12.2009)
Zevener Gymnasiasten jubeln (ZZ
19.11.2009)
Ausgezeichnete Präsentation (ZZ
19.11.2009)
Schüler
steigen in den Ring (ZZ
13.11.2009)
Erste Laborluft in der Uni geschnuppert (ZZ
22.10.2009)
Nächtlicher Streifzug (ZZ
01.10.2009)
Fiesta mit heißen Rhythmen (ZZ
28.06.2009)
Ein unheimlicher Streifzug (ZZ
19.09.2009)
Collage dreht sich um das Thema "Nacht" (ZZ
15.09.2009)
Held
der Moorkolonisation
(ZZ
29.08.2009)
Helden,
die ihrem Gewissen folgten
(ZZ
27.08.2009)
Legende vom heiligen Vitus (ZZ
26.08.2009)
Schicksal
von Gefallenen (ZZ
25.08.2009)
Stehe deinem Freund bei (ZZ
24.06.2009)
Stimmungsvoller Abend mit viel Herz und und Stimme (ZZ
18.06.2009)
Schüler sehnen Serenade herbei (ZZ
11.06.2009)
Zevener Schüler müssen bald nicht mehr wandern
(ZZ
10.06.2009)
Preise
für siegreiche Zevener Kängurus
(ZZ 09.06.2009)
Tolle Spende an die Bläserklasse (SJ
24.05.2009)
Junge Musiker swingen und rocken in Zevens Stadtpark (ZZ
19.05.2009)
Kulturaustausch
am St.-Viti-Gymnasium in Zeven (ZZ
22.04.2009)
Schüler
prangern Missstände an (ZZ
28.03.2009)
Abipunktur – jeder Punkt kostet Nerven (ZZ
28.03.2009)
Gerechtigkeit
(ZZ 27.03.2009)
Auf
der Insel der Unglückseligen (ZZ
19.03.2009)
Geografieschüler strebt Sieg auf Landesebene an
(ZZ
13.03.2009)
Standpunkt: Unfähig zur Kurskorrektur (ZZ
12.03.2009)
Wo "Ossis" auf "Wessis" treffen (ZZ
06.03.2009)
Note 5- für die Regierung (ZZ
27.02.2009)
Gerüstet für die berufliche Zukunft (ZZ
10.02.2009)
Musik,
die Vorstellungen sprengt (ZZ
10.02.2009)
Künstler
zu Gast am „Viti“ (ZZ
08.01.2009)
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Die drei Jungs sind stolz auf ihre selbstgebauten Roboter. Foto: fh |
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Schüler
steigen in den Ring
Sie
programmieren, suchen Bauteile zusammen und optimieren ihr Gerät
so lange bis es genau das tut, was die Schüler von ihm erwarten.
Die Zeit drängt, denn am morgigen Sonnabend findet der Roboterwettbewerb
der First Lego League in Burgwedel statt – und hier wollen sie mindestens
im Mittelfeld landen.
haben
ziemlich lange und viel an den Robotern und der Programmierung gearbeitet.
