Das
St.-Viti-Gymnasium
in der Zeitung
2010

 

Inhalt

(Aus der Zevener Zeitung (ZZ) oder dem Sonntagsjournal der Zevener Zeitung (SJ)
- wenn nicht anders angegeben.)
Die Fotoqualität ist sehr unterschiedlich. (Zeitungsscan oder Originalfoto)

Keine Probleme, nur Lösungen sind gefragt (ZZ 30.12.2010)
Viele glockenhelle Mädchenstimmen
(ZZ 23.12.2010)
Anspruchsvolle Theatercollage
(ZZ 17.12.2010)
Amira liest am besten vor (ZZ 17.12.2010)
Beitrag zur Entwicklungshilfe (ZZ 17.12.2010)
Jeden Tag gibt's eine andere Aktion
(ZZ 11.12.2010)
Kontrollverlust und Verhaltenssucht
(ZZ 10.12.2010)
Im Viti wird es weihnachtlich
(ZZ 06.12.2010)
Von Spenden, Spielen und Speisen
(ZZ 01.12.2010)
Besondere Herausforderung durch Doppeljahrgang
(ZZ 30.11.2010)
Ein irres Stück Theater
(ZZ 14.11.2010)
Einsatz bei Wind und Wetter (ZZ 16.09.2010)
Viti-Abiturienten treffen sich
(ZZ 13.09.2010)
Motto lautet: Netzwerke und Kontakte knüpfen (ZZ 08.09.2010)
Großes Wiedersehen im St.-Viti steht bevor (ZZ 25.08.2010)
Die Zeit des Abschieds naht
(ZZ 19.06.2010)
Regelmäßig alte Kumpels vom St.-Viti wiedersehen (ZZ 15.06.2010)
Schuljahr endet musikalisch
(ZZ 17.06.2010)
Einmal wahres Leben kennen lernen
(ZZ 03.05.2010)
Das Gedränge erträglicher gestalten
(ZZ 13.04.2010)
Mit Wissen in die große weite Welt
(ZZ 25.03.2010)
Spaß an Mathematik wecken
(ZZ 23.03.2010)
Weil ich helfen will
(ZZ 23.03.2010)
Gold und Bronze errungen
(ZZ 20.03.2010)
Motive mit Wiedererkennungswert
(ZZ 14.03.2010)
Irrungen und Wirrungen um die Liebe
(ZZ 11.03.2010)
St.-Viti-Schüler träumen in Athen
(ZZ 05.03.2010)
Schüler sammeln 1600 Euro
(ZZ 05.03.2010)
Viele Informationen zu Jobs (ZZ 16.02.2010)
Applaus für Puck und Zettel
(ZZ 17.02.2010)
Schüler im Kammerkonzert
(ZZ 12.02.2010)
Ehemalige treffen sich am St.-Viti (ZZ 30.01.2010)
2000-Euro-Spende für Präventionsarbeit am St.-Viti-Gymnasium (ZZ 28.01.2010)
Schüler gewinnen Erfahrung
(ZZ 23.01.2010)


30.12.2010



23.12.2010

Viele glockenhelle Mädchenstimmen
Flott und besinnlich: Tolles Weihnachtskonzert im Gymnasium – Ausgefallene Veranstaltung von vergangener Woche nachgeholt

VON FRAUKE HELLWIG

ZEVEN. Das Weihnachtskonzert des St.-Viti-Gymnasiums ist seit vielen Jahren eine liebgewonnene Tradition. Kein Wunder also, dass der Parkplatz rund um die Schule schon lange or Beginn der Veranstaltung völlig überfüllt war. Und auch die Pausenhalle, in der das musikalische Ereignis stattfand, war bis auf einzelne Restplätze voll besetzt.

Trotz Schnee und Eis haben sich sicherlich 300 Eltern, Großeltern und Geschwister auf den Weg gemacht, um den Mitwirkenden zu lauschen, aber auch, um ihnen Mut zu machen und sie mit viel Applaus zu unterstützen. An sich hätte das Konzert schon gut eine Woche zuvor stattfinden sollen, doch der Winter kam dank Tief „Orike“ genau an diesem Tag wie ein böser Geist über weite Teile Europas – und damit auch Zeven. Es gab angesichts der Schneemassen und der Straßenglätte kein Vorankommen, die Schulen im gesamten Landkreis wurden kurzerhand geschlossen und das Konzert abgesagt.

Aber davon haben sich die Musiker nicht abhalten lassen, auch nicht von den immer noch spür und sichtbaren Auswirkungen von Tief „Petra“, die uns mit einer dicken Schneeschicht und fast schon sibirischen Temperaturen beglückte – und das Konzert kurzerhand nachgeholt.

Doch wer sich trotz widriger Verhältnisse aus dem Haus gewagt hat, wurde mit einem unterhaltsamen Konzert, mit flotter und besinnlicher Musik, aber auch traditionellen und modernen Stücken auf das Fest eingestimmt. Kurzweilig ging es zu. Den Auftakt machten wie immer die Jüngsten, die Bläserklasse VII. aus dem fünften Jahrgang mit ihren blankgeputzten und goldgelb glänzenden Instrumenten.

Mit dem Unterstufenchor und seinen glockenhellen Mädchenstimmen unter dem Dirigat von Mandy Kraatz ging es besinnlich weiter, bevor die Bläserklasse VI die Zuhörer mit der Titelmusik von „Pirates of the Caribean“, „Jurassic Park“ und „Forrest Gump“ in die Welt der Leinwanderfolge entführte.

Die Musikprofilklasse des neunten Jahrgangs gab den Kassenschlager „Last Christmas“ zum Besten und präsentierte gemeinsam mit dem Unterstufenchor „Falling slowly“. Als der Mittel- und Oberstufenchor auf die Bühne trat, ging ein Raunen durch den Saal. „Sie haben möglicherweise einen großen Chor erwartet, heute sind wir aber nur ein Kammerchor“, erläuterte Thomas Streit. „Viele Sänger sind zur Probe nicht erschienen und eigentlich wollten wir absagen, aber dann haben wir uns für diese intime Gruppe entschieden – eine Art Kammerchor des Kammerchores.“

 


17.12.2010

Anspruchsvolle Theatercollage
Gelungene Premiere: Das am St.-Viti-Gymnasium aufgeführte Stück „Wahn mit Sinn“ überzeugt das Publikum

ZEVEN. Von „eindringlich und sehr gelungen“ über „schwer beeindruckt“ bis „aufschlussreich erschreckend“ reichten nach der Premiere des Theaterstückes „Wahn mit Sinn“ am Mittwochabend im St.-Viti-Gymnasium die anschließenden Äußerungen aus dem begeisterten Publikum, das schon zuvor nicht mit Beifall gegeizt hatte.

Seit den Sommerferien beschäftigen sich 18 angehende Abiturienten im Seminarfach „Darstellendes Spiel“ mit dem Thema „Wahn mit Sinn“ (die Zevener Zeitung berichtete). Die am Mittwochabend erfolgte Premiere war zugleich auch ein Teil der Abschlusspräsentation. Unter der Regie der Schüler Mareike Petermann und Andreas Donders, die auch in mehreren Rollen selber mitspielten, wurde in der fast voll besetzten Aula des Gymnasiums die Theatercollage erstmals vor Publikum aufgeführt.

„Grandiose schauspielerische Leistung“, „sehr gut“ und „eindringlich und sehr gelungen“ waren einige der Einschätzungen nach der gelungenen Premiere. Die Rahmenhandlung liefert der Vortrag eines Psychiaters, in den selbstverfasste Abschnitte und Teile aus der Literatur oder Filmszenen eingebunden sind.

Unfreiwillige Metamorphose
Da liegt zum Beispiel in einer Szene ganz wie in der Novelle „Die Verwandlung“ von Franz Kafka nach einer unfreiwilligen Metamorphose ein Käfer auf dem Rücken oder die geschrumpfte Alice erlebt ein Teegespräch im fiktionalen „Wunderland“, in dem mit Logik gespielt wird und das von Paradoxa und Absurditäten nur so strotzt. Oder das Publikum wird Zeuge einer Eskalation von „wahnsinniger“ Gewalt, bei der auch eine Tür einer Axt nicht standhält und sieht eine Szene, in der die FBI-Studentin Clarice Starling erstmals auf den kannibalistisch veranlagten Serienkiller und Psychiater Hannibal Lecter trifft.

