Das
St.-Viti-Gymnasium
in der Zeitung
2011

 

Inhalt

(Aus der Zevener Zeitung (ZZ) oder dem Sonntagsjournal der Zevener Zeitung (SJ)
- wenn nicht anders angegeben.)

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"Frohe Weihnachten" heißt in Estland ... (SJ 25.12.2011)
Von Zeven-Aspe nach Los Angeles (ZZ 23.12.2011)
Ein Stück Afrika in der Stadt am Walde (ZZ 22.12.2011)
In der Pause wird es adventlich (ZZ 17.12.2011)
Musik in ihrer ganzen Bandbreite (ZZ 15.12.2011)
Bläser und Chöre konzertieren
(ZZ 30.11.2011)
Wenn der Wagen ausbricht (ZZ 22.11.2011)

„Grandiose Umsetzung (ZZ 17.11.2011)
St.-Viti-Roboter erst im Finale besiegt (ZZ 16.11.2011)
Schüler verschönern Bretterwand (ZZ 11.11.2011)
Stark sein schützt vor Sucht
(ZZ 16.09.2011)
Wiedersehen mit Ex-Lehrer  (ZZ 06.09.2011)
Baumaßnahmen jetzt abgeschlossen  (SJ 04.09.2011 ) zuvor auch in der ZZ
Wechsel im Chefsessel (ZZ 18.08.2011 )
Nachwuchs – wenn aus Liebe Leben wird (SJ 17.07.2011 )
Chefkoch verlässt das Kochstudio (ZZ 06.07.2011 )
Sonst wäre ich Koch geworden (ZZ 05.07.2011 )
164 schwelgen im Hochgefühl (ZZ 25.06.2011 )
Keine Probleme für Doppeljahrgang (ZZ 24.06.2011)
West Side Story trifft auf Finalcountdown (ZZ 24.06.2011)
Wenn nur die Jugendliebe übrig bleibt
(ZZ 26.05.2011)
Theater in der Turnhalle
(ZZ 21.05.2011)
Von einer Flucht in die Traumwelt
(ZZ 19.05.2011)
Bereicherung für die Schule
(ZZ 11.05.2011)
Premierenfieber am „Viti“
(ZZ 07.05.2011)
Fritten oder Grünkernbratling
(ZZ 30.03.2011)
Preise für erfolgreiche Schüler
(ZZ 30.03.2011)
Felix Behrens ist Schulsieger (ZZ 26.3.2011)
Erdkundepreis für Philipp Baumann
(ZZ 17.03.2011)
50 Jahrzehnte geistiger Spitzensport
(ZZ 02.03.2011)
Schüler lassen es krachen
(ZZ 19.02.2011)
Schüler servieren musikalisch Delikates
(ZZ 11.02.2011)
Von Physikern, Polizisten und Pädagogen
(ZZ 10.02.2011)
Haben die Schüler was davon?“ (ZZ 28..01.2011)
Spieler knüpfen Kontakte
(ZZ 22.01.2011)

 


25.12.2011


 


23.12.2011


 


22.12.2011



 


17.12.2011


 


15.12.2011


 


30.11.2011



22.11.2011



17.11.2011


 


16.11.2011



11.11.2011

 

Schüler verschönern Bretterwand
ZEVEN. Der Ende August aufgestellte Sichtschutz-Zaun an der DRK-Kita „Hollandhaus“ erstrahlt jetzt im farbenfrohen Glanz. Engagierte Eltern haben in Kooperation mit Lehrern des St.-Viti-Gymnasiums eine Verschönerung der Bretterwand organisiert, und der Wahlpflichtkurs „Kunst“ der siebten Klassen hat unter Leitung der Kunstlehrerin Katharina Koschel die Pinsel geschwungen, um den Zaun mit Phantasie-Tieren zu verzieren. Die Farben, die zur Gestaltung nötig waren, sponserten ein Zevener Unternehmen und einige Eltern. Foto: pas/Text: hü

 