Gerade jetzt so kurz vor dem Wettbewerb waren wir den ganzen letzten Sonnabend
dabei.“ |
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Rabea Meyer, Hanna Vagts, Jarsa Holsten, Sophie Fritz, Melanie Eutin, Eleonore Postels (hinten von links) und Nadine Aldag, Jenani Jegatheeswaran, Rika Kosmata, Mareike Schuster, Paulina Scholze, Megan Duddek, Kamila Bronkalla, Karen, Möller, Xenia Gieseler, Kristin Fandrei (vorne von links) schnupperten Laborluft in Göttingen. |
| Erste
Laborluft in der Uni geschnuppert
Die Veranstaltung, die nur für Schülerinnen der 10. Klassen angeboten wurde, verfolgte das Ziel, Mädchen über chemische Berufe von der Chemielaborantin bis zur Chemikerin mit Masterabschluss zu informieren. Gleichzeitig sollten sie ein Labor kennenlernen und praktisch aktiv werden. So standen Workshops mit Experimenten auf der Tagesordnung. Unter den 60 Teilnehmerinnen stellten die St.-Viti-Schülerinnen die größte Gruppe. Das große Interesse ist auch als Erfolg für das naturwissenschaftliche Profil zu werten, an dem fast alle Teilnehmerinnen von der 7. bis zur 9. Klasse teilgenommen haben. Die Schülerinnen zeigten sich angetan von der Veranstaltung: „Es war sehr informativ, abwechslungsreich, gut organisiert und hat viel Spaß gemacht,“ äußerte sich eine Schülerin im Anschluss an die Veranstaltung. Ein besonderes Dankeschön der Gymnasiastinnen ging in diesem Zusammenhang an den Verein „Freunde, Förderer und Ehemalige des St.-Viti-Gymnasiums“, der die Schülerinnen bei dem Projekt finanziell großzügig unterstützt hat. (ZZ/js) |
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Nächtlicher
Streifzug |
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FIESTA
mit heißen Rhythmen |
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Ein
unheimlicher Streifzug Zeven
(fh). Die Theater-AG des St.-Viti-Gymnasiums Zeven ist weithin bekannt,
doch seit kurzem bekommt sie vom Seminarfach „Darstellendes Spiel“
Konkurrenz aus dem eigenen Hause. Die Teilnehmer schreiben nicht nur eine
theoretische Arbeit, sondern arbeiten auch ein Theaterstück aus.
Ihr Werk „Nachtschattengewächse“ wird am 29. und 30.
September aufgeführt.
„Dabei geht es um die Aktivitäten in der Nacht, um den Schlaf,
um Küsse im Traum und nach hundert Jahren Schlaf, um Schmerz, Verbrechen,
Dämonen, Prostitution und natürlich auch um die Liebe. Ein Gang
durch die Nacht, der mit einer Definition der Nacht beginnt und im Morgengrauen
endet. Ein sehr atmosphärisches Stück“, verspricht Seminarleiterin
Gabi Reetz. Und diese Atmosphäre entsteht nicht nur durch den Inhalt,
sondern auch durch eine neue Spielform.
Die Collage „Nachtschattengewächse“ dauert knapp 50 Minuten. Es können pro Vorstellung nur etwa 70 bis 80 Zuschauer eingelassen werden, so dass um 18 Uhr und um 20 Uhr Vorstellungen stattfinden. Für Getränke vor Vorstellungsbeginn ist gesorgt und die Darsteller versprechen, dass es nicht langweilig werden wird. Die Vorstellungen finden am Dienstag, 29. September, und am Mittwoch, 30. September, jeweils um 18 und 20 Uhr statt. Den Zuschauern wird geraten, auch den 18 Uhr-Termin zu nutzen. (js) |
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Collage dreht sich um das Thema "Nacht" Zeven (ZZ/js).
Die Schüler des Seminarfachs Darstellendes Spiel (13. Jahrgang
/ St.-Viti-Gymnasium) haben nach Beendigung der Facharbeiten eine Collage
zum Thema "Nacht" erarbeitet. Ausgangspunkt war die Suche
nach Texten und Musik, zu .denen der Kurs in Form eines Stationentheaters
atmosphärische Szenen entwickelt hat, die dann collagenartig aneinander
montiert wurden. |
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Helden,
die ihrem Gewissen folgten |
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Um das Thema "Stopp! Nein zur Gewalt in Paarbeziehungen" drehte sich eine Ausstellung von Werken, die vor kurzem im Zevener Rathaus gezeigt wurden. Jetzt erhielten Schüler Preise für ihre Plakate. Auf einem stand dieser Satz: "Gewalt ist die Waffe der Schwachen". Fotos: as |
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"Stehe
deinem Freund bei" Von unserem
Redakteur Alexander Schmidt
Im
Foyer des Rathauses nahm Pia Tanita Sievers gestern stellvertretend für
die Gymnasiasten den Preis entgegen: 100 Euro für die Klassenkasse.