Die Zuschauer erlebten an diesem Abend intensiv gespielte Figuren, die nicht nur physisch, sondern auch psychisch labil sind. Und durchaus verschiedene Formen von „Wahnsinn“, wie beispielsweise die schwere psychische Erkrankung der Schizophrenie, die durch Störungen des Denkens, der Wahrnehmung und der Affektivität gekennzeichnet ist.

Und so kommt es auf der Bühne auch zu inhaltlichen Denkstörungen, Wahnbildern, Sinnestäuschungen und dem Hören von Stimmen, die in den Horror führen. Beendet wurde die gelungene Premiere passenderweise mit einem Zitat von Samuel Beckett: „Wir werden alle verrückt geboren. Manche bleiben es.“ (zi)


 


 

 

17.12.2010

Amira liest am besten vor
6. Klassen des St.-Viti-Gymnasiums ermitteln Schulsieger – Jury hat die Qual der Wahl

VON JENS ZSCHIESCHE
ZEVEN. Bei der schulinternen Siegerermittlung des Vorlesewettbewerbs der 6. Klassen errang in diesem Jahr Amira Evers aus der Klasse 6 S1 nach einer knappen Entscheidung den ersten Rang am St.-Viti-Gymnasium. Sie wird nun in der nächsten Runde gegen die Sieger der anderen Zevener Schulen antreten.

Nach der Ermittlung der Klassensieger finden schulinterne Wettbewerbe statt, denen Vergleiche innerhalb der Stadt, sowie anschließend auf Kreis-, Bezirks-, Landes- und zum Schluss auf Bundesebene folgen. Obwohl die Schüler dabei nur gewinnen können, steht bei dem Wettstreit nicht nur der Wettkampfgedanke im Vordergrund. Sondern auch der unbefangene Umgang mit Büchern und die Begegnung mit Geschichten und Büchern.

Kürzlich präsentierten die Klassensieger des St.-Viti-Gymnasiums nun ihre Bücher und Fähigkeiten dem Publikum und einer Jury aus einem Deutsch-Leistungskurs unter Leitung der Lehrerin Marion Kolm. Und es wurde eine interessante Veranstaltung. Denn die Bandbreite der Bücher reichte weit, leider gab es auch so manche organisatorischen Widrigkeiten. Deshalb beteiligten sich in diesem Jahr auch nur fünf junge Schülerinnen am schulinternen Entscheid. Den Anfang machte Nele Schradick aus der Klasse 6 F1, die aus der Buchreihe „Die drei !!!“ einen Abschnitt aus dem Buch „Beutejagd am Geistersee“ gewählt hatte.

Ihr folgten Marielène Dourson (6 F3, „Krabat“ von Otfried Preußler), Amira Evers (6 S1, „Ballettschuhe“ von Marjaleena Lembcke aus der Geschichtensammlung „Weihnachten wie nie“), Rebecca Pape (6 S2, „Stolz und Vorurteil“ von Jane Austen) und Janne Hilken aus der Klasse 6 F2. Janne las unvorbereitet ebenfalls aus „Krabat“ von Otfried Preußler, da sie – wie auch noch ein anderer Teilnehmer, der dann jedoch nicht mehr antrat – über den Termin des schulinternen Vorlesewettbewerbs im Vorfeld offensichtlich nicht informiert worden war.

Ein Umstand, den die Jury in ihre Entscheidungsfindung aber genauso mit einfließen ließ, wie beispielsweise die Lesetechnik, die Textgestaltung oder das Textverständnis aller Vorleserinnen. Schulsiegerin wurde nach einer sehr knappen Entscheidung Amira Evers, die nun das „Viti“ eine Etage höher vertreten wird.

 


 

 

17.12.2010


Anna Sophie Brinkmann, Dirk Hölterhoff, Inga Feldmann, Judy Eule, Jörg Eule und Florian Präger
(von links) freuen sich über die Zusammenarbeit. Fotos: zi

Beitrag zur Entwicklungshilfe
Basar des St.-Viti-Gymnasiums erzielte 6000 Euro zu Gunsten von Waisen in Tansania

ZEVEN. Im St.-Viti-Gymnasium fand auch in diesem Winter der alljährliche „Eine-Welt-Basar“ statt (die Zevener Zeitung berichtete). Wie bei einem Treffen am Montag nun mitgeteilt wurde, kamen hierbei 6000 Euro zusammen, die jetzt für Aids-Waisen in Tansania Verwendung finden sollen.


Florian Präger, Lehrer und Leiter der „Eine-Welt-AG“ am St. Viti- Gymnasium war begeistert. Denn nach dem von den Schülerinnen Annkatrin Dohrmann, Inga Feldmann und Anna Sophie Brinkmann organisierten Basar, konnte nun der beachtliche Erlös der Veranstaltung an das Ehepaar Judy und Jörg Eule als Vertreter des Vorstands des „AMANI-Kinderdorf e.V.“ übergeben werden.

Dieser Verein betreibt Kinderdörfer für Aids-Waisen in Tansania und das St.-Viti-Gymnasium will dabei längerfristig helfen, weshalb es beim Treffen auch keine Scheckübergabe im klassischen Sinne gab. „Aus dem Erlös werden je nach Bedarf einzelne Projekte unterstützt“, erläuterte Schulpastor Dirk Hölterhoff. Und Jörg Eule nannte hierzu als erstes Vorhaben die Errichtung einer Schulbibliothek.

Fünf Klassen-Patenschaften
Außerdem sind unter Federführung von Dirk Hölterhoff schon fünf Klassen-Patenschaften gegründet worden. „Die Kinder spenden jeweils einen Euro im Monat von ihrem Taschengeld und ermöglichen so ihrem Patenkind die Betreuung im Kinderdorf. Dort bekommt es Unterkunft, Nahrung, eine Schul- und Berufsausbildung“, war vom Schulpastor zu erfahren. „Unser Ziel ist, auf diesem Weg sechs Kindern langfristig eine Lebensperspektive zu geben“, so Hölterhoff. Denn die Investition in Bildung sei der nachhaltigste Beitrag zur Entwicklungshilfe, weil dadurch nachfolgenden Generationen menschenwürdiges Leben ermöglicht werde. Alle Anwesenden bedankten sich bei den vielen Sponsoren und Unterstützern für deren Engagement in diesem Projekt, das übrigens ursprünglich durch einen Kontakt zwischen der Lehrerin Marion Kolm und dem Ehepaar Eule entstanden ist. „Wir benötigen für unser neues Kinderdorf natürlich auch weiterhin Spendengelder und Patenschaften“, sagte Jörg Eule im Laufe des Treffens, weshalb für Interessierte ein Blick in das Internet zu empfehlen ist. (zi)


Ständig auf Kundensuche waren die rührigen Schuhputzer auf dem Basar.
Nun hilft auch deren Erlös Aids-Waisen in Tansania


11.12.2010

Da die „große Pause“ nicht lang ist, wurde auch diese Bastelaktion relativ zügig durchgeführt. Foto: zi

Jeden Tag gibt's eine andere Aktion
Adventskalender der besonderen Art am „Viti“

ZEVEN. Meistens hängen Adventskalender an der Wand und sind mit Süßwaren oder Überraschungen gefüllt, die man nach dem täglichen Öffnen der jeweiligen Tür entnehmen kann. Einen Adventskalender der besonderen Art gibt es zur Zeit am St.-Viti-Gymnasium, wo an den Schultagen jeweils in der ersten großen Pause eine von Lehrern und Schülern gestaltete vorweihnachtliche Aktion stattfindet. Neben der Möglichkeit zur Teilnahme an einer Andacht sind das beispielsweise das Vorlesen von Weihnachtsgeschichten, das Basteln von Goldketten, das Schreiben von Grußkarten, das Tauschen von Keksen oder das Erlernen von Tänzen zu Weihnachtsmusik. Offerten, die zum Teil von der Schülerschaft sehr gut angenommen werden. Ein Überblick über die vorweihnachtlichen Angebote findet sich im Internet unter www.st-viti. de. (zi)

 


10.12.2010

Das Ensemble stellt „Wahn mit Sinn“ auf der Bühne im St.-Viti-Gymnasium dar. Foto: zi

Kontrollverlust und Verhaltenssucht
Zevener Gymnasiasten proben im Seminarfach „Darstellendes Spiel“ für die Aufführung
des Stücks „Wahn mit Sinn“

ZEVEN. „Mehr Licht!“, war in der Aula des St.-Viti-Gymnasiums mehrfach zu hören, womit allerdings nicht die angeblich letzten Worte von Johann Wolfgang von Goethe zitiert wurden. Vielmehr war es eine Regieanweisung an das Technikteam, denn über mehrere Stunden wurde dort intensiv für das Theaterstück „Wahn mit Sinn“ geprobt. Und die Erleuchtung kam bei den Proben auch.