16.09.2011



06.09.2011

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04.09.2011 SJ


Nach über zwei Jahren der Bautätigkeit am St.-Viti-Gymnasium ist es nun soweit: Die letzten Umbaumaßnahmen sind abgeschlossen. Die Außenstelle des Gymnasiums in der Godenstedter Straße konnte inzwischen aufgegeben werden; die Schule ist am Standort in der Bahnhofstraße wieder vereint und nun für den Ganztagsbetrieb hergerichtet. Möglich wurde dies durch einen Neubau, der im nördlichen Teil des Schulgrundstückes, am Lerchenweg, errichtet wurde. Dort sind nun acht allgemeine Unterrichtsräume und drei Fachunterrichtsräume Musik untergebracht. Das Gebäude ist nach Auskunft von Christina Bonke, der Leiterin des Amtes für Gebäudemanagement des Landkreises Rotenburg/Wümme, in konventioneller Mauerwerkbauweise errichtet, das Zeltdach hat eine Zinkblecheindeckung erhalten, die Aluminiumfenster sind mit einer dreifachen Wärmeschutzverglasung ausgestattet. Der Neubau ist außerdem mit einer Aufzugsanlage und einem Behinderten-WC barrierefrei angelegt.

Im Altbau der Schule wurden außerdem der Aula-Bereich verändert und die Pausenhalle um etwa 110 Quadratmeter vergrößert. Für die schnelle Pausenverpflegung wurde der Verkaufsbereich des Schul-kiosks erweitert und der angrenzende Lichthof, der als Cafeteria genutzt werden soll, mit einer Glaskonstruktion überdacht.
Aus einigen an den Aula-Bereich angrenzenden Klassenräumen wurden Stillarbeits- und Gruppenräume; in der Bibliothek sind zusätzliche
Computerarbeitsplätze eingerichtet worden. Des Weiteren wurde der vorhandene Verwaltungsbereich modernisiert und vergrößert. Hierfür entstand auf dem Pausendeck ein Zwischenbau in Stahl-Skelett-Bauweise.



Neubau für die 5. und 6. Klassen

Ganztagsbetrieb erhält eigene Räume

Insgesamt hat der Landkreis für diese Maßnahmen 2,9 Millionen Euro investiert. Davon entfallen 1,4 Millionen Euro auf die Baumaßnahmen für die Ganztagsbeschulung. Und diese wurden im Rahmen des Konjunkturpaketes II mit einem Zuschuss in Höhe von 87 Prozent (das sind 1,2 Millionen Euro) vom Bund und dem Land Niedersachsen gefördert. Für den Entwurf und die Genehmigung der Baumaßnahmen zeichnete der Architekt Rainer Wulf vom Amt für Gebäudewirtschaft des Landkreises Rotenburg/Wümme verantwortlich, während die Architekten Ulrike Buttkus und Armin Hellwege vom Architekturbüro Schambeck-Wilckens aus Bremervörde die Bauausführung federführend betreuten.
Ganztagsbetrieb mit vielen Angeboten.
Laut Iris Rehder, der stellvertretenden Schulleiterin des St.-Viti-Gymnasiums, werden im neuen "Haus 4" am Lerchenweg nun die Schülerinnen und Schüler der 5. und 6. Klassen eine Heimat finden. Denn von den sechs 5. Klassen (157 Schüler) und fünf 6. Hassen (140 Schüler) soll der Großteil weitgehend dort unterrichtet werden. Die großen und hellen Räume mit moderner Ausstattung - die beispielsweise jeweils eine Wand besitzen, an der mit Hilfe von Magneten Dinge befestigt werden können - kommen dem Unterrichtskonzept mit Bläserklassen und Chormusikangeboten bestens entgegen und sind zum Teil schon seit Februar in Benutzung.
Die bisherigen Musikräume neben der Aula im Altbau dienen nun dem Unterricht in Deutsch und den neuen Sprachen.
Und die neu gestalteten Aufenthaltsräume im Altbau stehen nun vorerst der Sekundarstufe II (10. bis 12. Jahrgang) für das Ganztagsangebot zur Verfügung. Im nächsten Jahr folgen dann laut Planung ebenfalls Angebote für die Klassen 7 bis 9. Die Ganztagsbetreuung wird übrigens von Lehrkräften und der Schülerfirma „Grips" sichergestellt. Wofür die Schülerfirma nach Auskunft von Frau Rehder auch ein geringes Entgelt erhält. Geboten werden Nachhilfe, Hausaufgabenbetreuung, musikalische Angebote sowie die Hochbegabtenförderung in den Bereichen Informatik, Robotik, Technik und Theater. Außerdem ist eine strukturierte Mittagspause in der neuen Mensa der Berufsbildenden Schulen sichergestellt, wo das Angebot zu einem warmen Essen.besteht. Die schuleigene Bibliothek des Gymnasiums ist
über Mittag ebenfalls geöffnet und auch regulärer Unterricht findet am Nachmittag statt. Wie Iris Rehder bei der Besichtigung betonte, wird diese Tagesgestaltung nur durch die Einbeziehung der öffentlichen Verkehrsmittel in| die Planungen möglich. Die räumlichen Voraussetzungen für den Ganztagsbetrieb wurden auf jeden Fall geschaffen und kleinere Probleme lassen sich im laufenden Betrieb sicherlich schnell regeln. Texte/Fotos: Zschiesche