Sie hatten in Gruppenarbeit insgesamt fünf Plakate angefertigt, die
das Thema "Gewalt in Paarbeziehungen" zur Sprache brachten. |
![]() Die Schülerinnen und Schüler der sechsten Bläserklasse des St.-Viti-Gymnasiums zeigten vollen Einsatz. Foto: he |
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| Stimmungsvoller
Abend mit viel Herz und Stimme
Rund
150 Kinder musizierten am Montagabend auf der Bühne der Schule und
das freiwillig, wie Musiklehrer Friedemann Michalek betonte. Nach einem
weiteren Ausflug in die Klassik, dem Thema aus der 9. Sinfonie von Antonin
Dvorak, spielten die Nachwuchsmusiker anschließend das japanische
Der
Musikklasse der siebten Jahrgangsstufe, die danach das Podium betrat,
bescheinigte ihr Lehrer Friedemann
Michalek eine ausgeprägte Singfreudigkeit. So stand bei ihrem Beitrag
„Stairway to Heaven“ auch der Gesang im Vordergrund, der von
Lena Neuhaus und Sarah Wülpern an den Mikrofonen souverän übernommen
wurde. |
![]() Die jungen Musiker des St.-Viti-Gymnasiums sind schon ganz gespannt auf ihren großen Auftritt. Foto: viti-gym/jb |
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Schüler
sehnen Serenade herbei Zeven
(ZZ/js). Mit zwei Bläserklassen, zwei Chören, zwei Musikprofilklassen,
einer Big Band und einem neu gegründeten Schulorchester wird die
Sommerserenade im Zevener St.-Viti-Gymnasium gestaltet. |
![]() Der Trakt mit den naturwissenschaftlichen Fachräumen wird in zwei Stockwerken völlig entkernt und neu geordnet. Außerdem wird es einen Anbau geben, der sich über den Eingangsbereich des Gymnasiums erstrecken und für viel zusätzlichen Platz sorgen wird. Foto: ak |
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Zevener
Schüler müssen bald nicht mehr wandern
Denn für 48 Lerngruppen stehen nach Aussage von Elmar Wagener nur 33 Klassenräume zur Verfügung. Das soll sich vor allem durch ein neue Gebäude zwischen Gymnasium und Lerchenweg ändern. Im September wird mit dem Bau dieses zweistöckigen Pavillon begonnen. Dort werden ausreichend neue Kapazitäten geschaffen, dann sollen alle Klassen ein festes Domizil bekommen. Zwischen den Sommerferien 2009 und Ostern 2010 wird außerdem das Lehrerzimmer erweitert und umgebaut. Auch hier soll genügend Platz geschaffen werden, um allen Lehrkräften ein vernünftiges Arbeiten zu ermöglichen. |
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Preise
für siegreiche Zevener Kängurus Zeven
(tk). Manch einer bekommt schon schlechte Laune, wenn er nuran Mathedenkt,andere
reiben sich die Hände und freuen sich, knifflige Aufgaben lösen
zu können. Zu denen, die Spaß am Rechnen haben, gehören
Hunderte von St.-Viti-Schülern. Neun von ihnen haben jetzt erste
Plätze beim Känguru-Wettbewerberrungen. Beim Knobeln
und strategischen Denken haben sich die 9 Zevener Gymnasiasten hervorgetan:
Die Fünftklässler Simone Albers, Bastian Silies, Jörn Steffens,
Timo Kist und Svea Wallbaum, die Sechstklässler Jonas Eckhoff und
Felix Lem sowie Timon Miesner aus der siebten und Jost Viebrock aus der
achten Klasse belegen erste Plätze.
Der Känguru-Wettbewerb wird zentral durch den verein Mathemattikwettbewerb Känguru mit Sitz an der Humboldt-Universität zu Berlin vorbereitet uind ausgewertet. Durchgeführt wird der Wettbewerb jedoch dezentral an den Schulen. Die Teilnahme am Wettbewerb ist für alle Schüler er Klassen 3 bis 13 möglich. Jede Klassenstufe erhält altersgerechte Aufgaben, die am Kängurutag in 75 Minuten zu bearbeiten sind. Der Wettbewerb finanziert sich selbst. Zur Deckung der Kosten entrichtet jeder Teilnehmer ein Startgeld von 2 Euro. |
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Tolle Spende an die Bläserklasse Anlässlich des 50. Jubiläums der Firma Wilhelm Fahjen Kleidung hatte die Bläserklasse 6b des St.-Viti-Gymnasiums einen Auftritt. Dafür bedankte sich im Namen der Firma Cornelia Fahjen mit einem Präsent und einer Aufbesserung für die Klassenkasse. Die bei der Feier gesammelten Spenden kommen der Stiftung "Elterninitiative für krebskranke Kinder Augsburg" zugute. Text/Foto: Privat |
![]() Die Bigband des St.-Viti-Gymnasiums legte ein fulminantes Konzert zum Auftakt der Stadtparksaison 2009 hin. Fotos: fh |
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Junge
Musiker swingen und Zeven
(fh). Die Stadtparkkonzert-Saison 2009 ist am vergangenen Sonntag eröffnet
worden. In diesem Jahr machte die Bigband des St.-Viti-Gymnasiums mit
einem furiosen Auftritt den Anfang. Sie unterhielt das Publikum mit flotten
Stücken, die gleich ins Blut und in die Beine gingen – kaum
ein Fuß, der nicht im Takt mittippte.