Seit den Sommerferien beschäftigen sich 18 angehende Abiturienten im Seminarfach „Darstellendes Spiel“ mit dem Thema „Wahn mit Sinn“. Denn so lautet der Titel des Theaterstücks, das ab dem 15. Dezember im St.-Viti-Gymnasium aufgeführt wird. Die Inszenierung ist der praktische Unterrichtsanteil und die Aufführungen am 15., 16. und 18. Dezember werden nicht nur „ein irres Stück Theater“, sondern zugleich auch die
Abschlusspräsentation sein.


Intensive Proben
Doch jetzt gab es erst einmal Kostüm-, Stell- und Durchlaufproben Und der Text musste natürlich genauso „sitzen“ wie die Maske oder der richtige Technikeinsatz. „Regulär haben wir zwei Stunden in der Woche Unterricht in diesem Seminarfach, aber wir brauchen natürlich mehr Zeit für die Vorbereitungen. Deshalb erfolgte aus bürokratischen Gründensogar die Gründung einer eigenen Arbeitsgemeinschaft“, war von Mareike Petermann zu erfahren, die bereits seit sechs Jahren Theater spielt. Die 18-Jährige ist genauso wie ihr 19 Jahre alter Schulkamerad Andreas Donders bei diesem Stück nicht nur auf der Bühne präsent, sondern führt mit ihm zusammen auch noch Regie. Denn die Schüler erhalten zwar Unterstützung von ihren Lehrern Gaby Reetz und Norbert Bitzer, aber die Theatercollage entstand zum größten Teil in Eigenregie. Die Rahmenhandlung liefert der Vortrag eines Psychiaters im „Institut für unheilbar kranke Gemüter, in den Teile aus der Literatur, Filmszenen und selbstverfassten Abschnitten eingebunden sind. So sieht man beispielsweise Sequenzen aus „Woyzeck“, „Endspiel“,„Alice im Wunderland“, „Shining“ oder „Das Schweigen der Lämmer“.

Doch bevor eindringlich der Frage nachgegangen wird, was Wahnsinn überhaupt ist, gibt es zu Beginn einen ernstgemeinten Warnhinweis. Denn in dieser Produktion sind Dinge mit einem heftigen Inhalt zu hören. Und auch die Darstellung ist so intensiv, dass der Einlass für Personen unter 14 Jahren in das Theaterstück nicht gestattet ist. Und von 14 bis 16 Jahren nur in Begleitung einer erziehungsberechtigten Person. Das war übrigens auch einer der Gründe, warum die Proben in der Aula in den Schulpausen immer wieder für einig Zeit unterbrochen werden mussten, damit die unteren Jahrgänge der Schülerschaft des Gymnasiums den Probenbereich passieren konnten. Doch auch so zeichnete sich bereits ab, dass das Publikum auf einen interessanten Theaterabend gespannt sein darf, an dem es eine Stunde lang beispielsweise auch um „Verhaltenssucht“, „Liebe“ und „Kontrollverlust“ geht. Und laut Aussage von Norbert Bitzer wird spätestens bei der Premiere „ein bunter Überblick über den Wahnsinn mit einem überraschenden Ende“ geboten. Denn in „Wahn mit Sinn“ wird man auch „in die Irre geführt“, wie es in einem Wortspiel eines Darstellers hieß. (zi)


06.12.2010

Im Viti wird es weihnachtlich
Chöre, Bläser und Streicher machen Musik beim traditionellen Adventskonzert am 14. Dezember

ZEVEN. Weihnachtliche Musik aus aller Welt erklingt am Dienstag, 14. Dezember, ab 18 Uhr in der Pausenhalle des St.-Viti-Gymnasiums Zeven. Das teilt Musikobmann Friedemann Michalek der ZZ mit.

Neben den beiden Bläserklassen der 5. und 6. Jahrgangsstufe laden zwei Chöre, die Big Band, das Orchester und eine Musikprofilklasse zum inzwischen traditionellen Konzert mit besinnlichem, aber auch fröhlichem Charakter ein. Zur besonderen Vorbereitung des Weihnachtskonzerts weilen dieser Tage drei Musik-Arbeitsgemeinschaften zu Intensivproben in einer auswärtigen Jugendherberge.

Vor und nach der Weihnachtsmusik besteht Gelegenheit zum Kauf und Verzehr von Weihnachtsgebäck und Weihnachtspunsch, die Einnahmen davon sollen einem guten Zweck zugeführt werden. Der Eintritt zu diesem etwa 90-minütigem Konzert ist frei, teilt Michalek abschließend mit. (ZZ/js)

 


01.12.2010

Von Spenden, Spielen und Speisen
Abwechslungsreicher „Eine-Welt-Basar“ am Zevener St.-Viti-Gymnasium – Erlös hilft Waisenkindern in Tansania

ZEVEN. „Schauen, Staunen, Spielen, Speisen, Spenden“ war am Wochenende im St.-Viti-Gymnasium angesagt. Denn dort fand von 11 bis 16 Uhr der traditionelle „Eine-Welt-Basar“ statt, dessen diesjähriger Erlös dem Amani-Kinderdorf für AIDS-Waisen in Tansania zugute kommt.

Tansania zählt zu den ärmsten Ländern der Welt und etwa 10 Prozent der 33 Millionen Einwohner ist HIV-infiziert, wobei die Tendenz stark steigend ist. Der „Amani-Kinderdorf e.V.“ mit Sitz in Geldern betreibt mehrere Kinderdörfer im südlichen Hochland Tansanias und bemüht sich, den AIDS-Waisen eine Zukunft zu geben. Unterstützung aus Zeven erhält der Verein hierbei bereits seit einiger Zeit beispielsweise durch die Firma Lisega, die Rotarier und Einzelpersonen, die Patenschaften für ein Kind übernommen haben. Am Sonnabend wurde nun die Schülerschaft des St.-Viti-Gymnasiums aktiv, um Spendengelder zu sammeln.

Wem das Gedränge im Gymnasium zu viel wurde, der konnte zwischenzeitlich in einem Klassenraum auch entspannende Massagen genießen.

Neben vielen Informationen über afrikanische Länder wie Tansania, Kenia oder die Republik Südafrika, waren auch andere Länder wie zum Beispiel Tibet, Mexiko oder aus der Karibik auf dem „Eine-Welt-Basar“ für die verschiedenen Klassen Aufhänger für ihre jeweiligen Aktionen. So gab es unter anderem Theateraufführungen, südamerikanischen Fußball, Henna-Tattoos, Haarverlängerungen, Schuhputzer, Verkauf von Bastelarbeiten und Schmuck, Limbo-Wettbewerbe und Kunstausstellungen. Aber auch Bobbycar-Rennen, Casinobesuche oder ein Gang durch das Gruselkabinett waren möglich.