 

 


18.08.2011


 


17.07.2011


Die stolzen Preisträgerinnen des St.-Viti-Gymnasiums: Svenja Nack, Jacqueline Wichnewski, Ricarda Meyer und Janet Wichers (von links)
mit Lehrerin Kirsten Voss. Foto: Privat

„Nachwuchs – wenn aus Liebe Leben wird“

ZEVEN. Welche Fragen kursieren um den Anfang und das Ende des Lebens? Unter diesem Motto stand der diesjährige Landeswettbewerb der evangelischen Religion, initiiert von der Hanns-Lilje-Stiftung und koordiniert vom Religionspädagogischen Institut (RPI) Loccum. Auch Schüler des St.-Viti Gymnasiums Zeven reichten ihre Beiträge ein – eine Gruppe darf sich nun über den dritten Platz in der Gesamtbewertung freuen.

Niedersachsenweit wurden alle Schüler der gymnasialen Oberstufe, die am evangelischen Religionsunterricht teilnehmen, eingeladen, den Wettbewerb mitzumachen. Dessen Ziel war es, Schüler anzuregen, sich aus religiöser Perspektive mit Fragen zum Anfang und Ende des Lebens auseinanderzusetzen und diese Ergebnisse in einem Portfolio zu dokumentieren.

Unter der Leitung von Kirsten Voss nahm eine zehnte Klasse an diesem Wettbewerb teil. Gruppenweise wurden Portfolios erstellt, die sich mit einer konkreten Frage zum Anfang oder Ende des Lebens beschäftigten. Darunter entstanden Arbeiten über die Vorbereitungen auf den Tod, Überlegungen über ein Leben vor der Geburt oder über den Umgang mit dem Tod in den Medien.

Unter die besten drei Gruppeneinsendungen von 159 eingereichten Beiträgen schaffte es das Portfolio mit dem Titel: „Nachwuchs – wenn aus Liebe Leben wird“ von den Schülerinnen Jacqueline Wichnewski, Janet Wichers, Svenja Nack und Ricarda Meyer des St.-Viti Gymnasiums. Sie befassten sich mit dem Anfang des Lebens – der Schwangerschaft.

Verpackt wurde dieses Thema in ein anschauliches Tagebuch, aufgezeichnet von einer fiktiven Schwangeren, die sämtliche Sorgen, Ängste und Wünsche vom Kinderwunsch bis zur Geburt niederschreibt. Angereichert wurden die Tagebucheinträge durch selbstdurchgeführte Umfragen, Recherchen und Zitate. Diese ungewöhnliche Darstellung überzeugte die hochkarätig besetzte Jury und honorierte die Gruppe mit 400 Euro für ihr Engagement.

Eine Siegerehrung mit den acht besten Beiträgen fand am 4. Juli in der Marktkirche Hannover statt. Eingeladen waren alle prämierten Gruppen und Lehrer sowie Teilnehmer des Wettbewerbs, die es leider nicht unter die besten acht Einsendungen geschafft hatten. Begleitet wurde dieser Festakt durch den Kinder- und Jugendchor „Quilisma“ aus Springe. (rm)

 


06.07.2011

 


05.07.2011

 


25.06.2011


24.06.2011

 


26.05.2011


21.05.2011

 


19.05.2011


Probe der Theater-AG: Friedemann Michalek (rechts) und das St.-Viti-Orchester untermalen das Stück mit klassischer Musik aus der Peer-Gynt-Suite. Eine dreigeteilte Rolle: Andreas Donders
spielt den alten Gynt. So streng guckt Gabi Reetz bei den Proben nicht immer.