Und
nachdem dann auch die Kirchenglocken ihr endlos scheinendes Geläut
eingestellt hatten, konnte das Konzert mit einer viertelstündigen
Verspätung endlich beginnen. Noch vor dem letzten Glockenschlag setzte
dann die mit Spannung erwartete Musik ein. Mit „Smooth Operator“,
einem Mix aus Latin und Soul gewürzt mit einigen afrikanischen Rhythmen,
haben die 22 Schülerinnen und Schüler das Publikum in ihren
Bann gezogen.
... Imke Otten ZZ:
Wie lange haben Sie für diesen Auftritt geprobt?
Heeslinger
Big-band. Da ich vorher schon in der Bläserklasse am St.-Viti-Gymnasium
gespielt habe, lag es für mich nahe, später in die Bigband zu
wechseln. |
![]() Die schwedischen Austauschschüler mit ihren deutschen Gastgebern und den Lehrerinnen Friederike Matzen, Karin Cronholt und Helena Runelid. Foto: ha |
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Kulturaustausch
am St.-Viti-Gymnasium in Zeven Zeven
(ha). Auch in diesem Jahr findet wieder ein Austausch zwischen den Schülern
des St.-Viti-Gymnasiums und den Schülern ihrer Partnerschule in Skara
statt. |
![]() Durch die Innenstadt ging der Protestzug der Schülerinnen und Schüler über den Wochenmarkt bis zum St.-Viti-Gymnasium. |
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Schüler
prangern Missstände an Zeven
(zi). Mit einem Demonstrationszug am Freitagmorgen wiesen Schüler
des St.-Viti-Gymnasiums auf die Bedingungen in der von ihnen genutzten
Außenstelle der Schule hin. Allerdings hatten sie bei ihrem frühen
Zug durch die Zevener Innenstadt kaum Publikum.
Am Haupthaus des Gymnasiums an der Bahnhofstraße
wiederholte dann Jahrgangsvertreter Deshalb wiesen die jungen Demonstranten
in einem Informationszettel auf die existierenden |
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„Abipunktur – jeder Punkt kostet Nerven“ Zeven
(he). Am letzten Tag vor den Osterferien beendete gestern das „Klinikpersonal“
im Zevener St.-Viti-ymnasium seine siebentägige Aktion, mit der traditionell
der Abschluss der Schulzeit eingeläutet wird. Das diesjährige
Motto hieß „Abipunktur – jeder Punkt kostet Nerven“.
Nach den Osterferien geht sie dann los, die Jagd nach Punkten: Dann beginnen
die schriftlichen Abiturprüfungen für die 70 Mädchen und
Jungen der 13. Klassen. Foto: he |
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Zu
den Zuständen in der ehemaligen Prins-Willem-Alexander-Schule schreiben
die Klassensprecher des 11. Jahrgangs des St.-Viti-Gymnasiums.
Nanu, wo sind
wir hier gelandet? Ist die „Keksschachtel“ ein Gymnasium?
Kaum vorstellbar. Unsere Schritte hallen durch den langen Gang, zerstören
die anfangs so idyllisch wirkende Ruhe. Es ist Punkt 8 Uhr, 10 Minuten
nach Unterrichtsbeginn, die letzten Schüler trudeln nach langen Wegen
von den Bushaltestellen in der Prins-Willem-Alexander-Schule (PWA), der
ehemaligen niederländischen Schule, ein. Die auf dem Godenstedter
Berg liegende Außenstelle des St.-Viti-Gymnasiums ist seit zwei
Jahren Aufbewahrungsort für den 11. und zum Teil auch 13. Jahrgang.