Insgesamt wurde wieder viel Kreativität und Engagement für den guten Zweck gezeigt, wobei besonders positiv auffiel, dass in diesem Jahr nur der 11. Jahrgang kulinarische Angebote offerierte. Und hier reichte das trotzdem noch
reichhaltige Angebot von deutscher Bratwurst bis zu exotischen afrikanischen Speisen. Die zahlreichen Besucher hatten auch in diesem Jahr wieder reichlich Gelegenheit, sich mehrere Stunden abwechslungsreich zu beschäftigen – und damit diesmal den Waisen in Tansania zu helfen. (zi)


30.11.2010

Besondere Herausforderung durch Doppeljahrgang
Im Zevener St.-Viti-Gymnasium werden sich 170 Schüler im kommenden Frühjahr der allgemeinen Reifeprüfung stellen

ZEVEN. Da kommt auf die Betriebe und Unis im nächsten Jahr ja einiges zu. Der letzte Jahrgang Abiturienten, die 13 Jahre lang zur Schule gegangen sind und der so genannte G8-Jahrgang beginnen in wenigen Monaten mit ihren Abiturprüfungen und strömen dann im Sommer gleichzeitig auf den Arbeitsmarkt und an die Universitäten. Viele Schüler und Eltern sorgen sich um die Chancen beim Einstieg in Ausbildung oder Studium und klagen über den vermehrten Druck, der auf den G8-Schülern lastet. Die Zevener Zeitung fragte bei Lehrern und Schülern des St.-Viti-Gymnasiums nach, wie sie mit dieser ganz speziellen Herausforderung umgehen.


Vorsprung ist einholbar
Zwei aufeinander folgende Jahrgänge, die zusammen Abitur machen? Das klingt nach einer klaren Benachteiligung der jüngeren Schüler und wird dennoch von den befragten Schülern in Zeven nicht durchweg so empfunden. Zwar gebe es einige Themen, die für die G8-Schüler gänzlich neu wären, wie zum Beispiel in Geschichte, aber andererseits bemerkt Gymnasiast Elias Siemssen, dass in seinem Mathekurs die jüngeren Teilnehmer klar vorne liegen. Einig sind sich die Abiturienten, dass für die Schülerinnen und Schüler mit der verkürzten Schulzeit der Wissensvorsprung der Älteren durchaus einzuholen ist.


Nach Ansicht der Oberstufenkoordinatorin Petra Sehrt habe das Zusammenlegen der beiden Jahrgänge sogar einen Motivationsschub ausgelöst. Rektor Elmar Wagener bestätigt das und verweist darauf, dass die Zahl der Schulwechsler relativ klein sei. „Es haben lediglich zehn Prozent der jüngeren Schüler unsere Schule verlassen, um am Wirtschafts- oder Fachgymnasium ihr Abitur nach 13 Jahren zu machen.“ Bedenklich findet Elias Siemssen, dass einige Themen, die im Zentralabitur geprüft werden, im Unterricht nicht abgehandelt wurden. Liegt es daran, dass weniger Zeit dafür zur Verfügung steht? Da sei dann das eigenständige Erarbeiten der Thematik gefragt. „Im Internet kann man sich genau darüber informieren, was in welchem Fach geprüft wird und kann sich so auch ohne den entsprechenden Unterricht darauf vorbereiten“, hat Julia Fitschen festgestellt. Wichtig sei auf jeden Fall das selbstständige Arbeiten, da sind sich Lehrer und Schüler des St.-Viti-Gymnasiums einig.

Eine weitere Frage ist auch, wie die Schule die größere Anzahl der Prüfungen bewältigt. Immerhin muss das Zevener Kollegium
rund 170 Prüfungen abarbeiten. Das Kultusministerium sei den Lehrern in diesem Punkt entgegengekommen, indem zum Beispiel der Prüfungsausschuss diesmal aus nur zwei anstatt der üblichen drei Mitglieder besteht, berichtet Oberstufenkoordinator Jürgen Wedemeyer. Dazu werden die schriftlichen Abiturprüfungen bereits vor den Osterferien stattfinden, um den Lehrern die Ferienzeit zur Korrektur zu geben. Was die Prüfer freut, behagt den Prüflingen weniger. „Normalerweise hat man in den Ferien genug Zeit zu lernen. Jetzt müssen wir am Vormittag in die Schule und am Nachmittag und Wochenende lernen, das ist eine ziemliche Belastung“, findet Robin Cordes, und seine Semesterkollegen können ihm da nur zustimmen.

Wenn die Prüfungen dann endlich bewältigt sind, steht als nächstes die Frage im Raum: Und jetzt? Während für einige Abiturienten der weitere Weg längst klar ist, wissen andere noch nicht genau, was nach der Schule kommt. Robin Cordes und Katharina Maack haben bereits einen Ausbildungsplatz sicher. Robin hat sich schon frühzeitig bei der Zevener Volksbank informiert und sich gleich nach der Ausschreibung der freien Plätze erfolgreich beworben.

„Die Volksbank hat sich auf die größere Zahl der Abiturienten mit mehr Ausbildungsplätzen eingestellt“, weiß er. Anstatt, wie
bisher vier Auszubildende einzustellen, können diesmal sechs angehende Bankkaufleute eine Ausbildung beginnen. Ebenfalls zwei zusätzliche Plätze bietet das Landvolk an, wo Katharina eine Ausbildung zur Steuerfachangestellten machen wird.

Schüler müssen entscheiden
Eine Ausbildung machen oder erst ein freiwilliges soziales Jahr absolvieren? Gleich ein Studium beginnen oder erst einmal ein Jahr ins Ausland gehen? Diese Entscheidung muss jeder Abiturient selber treffen, wobei sich die Schülerinnen und Schüler des St.-Viti-Gymnasiums über ihre Ausbildungsmöglichkeiten ausreichend informiert fühlen.

„Es gibt die internen Berufsinformationstage, die Schule nimmt an dem Bewerbungstraining ‚Jump‘ teil, wir haben jede Menge Infomaterial bekommen und werden regelmäßig mit interessanten Internetadressen zum Thema Ausbildung versorgt“, so Robin Cordes.

„In der Organisation nach dem Abitur wird sich wohl bei manchem der jüngeren Abiturienten zeigen, dass sie noch nicht die erforderliche Hochschulreife haben“, kann sich Petra Sehrt vorstellen. Alles in allem scheinen jedoch die Schüler und Lehrer am Zevener St.-Viti-Gymnasium den doppelten Abijahrgang in erster Linie als eine Herausforderung zu sehen, die durchaus zu bewältigen ist.

 


14.11.2010

Ein irres Stück Theater
Angehende St.-Viti-Abiturienten führen selbst erarbeitete Collage „Wahnsinn“ an drei Abenden auf

ZEVEN. Seit Sommer dieses Jahres haben sich 18 angehende Abiturienten vom St.-Viti-Gymnasium Zeven intensiv mit dem Thema „Wahnsinn“ beschäftigt. Im Dezember wird das Theaterstück aufgeführt

Mit Hilfe von Norbert Bitzer und Gaby Reetz, aber zum größten Teil in Eigenregie, ist im Rahmen des Seminarfachs „Darstellendes Spiel“ eine Theatercollage entstanden, die dem Zuschauer einiges bietet. Es geht um Angst und Verzweiflung, Krieg und Liebe, Realitätsverlust und pathologischen Wahn. Anhand von bekannten Vorlagen wie Georg Büchners „Woyzeck“ oder Stanley Kubricks „Shining“ werden verschiedene Ausprägungen von Wahnsinn beleuchtet. Auch selbstgeschriebene Szenen gibt es zu sehen. Mal geht’s komisch, mal tragisch, mal dramatisch zu. Und es kann auch schon mal heftiger werden. Der Eintritt ist ab 14 Jahren mit erziehungsberechtigter Person und ab 16 Jahren ohne eine solche freigegeben. Aufgeführt wird am 15., 16. und 18. Dezember, jeweils um 20 Uhr im St.-Viti-Gymnasium. Eintrittspreis: regulär 4 Euro, Schüler zahlen 3 Euro. (ZZ/js)


16.09.2010

 


Pädagoge Oskar Grauman (links) und Polizist Rolf Meyer mit Imke Otten aus der 11D und Philipp Brunkhorst aus der 10N1, die in ihrer Ausrüstung mit Warnweste und Winkerkelle als Schülerlotsen erkennbar sind. Fotos: zi

Einsatz bei Wind und Wetter
Schülerlotsen erhalten am Sankt-Viti-Gymnasium Schulung für ihre verantwortungsvolle Aufgabe

VON JENS ZSCHIESCHE ZEVEN. Schon seit 26 Jahren gibt es den Schülerlotsendienst am Zevener St.-Viti-Gymnasium. Zur Zeit durchlaufen 24 Schülerinnen und Schüler die damit verbundene Schulung, um dann freiwillig bei jedem Wind und Wetter zum Wohl der Verkehrsteilnehmer zum Einsatz zu kommen.