Von einer Flucht in die Traumwelt

ZEVEN. Wie immer hat sich die Theater-AG des St.-Viti-Gymnasiums nicht mit einem einfachen Stoff zufrieden gegeben. In diesem Jahr wollen die Schüler unter der Leitung von Gabi Reetz Henrik Ibsens „Ich, Peer Gynt“ auf die Bretter, die die Welt bedeuten, bringen. Kein einfaches Unterfangen, doch genau das scheint den Reiz des Stücks auszumachen.

Die Pausenhalle ist mal wieder Ort des Geschehens. Dort proben die 40 Schülerinnen und Schüler das Stück immer und immer wieder. Seit den Sommerferien sitzen sie daran, arbeiten an ihrer eigenen Rolle, wie sie mit Leben gefüllt werden kann, aber auch, wie das Bühnenbild aussehen kann, die Musik oder die Beleuchtung.

Theater ist Teamwork, das ist bei Gabi Reetz‘ Truppe eisernes Gesetz – und trägt sicherlich auch mit zu den großen Erfolgen bei, die die Theater-AG seit vielen Jahren immer wieder feiern darf.

Hier gibt es kein Larifari. Kein Detail ist zu unwichtig, um nicht diskutiert zu werden, keine Geste, keine Mimik, die nicht genauestens beobachtet wird. Schließlich soll am Premierentag ja alles sitzen. Bis dahin ist aber noch jede Menge zu tun, stöhnt auch Gabi Reetz. Sie ist wie immer besorgt, dass nicht alles rechtzeitig klappt. Eine Befürchtung, die sich bislang immer als obsolet erwiesen hat.

Dennoch ist eine gewisse Anspannung bei allen Beteiligten deutlich spürbar. Ob Darsteller, die noch am Text oder am Rollenverständnis arbeiten, oder Techniker, die den Einsatz der Lichteffekte noch genauer abstimmen müssen. Alles muss sitzen – und zwar möglichst perfekt.

Gleiches gilt auch für das St.-Viti-Orchester, das eigens für diese Aufführung gegründet wurde und das Stück mit Live-Musik untermalen wird. Die Musikerinnen und Musiker sind für die klassischen Elemente der Peer-Gynt-Suiten verantwortlich, während die modernen Klänge wie Westernhagens „Es geht mir gut“ und andere Popsongs aus dem Off stammen. Und auch hier gilt, den Einsatz der Musik perfekt zu planen, damit eine entsprechende Wirkung erreicht wird. Theater lebt eben auch durch den Perfektionismus. Nur so kann ein Stück leicht und locker wirken und das Publikum in seinen Bann ziehen.

Lob und Kritik
„Die Bedrohung muss sich auf eurem Gesicht widerspiegeln, auch die Flucht in die Traumwelt – im Moment ist das alles eine Sauce“, kritisiert Reetz. Das nehmen sich alle zu Herzen, bereits beim nächsten Durchlauf sitzt die Mimik perfekt. Doch es gibt auch viele gute Gründe, die Schauspieler für ihren Auftritt zu loben, denn sie haben sich in den letzten Monaten intensiv mit ihrem Theater-Ich beschäftigt und identifizieren sich inzwischen regelrecht mit ihrer jeweiligen Rolle.

Das wird auch an den drei „Peer Gynts“ deutlich, die jeweils eine andere Entwicklungsphase der Hauptfigur mimen oder an den drei Aslaks, Gynts Antagonisten. Nadine Viebrock ist eine von ihnen. „Die Rolle ist besonders klar, das macht es einfach, den Charakter darzustellen“, meint sie. „Ich weiß, dass Aslak Peer Gynt nicht mag und dass die Figur gewaltbereit ist. Das fühlt sich zwar merkwürdig an, weil man auf der Bühne Dinge tut, die man im Privatleben niemals tun würde, auf der anderen Seite macht aber genau das den Spaß an der Schauspielerei aus.“