Hier soll auf die Kursstufe beziehungsweise das Abitur vorbereitet werden.
Doch wie sieht der Schulalltag aus? |
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Auf
der Insel der Unglückseligen
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Geografieschüler strebt Sieg auf Landesebene an Zeven (ZZ/as). Jetzt geht’s um den Landessieg: Seit Januar wetteifern Schüler aus ganz Deutschland bereits zum neunten Mal beim Wettbewerb „National Geographic Wissen“ um den Titel des bundesweit besten Geografieschülers.
Der 12-jährige Timon Miesner, der die Klasse 7 SP besucht, hat die ersten zwei Hürden geschafft und sich als Schulsieger des St.-Viti-Gymnasiums Zeven für den Landesentscheid Niedersachsen qualifiziert. Nun wird sich zeigen, ob Timon Miesner den anderen Schulsiegern des Bundeslandes überlegen ist und damit zum Landessieger aufsteigt. Dann hätte er am 15. Mai beim Finale des Wettbewerbs in Hamburg die Chance auf den Titel des besten Geografieschülers Deutschlands. Im vergangenen Jahr beteiligten sich rund 249 000 Mädchen und Jungen am bundesweit größten Schülerwettbewerb für 12- bis 16-Jährige. Organisiert wird der Wettbewerb von „National Geographic Deutschland“ gemeinsam mit dem Verband Deutscher Schulgeografen (VDSG) und dem Westermann-Verlag mit dem Diercke-Weltatlas, der im zurückliegenden Jahr sein 125-jähriges Jubiläum feierte. „Wer als Weltbürger auftreten will, der muss nicht zuletzt auch wissen, wo welche Staaten, welche Städte liegen und was unsere so genannte globale Welt in ihrem Inneren zusammenhält“, so VDSG-Vorsitzender Dr. Frank Czapek. Thomas Michael, der Geschäftsführer des Westermann-Verlags, ergänzt in diesem Zusammenhang: „Für alle Entdecker bieten wir einen passenden Atlas an: vom Diercke-Grundschulatlas bis zum großen Diercke-Weltatlas. Das Besondere: Alle Atlanten sind mit einem umfassenden Trainingsangebot im Internet vernetzt. Über den eigenen Zugangscode können sich Schüler so schon frühzeitig für den Wettbewerb fit machen.“ Neben der Möglichkeit auf den Bundessieg hat der St.-Viti-Gymnasiast Timon Miesner im Falle einer sehr guten Platzierung auf Bundesebene auch die Chance, an der in diesem Jahr auf internationaler Ebene in Mexiko-Stadt veranstalteten Geografie-Olympiade teilzunehmen. Weitere Informationen zum Wettbewerb, der seit dem Jahr 2000 ausgetragen wird, gibt‘s im Internet: |
Stephan Oertel Unfähig zur Kurskorrektur Die
Schulpolitik des Landes erweist sich zunehmend als Murks. Nach dem Motto
„Wir diskutieren nicht lang, wir handeln.“ wollten sich
CDU und FDP gleich nach der Wahl als besonders pragmatisch und unideologisch
profilieren. Die Orientierungsstufe wurde abge schafft, das dreigliedrige
Schulsystem zum Non plus ultra erhoben. Millionen flossen in eiligst
auf den Weg gebrachte Um- und Neubauten, bei denen sich jetzt zeigt,
dass sie teilweise völlig am Bedarf vorbei geplant worden sind.