„Eingeführt wurde der Schülerlotsendienst am St.-Viti-Gymnasium nach einem tragischen Unfall vor unserer Schule, bei dem zwei Siebtklässlerinnen schwer verunglückten“ ist von Oskar Grauman, dem Betreuer des Projektes, zu erfahren. „Seitdem gibt es eine Dunkelampel, die auf Knopfdruck Rot und Grün anzeigt, am Fußweg über die B 71. Und zusätzlich sichern immer zwei Schülerlotsen den Überweg vor der 1. und nach der 6. Stunde vor allem für die jüngeren Mitschüler“ ergänzt der Lehrer, der vor rund 15 Jahren die Betreuung des Schülerlotsendienstes von seinem Kollegen Freytag übernahm. An der Schülerlotsen-Arbeitsgemeinschaft beteiligen sich Schüler von der 9. Klasse an aufwärts. „Dass die Arbeitsgemeinschaft einen großen Zuspruch in der Schülerschaft unserer Schule erfährt, zeigte in der Vergangenheit die stets hohe Zahl an Schülerlotsinnen und Schülerlotsen“, meint Oskar Grauman. In diesem Jahr sind es 24 Schüler, die für die Schulwegsicherung zur Verfügung stehen. Und das bei jedem Wetter.

Zur Zeit durchlaufen die Jugendlichen an zwei Tagen eine mehrstündige Schulung, um sie auf ihre Aufgabe vorzubereiten. Hierbei sind etwa auch Verkehrsmittel, -wege, -zeichen oder die Verkehrsteilnehmer selber Gegenstand des Unterrichts. Und natürlich auch eventuelle Risiken. „Farbenblinde gibt es auf allen Seiten“, meint dazu Rolf Meyer, der als Polizeibeamter an der Schulung am Dienstagvormittag teilnahm und sich sehr positiv über den Schülerlotsendienst äußerte. Denn auch wenn Schülerlotsen nicht regelnd in den Verkehr eingreifen dürfen, so hat es nach Auskunft der Deutschen Verkehrswacht seit Einführung des Schülerlotsendienstes im Jahr 1953 an keinem von Lotsen gesicherten Übergang einen einzigen schweren oder tödlichen Unfall gegeben. Also eine echte Erfolgsgeschichte. Im Landkreis Rotenburg ist das St.-Viti-Gymnasium die einzige Schule, bei der von den Schülern auf dem Weg zwischen Schulbussen und Schule eine Bundesstraße überquert werden muss und deshalb ein Schülerlotsendienst besteht. Noch ein Grund mehr, weshalb sich die Aktiven des Dankes der jüngeren Schülerschaft und der Eltern sicher sein können. Und als Dank und Anreiz für die Übernahme des Amtes gibt es nach Auskunft von Oskar Grauman eine gesponsorte Tagesfahrt in umliegende Großstädte. Außerdem erhalten scheidende Mitglieder der Schülerlotsen-Arbeitsgemeinschaft traditionsgemäß Buchgeschenke bei der Abiturverabschiedung.


Alle neu ausgebildeten Schülerlotsen vor dem Viti-Gymnasium.

 


13.09.2010

Viti-Abiturienten treffen sich
Erstes Treffen seit 30 Jahren mit Rundgang durch das Gymnasium und vielen Anekdoten

ZEVEN. Wenn ehemalige Schüler sich nach Jahrzehnten treffen, stehen immer zwei bange Fragen im Raum: „Werden wir einander wiedererkennen?“ und: „Werden wir einander etwas zu sagen haben?“

Beim Treffen der St.-Viti-Abiturienten von 1980 in Zeven dauerte gelegentlich der Handschlag etwas länger, bis auflachend der Name des Gegenübers gefunden war. Aber dann gab es bis lange nach Mitternacht viel zu erzählen, heißt es in einer Pressemitteilung. Von den über 100 damaligen Abiturientinnen und Abiturienten fanden sich 30 Jahre später immerhin knapp 60 im „Ringhotel Paulsen“ ein. Dazu hatte eine kleine Gruppe mit Kai Habenicht, Gabi von Bülow-Krüger, Wera Viets und Gabi Rugen-Jones mühevolle Vorarbeit geleistet und die Adressenliste der ehemaligen Mitschüler zehn Jahre nach dem letzten Treffen auf den neuesten Stand gebracht. Für etwa zwei Dutzend Ehemalige begann der Nachmittag mit einem Rundgang durch das St.-Viti-Gymnasium. Als Exkursionsführer erläuterten die Lehrer Andreas Bergelt und Jürgen Behn die vielen Um-, An- und Ausbauten seit damals. Behn hatte als junger Lehrer in dem Abschlussjahrgang 1980 unterrichtet. Wo abends dann die Zeit nicht ausreichte, um alle verschiedenen Lebensläufe zu erfragen, da half die vorab erstellte Statistik aus. Danach haben die St.-Viti-Abgänger von 1980 mittlerweile fast alle Länder der Welt bereist – mit kleinen Lücken in Westafrika. Im Durchschnitt hat jeder im Jahrgang 1,66 Kinder bekommen, das ist mehr als im bundesdeutschen Durchschnitt. (ZZ/js)


08.09.2010

Motto lautet: Netzwerke und Kontakte knüpfen
Erstes Ehemaligentreffen des St.-Viti-Gymnasiums soll Nachfolger haben – Premiere noch etwas schwach besucht


ZEVEN. Nur rund 85 Personen hatten sich im Vorfeld für das erste Treffen ehemaliger Schüler des St.-Viti-Gymnasiums am Sonnabend angemeldet. Dazu kamen jedoch noch einige spontan entschlossene Gäste, die neben drei kurzen Ansprachen besonders viel Vergnügen am Treffen mit alten Mitschülern und Lehrern sowie der gemeinsamen Besichtigung der Schule hatten. Schon vor Monaten hatten Stephanie Gerlach – die 1. Vorsitzende
des Vereins der Freunde, Förderer und Ehemaligen des St.- Viti-Gymnasiums – und das Ehepaar Annette und Heinz-F. Moitje für das Vorbereitungsteam im Namen der Schulleitung und des Beirats des Fördervereins auf vielfältigen Wegen eingeladen. Hierbei erhofften sich die Organisatoren Scharen ehemaliger Schüler aller Jahrgänge der seit dem Jahr 1955 bestehenden Schule zu einem kurzweiligen Treffen in Erinnerung an alte Schulzeiten. Und wie


S. Gerlach

Stephanie Gerlach in ihrer Begrüßung deutlich machte, sollte neben den Segmenten „Treffen, Erinnern, Austauschen“
auch die Bildung von Netzwerken und das Knüpfen von Kontakten gefördert werden. Denn bereits jetzt stehen viele Ehemalige beispielsweise bei den Berufsinformationstagen der Schule den heutigen Schülern als Ansprechpartner
zur Verfügung. „Die Organisation ist noch nicht perfekt, aber wir arbeiten daran“, versprach Gerlach mit Blick auf die
relativ geringe Beteiligung an der Auftaktveranstaltung, bevor sie schon auf den Termin für das nächste Treffen hinwies: Den ersten Sonnabend im September, also den 3. 9. 2011. Ihr folgte am Rednerpult der seit dem Jahr 1998