Die Figur des Peer Gynt hingegen ist deutlich komplexer konzipiert. Andreas Donders spielt den alten Gynt, einen arroganten, von sich eingenommenen Mann. „Eine solche Persönlichkeit darzustellen, das ist schon eine Herausforderung.“ Die aber meistert der junge Mann, zumindest in den Proben, bislang bravurös – genau wie viele seiner Kolleginnen und Kollegen, die jetzt nur noch wenige Probentage vor sich haben, bevor sich der Vorhang zur Erstaufführung öffnet. Bis dahin bleibt es spannend – für die Akteure ebenso wie für das Publikum, die nur noch wenige Tage bis zur Premiere warten müssen. (fh)


Zum Thema
Das Theaterstück um Peer Gynt, der zwischen Selbstüberschätzung und Phantasie, Egoismus und Erfindungsreichtum schwankt, feiert am 24. Mai um 20 Uhr Premiere. Weitere Aufführungen rund um den Protagonisten, der allen anderen zeigen will, dass mehr in ihm steckt, als alle denken, der lügt und Geschichten erfindet, der sich dabei in eine fast größenwahnsinnige Egomanie verwickelt, aber am Ende doch mit der Frage dasteht, was das eigene Ich eigentlich ausmacht und wo und wie es sich finden lässt, finden am Mittwoch, 25., Freitag, 27., und Samstag, 28. Mai, in der Pausenhalle des St.-Viti-Gymnasiums jeweils um 20 Uhr statt. (fh)

 


11.05.2011

 


06.05.2011

Premierenfieber am „Viti“
Theater-AG des St.-Viti-Gymnasiums Zeven probt „Ich, Peer Gynt“ – Noch knapp drei Wochen

ZEVEN. Premierenfieber am Zevener Gymnasium: Die Theatergruppe studiert unter der Leitung von Gaby Reetz derzeit das Stück „Ich, Peer Gynt“ ein. Premiere dieses stark modernisierten klassischen Stoffes nach Hendrik Ibsen ist am 24. Mai.

„Diesmal wird im Mai gespielt. Der traditionellen März-Aufführung hat das Abitur einen Strich durch die Rechnung gemacht, fand es doch in diesem Jahr vor den Osterferien statt. Also wurde der Mai gewählt, was die Sache allerdings nicht einfacher machte. Geprobt wurde und wird derzeit noch unter Abiturbedingungen. Auch in der kommenden Woche, wenn gleichzeitig noch die mündlichen Prüfungen stattfinden. Ein Kraftakt, der zeigt, wozu Schülerinnen und Schüler bereit und in der Lage sind, denn ein großer Teil der Akteure stammt aus dem Doppel-Abiturjahrgang“, so Gaby Reetz. „Aber es lohnt sich“, verspricht sie. Mit großer Spielfreude und Motivation seien mal wieder rund 40 Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge 10 bis 13 unter ihrer Leitung im Einsatz.
eine jugendliche Fassung nach dem Stück von Henrik Ibsen mit moderner Musik aus dem Off, aber auch mit Live-Begleitung durch das eigens für diese Inszenierung gegründete St.-Viti-Orchester, das unter der Leitung von Friedemann Michalek Edvard Griegs klassische Musik zu „Peer Gynt“ spielt. Erzählen wollen die Akteure der Theater-AG die Lebensgeschichte Peers, eines verarmten norwegischen Bauernsohns, der schon als Jugendlicher ständig cool sein muss und etwas ganz Großes werden will, aber bis an sein Lebensende der ewige Loser bleibt. Schon als Jugendlicher findet er keine Anerkennung bei den Gleichaltrigen und besonders Aslak und seine Leute setzen ihm heftig zu! Peer ist ein Angeber, ein Traum- und Lügengeschichtenerzähler, der ständige Außenseiter. Er will Ingrid heiraten, liebt aber Solveig, kriegt sein Leben und seine Beziehungen nicht auf die Reihe, flieht zu den Trollen und in seine Traumwelten, geht in die Welt und kommtwieder, hat nichts erreicht und nie zu sich und einem Sinn im Leben gefunden, weder als Kapitalist noch als Waffenhändler noch als Wissenschaftler. „Ganz schön aktuell, wenn man bedenkt, dass Ibsen diesen Stoff im 19. Jahrhundert verarbeitet hat“, sagt Reetz. Eine Besonderheit dieser Inszenierung sei die Dreifachbesetzung der Rollen. Peer,seine Mutter Aase, seine Liebe Solveig und sein Feind Aslak würden jeweils von drei Schauspielern und Schauspielerinnen besetzt, die entweder gemeinsam oder alleine auftreten und den Lauf der Jahre, das Älter-Werden und Sich-Verändern verkörpern. Sie haben eine äußerlich erkennbare Gemeinsamkeit: die grüne Schürze, den grünen Rock, die grünen Hüte oder den roten Handschuh. Ob die Inszenierung gelingen wird, ob die aufwändigen Phasen der kommenden Proben Erfolg haben werden, kann man sich am Dienstag, 24., Mittwoch, 25., Freitag, 27. und Sonnabend, 28. Mai, in der Pausenhalle anschauen. (js)