Tatsächlich platzen Gymnasien aus allen Nähten, während
in manch einer Hauptschulklasse nicht ein mal mehr zehn Schüler
unterrichtet werden. Dass dieselbe Landesregierung, die sich in so kurzer
Zeit dermaßen verschätzt hat, für neue Gesamtschulen
nun eine sichere 14-Jahres-Prognose einfordert, sei hier nur am Rande
erwähnt. |
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| Nicht
nur bei den Straßenkindern im "Café Mitte" ging
es lebendig zu. Das Theaterstück wird ab dem 17. März aufgeführt. |
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Wo "Ossis"
auf "Wessis" treffen Zeven (zi). Zu einer öffentlichen Probe hatte vor einigen Tagen die Theater-AG des St.-Viti-Gymnasiums eingeladen. Ein Angebot, das von der Öffentlichkeit allerdings nur wenig genutzt wurde. Die Anwesenden haben einen sehr guten Einblick in die vielfältigen und aufwändigen Arbeiten gewonnen, die lange im Vorfeld einer Premiere stattfinden. „Ossis"
und „Wessis", Straßenkinder, Senioren, illegale Einwanderer,
Politiker und Wirtschaftsvertreter: Das sind nur einige der Charaktere,
die im ehemaligen Ostberlin des Jahres 1999 das „Cafe Mitte"
besuchen und trotz allen Witzes genauso ihre sehr ernsten Probleme haben.
Und
so herrschte bei der öffentlichen Probe nicht nur auf der Bühne
reges Leben, wo sich insgesamt 25 Charaktere darstellten und zeitgleich
testeten, ob beispielsweise der Text richtig gelernt wurde, wo man in
welchem Augenblick der jeweiligen Szene zu stehen hat, was dabei die
Sprech- und Blickrichtung ist oder ob die Requisiten am richtigen Platz
liegen. Dazu gab es immer wieder Anregungen und Tipps von Gaby Reetz,
die bereits seit 20 Jahren die Theater-AG betreut und auch diesmal den
Überblick im kreativen Chaos behielt. Auf ihre Hinweise reagierten
auch sofort die vielen helfenden Personen im Hintergrund. Denn die Technik-AG
musste wissen, wann welches Handy klingelt oder nach welcher Szene das
Licht zu verlöschen hat. Und Souffleuse, Inspizienten, Maske und
Requisite erhielten an diesem Probentag auch noch Aufgaben, die bis
zur Premiere unbedingt erledigt werden müssen.
... Gaby Reetz ZZ:
Im Jahr 2008 spielte die Theater-AG „Graf Öderland"
von Max Frisch. Wie kam es nun zum Stück „Cafe Mitte"
von Volker Ludwig? |
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| Die
Klasse 6F1 versucht in Mathe nachzuvollziehen, was es mit der Mittelsenkrechten
auf sich hat. |
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Note 5-
für die Regierung Zeven (tk). Mit den Worten Stückwerk, Bankrotterklärung, Panikreaktion kommentieren die Personalratsvorsitzende des St.-Viti-Gymnasiums Gaby Reetz und ihre beiden Kollegen Sandra Giörtz und Frank Mahler den neuen Versuch der Landesregierung, die Unterrichtsversorgung an den Schulen zu verbessern. "Ich betreibe eine privat finanzierte Qualitätssicherung des Unterrichts", sagt die Deutsch- und Kunstlehrerin Giörtz. Sie hat bei der Landesschulbehörde einen Antrag auf Stundenreduzierung gestellt. Statt der Regelunterrichtszeit von 23,5 Wochenstunden möchte sie 21 Stunden erteilen. Dafür verzichtet sie auf rund zehn Prozent ihres Gehalts. Bereits nach fünf Jahren Vollzeit sieht sich die Deutschlehrerin dazu veranlasst, um eine "Frühpensionierung zu vermeiden". Giörtz spürt ihre Kräfte schwinden, denn zu den aktuell 23,5 Wochenstunden Unterricht und zwei zusätzlichen Stunden für das Arbeitzeitkonto kommen weitere Aufgaben: Sie nennt die Hochbegabtenförderung, Bibliotheksarbeit, Veranstaltungen und Arbeitsgemeinschaften. "Ein Familienleben ist da nur schwer möglich", stellt sie fest. Dieser Einschätzung pflichtet Frank Mahler bei. Der Mathe- und Physiklehrer hat vor drei Jahren, als er sich an der Grenze der Belastbarkeit wähnte, auf 21 Stunden reduziert. Auf eine Wochenarbeitszeit von annähernd 50 Stunden kommt er dennoch. Er amtiert als Fachobmann für Physik und ist in die Umbauplanung des Physik- und Chemietraktes involviert. Zudem sitzt er im Schulvorstand. Irgendwann fehle schlicht die Zeit für die Unterrichtsvorbereitung. Darunter leide folglich die Unterrichtsqualität, argumentiert er. Auch Gaby Reetz ist Teilzeitkraft. Sie unterrichtet 18 Wochenstunden. Sie hat sich ihr Leben entsprechend eingerichtet und verzichtet nach eigenen Angaben auf rund 500 Euro monatlich. Reetz unterstreicht, sie sei gerne an der Schule, arbeite gerne im Schulvorstand und mit Schülern - auch am Wochenende, zum Beispiel am zurückliegenden, als die Generalprobe der Theater-AG anstand, die sie leitet. Das Trio wendet sich gegen das Vorhaben der Landesregierung, Teilzeit-Anträge nicht mehr im bisherigen Umfang genehmigen zu wollen. Personalpolitik über Zwang zu betreiben sei kontraproduktiv, meint das Trio. Es hält dem Landesvater und der Kultusministerin vor, seit Jahren eine verlässliche Personalpolitik vermissen zu lassen.