S. Scheller

in Zeven tätige Schulleiter Elmar Wagener, der in seiner kurzen Ansprache einen Rückblick besonders auf die letzten zehn Jahre am St.-Viti- Gymnasium gab. Denn diese waren geprägt vom starken Wandel in baulicher, organisatorischer und inhaltlicher Hinsicht. Trotzdem gebe es viele Interessenten, die die zur Zeit 1200 Schüler als Mitglied des 92-köpfigen Kollegiums unterrichten wollten. „Manchmal ist aber nicht ganz klar, ob Zeven für die neuen Kolleginnen und Kollegen nun ein Kaff oder doch die Perle des Elbe-Weser-Dreiecks ist“ meinte Wagener, der nach Aussage eines seiner Kollegen „...ein Biotop als Schule“ hat. Und auch Bente Scheller, die als Abiturientin des Jahrgangs 1994 und Gastrednerin hinter das Mikrofon trat, erhielt für ihren persönlichen Rückblick und besonders eines ihrer Zitate ebenfalls Lacher aus dem Publikum. Denn bereits vor Jahren hatte ein damaliger Hausmeister der Schule mit einem Augenzwinkern festgestellt: „Deutschland ist ein Irrenhaus. Und das hier ist die Zentrale!“ Anschließend verglich sie mit ernsthaftem Hintergrund Zeven mit Kabul, wo sie Leiterin des Afghanistan-Büros der Heinrich- Böll-Stiftung ist. (zi)

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(Fotos:zi)


25.08.2010

Großes Wiedersehen im
St.-Viti steht bevor

Förderverein und Schulleitung des Gymnasiums laden alle Ehemaligen für den 4. September ein

ZEVEN. Zum Abschluss der umfangreichen Bauarbeiten steht ein großes Wiedersehen an – und gleichzeitig eine

Das St.-Viti-Gymnasium im Jahr 1985. (Foto: Viti-Archiv)

Premiere: Zum ersten Mal überhaupt findet ein Treffen aller ehemaligen Absolventen des St.-Viti-Gymnasiums statt. Und zwar am Sonnabend, 4. September, von 11 bis 16 Uhr. Dass regelmäßig wiederkehrende Begegnungen von Schülern aller Jahrgänge mitsamt der Lehrer geplant sind, geht auf die Initiative von Schulleiter Elmar Wagener und dem Vorstand des Fördervereins der Schule aus (die ZZ berichtete). Zum Programm: Nach einem offiziellen Teil und einer Führung durch die alte und neue Schule wird es genügend Zeit für Begegnungen, Erinnerungen und neue Kontakte geben, teilt Heinz-F. Moitje mit. Für das leibliche Wohl sei gesorgt. Am späten Nachmittag und Abend besteht die Möglichkeit, im Rahmen des Stadtfestes „das Beisammensein auf privater Ebene fortzusetzen“, so Moitje. „Es liegen bereits zahlreiche Anmeldungen aus etlichen Jahrgängen vor.“ Die Organisatoren freuen sich darüber hinaus auch über alle Spätentschlossenen, die sich noch anmelden. (ZZ/as)


19.06.2010

Die Zeit des Abschieds naht


17.06.2010


15.06.2010

Regelmäßig alte Kumpels vom
St.-Viti wiedersehen

Förderverein und Schulleitung des Gymnasiums laden alle Ehemaligen für den 4. September ein – Jährliche Treffen geplant

ZEVEN. Was an etlichen Schulen im weiteren Umkreis bereits guter Brauch ist, soll nun auch in Zeven initiiert werden: Ein Treffen aller ehemaligen Absolventen des St.-Viti-Gymnasiums. Und zwar erstmals am Sonnabend, 4. September.

Heidelore Kröger (links), Stephanie Gerlach und Heinz-F. Moitje haben die Vorbereitung des Treffens übernommen. Foto: tk

Die Initiative geht von Schulleiter Elmar Wagener und dem Vorstand des Fördervereins der Schule aus. Anlässlich eines Pressegesprächs erinnert die Vereinsvorsitzende Stephanie Gerlach an vorangegangene Versuche in dieser
Angelegenheit, die jedoch auf eher verhaltene Resonanz gestoßen waren – was sie und ihre Vorstandskollegen Heinz-F. Moitje und Heidelore Kröger allerdings nicht auf die Veranstaltung, sondern den dafür gewählten
Wochentag, einen Freitagvormittag, zurückführen.
In diesem und in den Folgejahren soll es jeweils ein Sonnabend Anfang September sein, an dem sich die ehemaligen Vitiianer in zwangloser Atmosphäre versammeln. Ziel sei es, betonen die Vertreter des Vorbereitungsteams, dass das Ehemaligen-Treffen zu einem Selbstläufer werde. Es gelte, so unterstreichen die Veranstalter, eine Ehemaligen- Kultur zu entwickeln – nicht, damit sich alte Kumpels mal wiedersehen, sondern, um Netzwerke zu knüpfen zum Nutzen und Frommen der St.Viti-Schüler. Die Ehemaligen mögen als Ansprechpartner für die nachfolgenden Schüler-Generationen dienen lautet der Wunsch von Direktor Wagener. Doch das ist Zukunftsmusik. Jetzt geht es um das Gelingen der Premiere. Am Vormittag des 4. September kommen die Ehemaligen im Gebäude des Gymnasiums zusammen. Musikalische Beiträge, kurze Reden und ein Buffet sind fest eingeplant. Damit sich Cliquen von damals in kleinerer Runde austauschen können, werden Rückzugsmöglichkeiten geschaffen, versprechen die Organisatoren.

Am Nachmittag werden Kaffee und Kuchen serviert. Bei Interesse werden Führungen durch die Schule und/oder durch die Stadt angeboten. Der Abend bleibt ohne Programm. Um die Vorbereitungen nicht ins Leere laufen zu lassen, bitten die Organisatoren um Anmeldungen per E-Mail an moitje.zeven@t-online.de. Was allerdings nicht heißt, dass ein spontaner Besuch grundsätzlich ausgeschlossen sein wird.

Weitere Informationen sind auch im Internet unter www.st-viti.de und dem Link Förderverein zu finden. Parallel dazu versendet der Förderverein weitere Einladungen an all diejenigen, derer Adressen er habhaft werden kann. Wer also jemanden kennt, der einen anderen kennt, der weiß, wie ein Ehemaliger zu erreichen ist, der wende sich unter der genannten E-Mail-Adresse an ihn, lautet die Bitte von Heinz-F. Moitje. (tk)


03.05.2010

 


13.04.2010

 


25.03.2010

Foto: homepage/jb; nicht in der ZZ

Mit Wissen in die große weite Welt
Der 13-jährige Felix Behrens ist Schulsieger

ZEVEN. Von der Schule, über das Bundesland, in die Welt – davon träumt jedes Kind. Für Felix Behrens, Schüler des St.-Viti-Gymnasiums Zeven, könnte das Realität werden.

Seit Januar läuft der Wettbewerb NATIONAL GEOGRAPHIC WISSEN in seiner zehnten Auflage. Gesucht wird Deutschlands bester Geographieschüler. Diesen Wettbewerb entschied der junge Felix Behrens jetzt auf Schulebene für sich und qualifizierte sich damit für die Landesentscheidung in Niedersachsen, die Anfang März stattfinden wird.

Mit über 245 000 Teilnehmern im Jahr 2009 ist der Wissenstest, ausgerichtet von der Zeitschrift NATIONAL GEOGRAPHIC DEUTSCHLAND, dem Verband Deutscher Schulgeographen e.V., dem Westermann Verlag mit dem Diercke Weltatlas, der größte deutsche Wissenstest für Kinder zwischen zwölf und 16 Jahren.

Sollte sich Felix Behrens gegen die zahlreiche, bis zu drei Jahren ältere Konkurrenz auf Landesebene durchsetzen, könnte er Deutschlands bester Geographieschüler werden. Zusätzlich hätte Felix die Chance, sich durch eine sehr gute Platzierung im Bundeswettbewerb für die im Jahr 2011 veranstaltete Geographie-Olympiade zu qualifizieren.