 


06.05.2011

Fritten oder Grünkernbratling
St.-Viti-Gymnasium startet mit Schuljahresbeginn als Ganztagsschule – Mensa vor der Fertigstellung

ZEVEN. Das St.-Viti-Gymnasium ist längst eine verkappte Ganztagsschule. Mit Beginn des neuen Schuljahres darf sich das Gymnasium offiziell so nennen. Mit dem vom Kultusministerium jetzt genehmigten Antrag geht die Inbetriebnahme der Mensa auf dem Gelände des benachbarten Kivinan-Bildungszentrums, eine Institutionalisierung des Förderprogramms und eine Verbreiterung des Angebots im Bereich der Arbeitsgemeinschaften einher.

Seit Jahren ist das Zevener Gymnasien quasi eine offene Ganztagsschule. Die Schüler des Doppelabiturjahrgangs haben im laufenden Schuljahr an zwei Tagen pro Woche bis 16.30 Uhr im Unterricht gesessen. Auch der Unterricht des zehnten Jahrgangs erstreckt sich mit 34 Wochenstunden zwangsläufig bis in den Nachmittag hinein. Darüber hinaus besuchen 70 der 122 Schüler dieses Jahrgangs aktuell eine Arbeitsgemeinschaft (AG), die ebenfalls in den Nachmittagsstunden abgehalten wird. Um jedoch ein in sich geschlossenes Ganztagsschulkonzept umsetzten zu können, galt es, alle St.-Viti-Schüler am Standort Bahnhofstraße zu versammeln und eine Mensa zu bauen. Seit Ende der Osterferien haben die Schüler des elften Jahrgangs ihre Unterrichtsräume in der ehemaligen Prins-Willem-Alexander-School verlassen und sind von der Godenstedter Straße an den Schulstandort Bahnhofstraße umgezogen. In den kommenden Wochen soll zudem die für Kivinan- und St.-Viti-Schüler gebaute Mensa an den Berufsbildenden Schulen eingeweiht werden. „Dann werden wir mit dem elften Jahrgang geschlossen zum Probeessen gehen", kündigt St.-Viti-Schulleiter Elmar Wagener an.

» Wir sind auch bereit, schulformübergreifende
Arbeitsgemeinschaften anzubieten. «
ELMAR WAGENER,
DIREKTOR DES ST.-VITIGYMNASIUMS

Weitere Voraussetzungen für den Beginn des Ganztagsbetriebs werden derzeit in den Gebäuden des St.-Viti-Gymnasiums geschaffen. Handwerker sind damit beschäftigt, die Bibliothek und die Caféteria zu erweitern sowie Stillarbeits- und Aufenthaltsräume zu schaffen.

Nach Abschluss dieser Arbeiten kann Wageners Nachfolger im Amt des Schulleiters am 1. August mit den Schülern der Jahrgänge 10, 11 und 12 in die Ganztagsschule starten. Im Jahr darauf, so ist es vorgesehen, werden die Jahrgänge 7, 8 und 9 folgen. Als Option steht im Raum, die Schüler der fünften und sechsten Klassen ab dem Schuljahr 2013/14 ebenfalls in den Ganztagsbetrieb aufzunehmen. Wagners Ganztagskonzept sieht ferner vor, am 1. August das Doppelstundenprinzip einzuführen. Der Unterricht in Doppelstunden werde dazu führen, dass die Ranzen der Schüler leichter werden, dass sie den Schultag über weniger wandern müssen und dass es in der Schule ruhiger zugehen wird, prophezeit der Direktor. Damit einher geht die räumliche Konzentration von sind die Schüler der Oberstufe zusammengefasst. Im Neubau lernen die Fünft- und Sechstklässler. Der Altbau „gehört" den Jahrgängen 7, 8 und 9. Die Fachräume befinden sich ebenfalls in einem Gebäude.