Reetz hat sich in einem von 65 Kollegen unterzeichneten Protestschreiben an Christian Wulff gewandt. Darin wird dem Ministerpräsidenten vorgeworfen, eine miserable Bildungs-, Personal- und Tarifpolitik zu betreiben. Das chaotische Agieren der Landesregierung werde auf dem Rücken der Lehrkräfte ausgetragen. Bereits im Mai 2008 sei abzulesen gewesen, dass in diesem Jahr 1500 Lehrer fehlen werden. Jetzt reagiere die Politik in Panik, resümiert Reetz und verweist darauf, dass das Sammelsurium der von Wulff jetzt angekündigten Maßnahmen lediglich rund 750 Lehrerstellen schaffen werde. Fehlen immer noch 750 Stellen. Derweil steige bei den Lehrern an den Schulen der Frust. Egal, welcher politischen Richtung sie sich zugehörig fühlen, die St.-Viti-Lehrer seien durch die Bank sauer auf die Regierung, meint das Trio. Eine lange Reihe von Versäumnissen (nicht nur der Wulff-Regierung) habe zu der aktuellen Situation geführt. Denn es fehle nicht nur an Lehrkräften, sondern auch an Räumlichkeiten. Nicht einmal die erforderlichen Schulbücher sind vorhanden - mal ganz abgesehen davon, dass Zwölfjährige sieben Stunden Unterricht haben, ohne dass sie verpflegt werden. Eine Verbesserung der Misere im Sinne einer von Wulff geforderten "Schule für Schüler" werde kaum mit Zwangsmaßnahmen oder dem Anwerben von Quereinsteigern herbeizuführen sein, prophezeien Mahler, Giörtz und Reetz. Und sie erhalten Unterstützung. Der Schulleiterverband beklagt mangelnde Planungssicherheit und fragt, wem Stundenerhöhungen in Kunst, Sport oder Deutsch nützen, wenn es an Mathe, Physik oder Lateinlehrern mangele? Der Qualitätsentwicklung an den Schulen sei wenig dienlich, wenn ein Englischlehrer fortan Geschichte unterrichten soll. Im Ergebnis werde der neue Maßnahmenkatalog lediglich zu einem höheren Krankenstand und zu mehr Frustration in den Kollegien führen, versichern die Schulleiter.