Diese internationale Veranstaltung findet im Zweijahres-Rhythmus statt, wurde 2009 in Mexico-City ausgetragen und hat für das Jahr 2011 noch keinen Austragungsort. Allerdings wird auch dieser Ort jenseits der hiesigen Region liegen und damit eine tolle Erfahrung für die Teilnehmer darstellen. Felix Behrens hat den ersten Schritt mit seinem Sieg auf Schulebene in Richtung große weite Welt getan, und er hat weiterhin die Chance auf den Titel Deutschlands bester Geographischüler. (ks)

 



23.03.2010

 

23.03.2010



ZEVEN. Sobald sie ihr Abitur erfolgreich absolviert hat, will sich die 18-jährige Sina Böhling aus Zeven dem Thema Entwicklungshilfe widmen. Die junge Frau möchte ein Auslandsjahr zwischen Schule und Uni einlegen. Vor gut einem Jahr hörte sie einen Radiobericht über Uganda. „Danach wollte ich unbedingt nach Afrika. Die Kultur finde ich spannend, außerdem wird dort eine andere Sprache, das Luganda, die Landessprache, gesprochen“, erläutert Sina Böhling im Gespräch. Sie wird an einem internationalen christlichen Jugendaustausch teilnehmen, der aber für alle Religionen offen ist, wie sie betont.

Sina Böhling erhofft sich von ihrem geplanten Auslandsaufenthalt, dort sehr viel zu lernen über Land und Leute sowie die Kultur. Angst, dort hinzureisen, hat sie nicht. Unter anderem wird sie sich in einem Hilfsprojekt für Aids-Waisen engagieren. Im August oder September soll die Ausreise stattfinden, der Auslandsaufenthalt selber wird 12 Monate dauern. 75 Prozent der Kosten übernimmt das Bundesministerium für Entwicklung und Zusammenarbeit, für den Rest muss Sina Böhling selber aufkommen. Die junge Frau rechnet mit Kosten von rund 150 Euro pro Monat, die sie aus eigener Tasche wird zahlen müssen. Ein Förderkreis wird die Teilnehmer finanziell unterstützen. Aber erstmal gilt es nun für Sina Böhling, ihr Abitur erfolgreich zu bauen. Doch da hat die Physik-Leistungskurslerin wenig Bedenken, dass das in die Hose gehen könnte. Wir drücken jedenfalls beide Daumen und wünschen ihr viel Erfolg. (js)

 


20.03.2010

 


14.03.2010 SJ

Motive mit Wiedererkennungswert

ZEVEN. Von so manchem interessanten Projekt an den hiesigen Schulen erfährt die Öffentlichkeit leider nie. Nicht so bei der Abschlussarbeit des Seminarfachkurses Kunst, in dem zur Zeit 17 Schülerinnen und Schüler der 13. Klasse des St.-Viti-Gymnasiums eine große Leinwand mit Motiven aus der Kunstgeschichte bemalen.

Wie von Kunstlehrer Michael Reuter, der seit zehn Jahren am St.-Viti-Gymnasium tätig ist, zu erfahren war, läuft das Seminarfach seit zwei Jahren und das vorgegebene Oberthema lautet „Epochen“, also der kunstgeschichtliche Blick in die Epochen und Jahrhunderte.

Üblicherweise werden im Schulunterricht Einzelobjekte angefertigt. Nun verbindet die Schülerinnen und Schüler die große Leinwand mit ihren Maßen von 160 x 900 cm und natürlich das „Treffen der Generationen“ aus der Kunstgeschichte, wie es ihr Lehrer formulierte.

Michael Reuter ist seit zehn Jahren als Kunstlehrer am St.-Viti-Gymnasium tätig und betreut die Schülerinnen und Schüler bei ihrem „monumentalen Werk“

Die gewählten Motive haben einen hohen Wiedererkennungswert und bilden einen Einblick in die Kunstgeschichte. Die Anordnung der Figuren in der Collage – und auch deren vorherige Auswahl – wurde von den Schülerinnen und Schülern selbst vorgenommen und die Komposition war erst nach mehreren Entwürfen festgelegt. Außerdem mussten sich die jungen Kunstschaffenden innerhalb der Gruppenarbeit selbstständig koordinieren, ein Team bilden und Absprachen treffen.

Allerdings ist noch nicht geklärt, wo das monumentale Werk, das bereits jetzt reges Interesse bei anderen Schülern des St.-Viti-Gymnasiums erweckt, nach der Fertigstellung präsentiert werden kann. Denn dafür ist Platz nötig. Michael Reuter kann sich hierbei auch einen langen Flur oder eine große Wand außerhalb der Schule vorstellen. Ob Verwaltungsgebäude, Pflegeeinrichtung oder beispielsweise Firmenzentrale: Vorschläge zur Präsentation des „Treffen der Generationen“ werden von ihm gerne entgegengenommen.

Zurück zum Projekt: Gemeinsam bemalen die Mitglieder des Seminarfachkurses Kunst eine große Leinwand. Pauline Viebrock beispielsweise malt das Mädchen mit dem Perlenohrring. Ihre Vorlage ist das Gemälde von Johannes Vermeer van Delft aus dem Jahr 1665.

Der 19 Jahre alte Nils Fandrei arbeitet am Porträt eines spanischen Kardinals (Nach El Greco; 1541-1614), der vermutlich der dortigen Inquisition vorstand und für manche dunkle Tat mit verantwortlich sein dürfte.

Die am „Treffen der Generationen“ beteiligten Schülerinnen und Schüler sind: Kristina Bukmaier (Unbekannter Künstler, Der Hindu-Gottheit Ganesha), Michelle Cholewa (Paul Klee, Gespenst eines Genies; 1922), Damaris Dittmer (Henri Rousseau, Der Traum; 1910), Nils Fandrei (El Greco, Portrait eines Kardinals („Der Großinquisitor“; ca. 1600), Joana Franke (Otto Müller, Sitzende im Grünen; 1925), Sarah Fromm (Botticelli, Die Geburt der Venus; um 1482), Jan-Cord Gerken (Reiner Poser, „When my bass gently weeps...“; 2008), Alena Kaiser (Johann Heinrich Wilhelm Tischbein, Mädchen; um 1800), Franzisca Krapp (Paul Gauguin, Wann wirst du heiraten?), Nina Lindeman (Marie Denise Villers, Zeichnende junge Frau; 1801), Karsten Littau (orientiert an der Pop-Art, Jimi Handrix), Gerrit Lühmann (Pablo Picasso, Figur aus: Les Demoiselles d'Avignon; 1907), Dorina Meyer (Elvira Bach, Angel; 2001), Christian Schnakenberg (Edvard Munch, Der Schrei), Marie Steinbach (Jacques Louis David, Napoleon überquert die Alpen; 1801), Pauline Viebrock (Johannes Vermeer van Delft, Das Mädchen mit dem Perlenohrring; 1665) und Astrid Viets (Unbekannter Künstler, Der altägyptische Gott Seth). (Text u. Fotos: zi)

 


11.03.2010

 

 



05.03.2010

St.-Viti-Schüler träumen in Athen
Shakespeares Sommernachtstraum von der Theater-AG des St.-Viti-Gymnasiums

 


05.03.2010


17.02.2010

 


16.02.2010

Ulf Tabel, Betriebsleiter der Nordmilch, informierte über den Beruf des Molkereiingenieurs. Foto: he

Viele Informationen zu Jobs
St.-Viti-Gymnasium veranstaltet Berufsinfotag – Wetter macht einen Strich durch die Rechnung

ZEVEN. Der Zeitpunkt ihres Abiturs rückt langsam aber sicher näher und für die Oberstufenschüler des St.-Viti- Gymnasiums stellt sich immer drängender die Frage: Wie geht es dann weiter? Ausbildung oder Studium?

Um etwas Licht in das Dunkel des beruflichen Werdeganges zu bringen, hat das St.-Viti-Gymnasium für seine Schüler in der vergangenen Woche zwei Berufsinformationstage geplant, an denen ihnen die verschiedensten Berufe vorgestellt wurden. Die sechsköpfige Arbeitsgruppe, bestehend aus fünf Eltern und einem Lehrer, hatte zu dieser Veranstaltung zahlreiche Referenten eingeladen, die direkt aus der Praxis berichteten.

In Anbetracht des häufig beklagten Mangels an Ingenieuren eröffnete ein Vortrag von Prof. Andreas Timm- Giel von der TU Hamburg- Harburg den ersten Tag. Was sind die Grundvoraussetzungen für das Ingenieursstudium, welche Fachrichtungen gibt es, welche Kompetenzen sind erforderlich, wie lange dauert das Studium und welcher Abschluss wird erzielt? Alle Fragen rund um diese Ausbildung wurden von Prof. Timm-Giel ausführlich erörtert und dabei lag ihm besonders am Herzen darauf hinzuweisen, dass dieses Studium auch für Frauen sehr attraktiv ist.

Anschließend konnten sich die Schülerinnen und Schüler dann ganz ihren Neigungen entsprechend im Rahmen der Referate informieren. Soll es ein Lehramtsstudium sein oder lieber eine Ausbildung zum Mediengestalter. Was macht eigentlich ein Softwareentwickler und wie sieht der Alltag eines Veterinärmediziners aus? Die eingeladenen Referenten gaben einen Einblick in ihre Aufgabenbereiche und vermittelten erste Vorstellungen einer entsprechenden Ausbildung.

Zunehmend attraktiver für Abiturienten ist das duale Studium, dem die Grundidee der zweigleisigen Ausbildung zugrunde liegt, das heißt eine betriebliche Ausbildung und parallel dazu ein Hochschulstudium.

„Die Informationen über ein duales Studium haben mir sehr geholfen“, meint Janis Garbers. Die Aussicht, Theorie und Praxis mit einer betrieblichen Ausbildung und einem Studium zu absolvieren findet er sehr reizvoll, denn die gesamte Ausbildungszeit verkürzt sich dadurch enorm. „Bisher wusste ich nicht genau, was ich nach der Schule machen soll. Der Informationstag hat mir da geholfen“, meint der Zwölfklässler.

Auch Kristina Mavros haben die Vorträge weitergeholfen.„Die allgemeinen Informationen zu Ausbildung und Studium waren sehr interessant. Viele wissen ja auch in der Oberstufe noch nicht, was sie machen wollen, da hilft es, wenn einzelne Berufe detailiert vorgestellt werden“, findet die Elfklässlerin, der die Ausführungen über die Groß- und Außenhandelskauffrau besonders zugesagt haben. Bemängelt haben die befragten Schüler, dass die Referenten teilweise sehr viel Eigenwerbung gemacht haben und dabei die Information über den Beruf vernachlässigten.

Davon abgesehen, war das Fazit durchweg positiv. Bedauerlicherweise musste der zweite Tag der Berufsinformationstage am St.Viti-Gymnasium abgesagt werden, da an dem Tag der Unterricht in Zeven witterungsbedingt ausfiel. Ein Ersatztermin sei nicht vorgesehen, hieß es. (he)


12.02.2010

Schülerinnen und Schüler an verschiedenen Instrumenten werden das Kammerkonzert am St-Viti-Gymnasium musikalisch gestalten. Foto: j-behn/homerpage

Schüler im Kammerkonzert
Musikalische Delikatessen am St.-Viti-Gymnasium zu hören – Musikerziehung genießt hohen Stellenwert

ZEVEN. Zu einem kleinen, aber feinen Schülerkonzert lädt die Fachgruppe Musik am St.-Viti-Gymnasiums Zeven für Mittwoch , 17. Februar, um 18 Uhr ein.

Die von Musiklehrer Dirk Seidel vor vier Jahren für das Zevener Gymnasium ins Leben gerufene Konzertreihe soll Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit geben, ihre im privaten Instrumentalunterricht erworbenen musikalischen Kenntnisse einer kleinen Öffentlichkeit vorzustellen. Zu hören sein werden Beiträge auf dem Klavier, der Gitarre oder auf anderen Musikinstrumenten, dabei kommen auch Duos und Trios mit Werken aus unterschiedlichen Epochen musikalisch zu Wort. Der Eintritt zu dieser Veranstaltung, die wegen ihres kammermusikalischen Charakters im Musikraum der Schule ausgerichtet wird, ist frei.
Auf die außerordentliche und besondere Bedeutung der Musik für die Entwicklung junger Menschen wird nicht nur seit der Antike hingewiesen, sie steht auch seit vielen Jahren wissenschaftlich außer Frage.
Das Plädoyer für die Musik zieht sich wie ein roter Faden durch die europäische Geistesgeschichte: Friedrich Schillers berühmte Schrift „Über die ästhetische Erziehung des Menschen“ ist ein Erziehungsappell zur aktiven Wahrnehmung der Sinne mittels der Künste; der französische Dichter Victor Hugo spricht von der Musik als denkendes Geräusch; Musikpsychologen konstatieren seit langem, dass musikalisches Zusammenspiel die Konzentrationsfähigkeit und die soziale Kompetenz fördert. Musikalische Erziehung bedarf schon lange keiner besonderen Legitimation mehr.
In der Musikklasse geht es vor allem um die Vertiefung der vorgeschriebenen Inhalte. Dabei prägen drei thematische Bereiche den vierstündigen Unterricht: die Musikpraxis, die Musiklehre und die projektbezogene Arbeit. Einen deutlichen Schwerpunkt über alle drei Jahre bildet vor allem die Musikpraxis, das heißt das gemeinsame Musizieren mit Instrumenten. Dieser Schwerpunkt soll mindestens zwei Stunden pro Woche ausmachen. Vielleicht lässt sich diese Art des Musizierens mit dem Klassenorchester in der Waldorfschule vergleichen.
Regelmäßige Auftritte sollen nicht nur dazu dienen, Ergebnisse der Öffentlichkeit vorzustellen, sie sollen auch den Kindern die Erfahrung des Vorspiels vor Publikum vermitteln.
In einer weiteren Wochenstunde wird es um die theoretischen Grundlagen der Musik, die Musiklehre gehen. Sie ist Basis jeder Auseinandersetzung mit Musik und stellt das notwendige Handwerk. Wer mehr wissen will, klickt die Homepage der Schule an: www.st-viti.de. (ZZ/js)

 


30.01.2010

Ehemalige treffen sich am St.-Viti

ZEVEN. Erklärtes Ziel des Fördervereins des St.-Viti-Gymnasiums unter Vorsitz von Annette Moitje (Foto) ist es, eine „Ehemaligen-Kultur“ zu entwickeln – will heißen, eine Verbindung zwischen den ehemaligen Schülern und ihrer

Schule herzustellen. Auf diese Weise sollen Ansprechpartner, Berater oder gar Mentoren für die heutigen Schüler gewonnen werden. Nach den Jubiläumsfeierlichkeiten aus Anlass des 50-jährigen Bestehens der Schule vor fünf Jahren soll in diesem Jahr ein erstes Ehemaligentreffen stattfinden. Ausersehen dafür ist Sonnabend, 4. September. Eingeladen sind alle ehemaligen Schüler des St.-Viti-Gymnasiums. Sie werden in der Schule empfangen. Es wird Musik und Worte zu hören geben. Ein Buffet wird angerichtet. Ferner werden Führungen durch die Schule und die Stadt angeboten. Nachmittags werden Kaffee und Kuchen gereicht. Informationen hat Annette Moitje parat, die unter E-Mail moitje.zeven@t-online.de auch die Anmeldungen entgegen nimmt.

 


28.01.2010

 

2000-Euro-Spende für Präventionsarbeit am St.-Viti-Gymnasium
ZEVEN. Ganz warm ums Herz wurde der Vorsitzenden des Fördervereins des St.-Viti-Gymnasiums, Annette
Moitje, und Schulleiter Elmar Wagener auch bei minus 15 Grad, als Volksbank-Vorstand Dr. Klaus Schraudner
(Mitte) mit einem Spendenscheck in Höhe von 2000 Euro erschien. Das Geld kam zusammen, weil die Volksbank
ihren Wirtschaftstag im Autohaus Schulz abgehalten und dessen Geschäftsleitung auf die Miete verzichtet
hatte. Diese Summe wurde von der Zevener Volksbank verdoppelt und dem Förderverein des Gymnasiums
gespendet. Moitje und Wagener wollen damit die Präventionsarbeit an der Schule fördern. Text/Foto: tk

 


23.01.2010