Thorsten Kratzmann Schallendes Gelächter Eltern schulpflichtiger Kinder lachen dieser Tage viel – lauthals. Und sie schlagen sich auf die Schenkel. Grund für dieses Amüsement ist die Prophezeiung der Landesregierung, den Lehrermangel 2011 behoben zu haben und eine 100-prozentige Unterrichtsversorgung zu gewährleisten. Wer dieser Ankündigung zu glauben vermag, der wartet auch alle Jahre wieder auf den Weihnachtsmann. Politiker aller Couleur haben zwar die Angewohnheit, in der Öffentlichkeit darüber zu schwadronieren, dass Deutschland nur reüssieren kann, wenn es seine Schüler gut ausbildet. Dann fallen Vokabeln wie Wissensgesellschaft, Bildung ist unsere einzige Ressource, Kinder sind unsere Zukunft et cetera. Dieses hohe Lied mag so gar nicht zu dem passen, was sich täglich an den Schulen abspielt. Betreuungskräfte erteilen Unterricht an Grundschulen, an den Gymnasien fehlen Klassen und Fachräume, nur drei Wochenstunden Englisch stehen in der Mittelstufe auf dem Stundenplan, nur ein Halbjahr Physik, drei Monate keinen Sportunterricht, Montag fällt Mathe in der dritten Stunde aus, Donnerstag ist es Deutsch in den ersten beiden Stunden. Und alle Jahre wieder wird Flickschusterei betrieben, wird gelogen und schön gerechnet. Seit Jahren ist bekannt, dass die Zahl der zur Pensionierung anstehenden Lehrer höher ist als die Zahl derer, die mit dem bereit gestellten Haushaltsmitteln eingestellt werden können. Alle Jahre wieder wird dann dort gelöscht, wo das Feuer des Unterrichtsausfalls und der Elternempörung am heftigsten lodert. Von Konzepten keine Spur. In Ermangelung dessen werden Nebelkerzen gezündet. Eines gewinnt jedoch immer schärfere Konturen: Die Landesregierung versucht, sich durchzuwursteln, bis die Geburten schwachen Jahrgänge in die Schulen strömen – in der Hoffnung, dass dann die verbliebenen Lehrkräfte 34 Schülern pro Klasse tatsächlich 100 Prozent Unterricht erteilen. Schallendes Gelächter. |
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| Kathrin
Wedemeyer (links) betreut die Schüler vor der Prüfung, muntert
auf und hilft mit Vokabeln aus. Fotos: fh |
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Gerüstet
für die berufliche Zukunft Zeven
(fh). Angesichts der angespannten Arbeitsmarktsituation müssen
Schüler heute mehr leisten als noch vor einigen Jahren. Das haben
auch 56 Schüler des St.-Viti-Gymnasiums erkannt und seit vielen
Monaten einmal die Woche Französisch für die DELF-Prüfung,
das Diplome d'Etudes en langue francaise, gebüffelt.
Die 18-jährige Sandra Hardenfeldt
aus dem 13. Jahrgang hat sich dem Prüfungsstress ausgesetzt, weil
sie vielleicht später einen Beruf im Bereich Sprachen ergreifen,
Betriebswirtschahslehre mit den Fremdsprachen Englisch und Französisch
oder Medien und Kommunikationsdesign studieren möchte. Dafür
kann sie ein DELF-Diplom gut gebrauchen. Doch auch für den Schulalltag
bringen die zusätzlichen Übungsstunden eine ganze Menge. |
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| Als
Dank für ihr Engagement bekamen die Dozenten, hier Mikhail Honesseau,
zum Abschluss der Aufführung von den Darstellern einen Blumen strauß
überreicht. Rechts Projektkoordinator und Musiklehrer Friedemann
Michalek. Fotos: js |
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„Musik,
die Vorstellungen sprengt“ Zeven
(js) Kratzende und jaulende Geigen und Gitarren, scheinbar völlig
sinnfreie Sprechgesänge, rätselhafte pantomimische Darstellungen
sowie eigenwillig vertonte Gedichte beispielsweise von Ernst Jandl,
dem Nestor der experimentellen Lyrik – es war schon starker Tobak,
den die Besucher der schulinternen Aufführung der Musikprofilklasse
9 am St.-Viti-Gymnasium gestern Mittag serviert bekamen.
als
eine der heimlichen kulturellen Hochburgen des Landkreises – nicht
zuletzt durch die legendären
Zum
dritten Mal führt die Niedersächsische Sparkassenstiftung
in Zusammenarbeit mit dem Niedersächsischen Kultusministerium das
Projekt „Zeitgenössische Musik un der Schule“ durch.
Musiker, Komponisten und Ensembles besuchen den Musikunterricht und
erarbeiten mit Schülerinnen und Schülern der fünften
bis 13. Klasse Themen der zeitgenössischen Musik. Dabei stehen
in erster Linie die Praxis, das Musik Erfinden und Experimentieren mit
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Künstler
zu Gast am „Viti“ Zeven (js). Im Rahmen eines Projektes zum Thema „Zeitgenössische
Musik in der Schule“ besuchen die Künstler Lena Zupková
und Mikhail Honesseau eine neunte Klasse des St.-Viti-Gymnasiums. |