In Abstimmung mit dem Kivinan-Bildungszentrum werden die St.-Viti-Schüler in zwei Tranchen zwischen 12.15 und 14 Uhr Mittagspause haben. Das soll die Essenausgabe in der Mensa entzerren. Ob sie dort das Essen genießen oder einen der dann drei Anbieter von Snacks und Fast-Food auf der anderen Straßenseite oder die St.Viti-Caféteria frequentieren, bleibt abzuwarten und ihnen überlassen.

30 Arbeitsgemeinschaften

Wenn sie ihren Hunger wahlweise mit Fritten, Grünkernbratlingen oder einer Stulle gestillt haben, folgt eine weitere Doppelstunde. Daran schließen sich weitere Unterrichts- oder AG-Stunden an. Rund 30 Arbeitsgemeinschaften bestehen derzeit. Um 16.25 Uhr klingelt es zum letzten Mal, dann ist Schluss.


Wöchentlich dienstags und donnerstags weist das Konzept der offenen Ganztagsschule zwischen 14.50 und 16.25 Uhr ein Förderprogramm aus: Den Schülern steht offen, ob sie in der Bibliothek, dem Internetcafé, dem Informatikraum oder in den Stillarbeitsräumen eigenständig und ohne Betreuung arbeiten. Ferner besteht die Möglichkeit, sich von Oberstufenschülern bei den Hausaufgaben helfen zu lassen oder Nachhilfeunterricht zu nehmen. Darüber hinaus wird für Schüler der Klassen 5 und 6 Förderunterricht erteilt.

Die Arbeitsgemeinschaften finden sich für die fünften und sechsten Klassen mittwochs zwischen 13.15 und 14.50 Uhr zusammen. Die Schüler der Jahrgänge 7 bis 12 nehmen das AGAngebot mittwochs zwischen 14.55 und 16.25 Uhr sowie donnerstags zwischen 13.15 und 14.50 Uhr wahr. In diesem Zusammenhang kündigt Elmar Wagener abschließend an: „Wir sind auch bereit, schulformübergreifende Arbeitsgemeinschaften anzubieten." tk


ZUM THEMA

1200 Schüler, die von 90 Lehrkräften betreut werden, besuchen derzeit das Gymnasium. „Das Durchschnittsalter der Pädagogen liegt bei knapp über 40 Jahren“, erzählt Schulleiter Elmar Wagener nicht ohne Stolz. Zudem bewerben sich viele junge Pädagogen am St.-Viti-Gymnasium, weil die Ausstattung so umfangreich sei und vor allem im naturwissenschaftlichen Bereich fast auf Universitätsniveau liege. Und das führe auch dazu, dass viele Schüler aus anderen Zentren des Landkreises das Zevener Gymnasium besuchten. „Und wenn wir jetzt noch eine neue Turnhalle hätten, dann wären wir rundum glücklich. Damit wir aber unsere sprachlichen, gesellschaftswissenschaftlichen, mathematisch-naturwissenschaftlichen und musikalisch-künstlerischen Profile weiter anbieten können, müssen wir mindestens vierzügig bleiben“, macht Wagener abschließend mit Blick auf die in der Diskussion stehende Oberschule deutlich. (fh)

 


30.03.2011

Preise für erfolgreiche Schüler
Stephanie Gerlach und Heidi Kröger übergeben Anerkennung an „Vitianer“

ZEVEN. Dass am St. Viti-Gymnasium begabte Mädchen und Jungen die Schulbank drücken, haben diese ja schon des Öfteren unter Beweis gestellt. Nach erfolgreicher Teilnahme an der Erdkunde- und der Mathe-Olympiade befanden die beiden Vorsitzenden des Schul-Fördervereins, Stefanie Gerlach und Heidi Kröger, dass diese tollen Leistungen eine Anerkennung wert sind. Für die Geographie-Asse Felix Behrens, der zweimalig in Folge Schulsieger wurde, Hendrik Albers und Pascal Schlitzkus, sowie die erfolgreichen Teilnehmer am Landesentscheid der Mathe-Olympiade Jost Viebrock, Felix Lem, Bastian Silies und Johanna Rugen gab es einen Gutschein für die Buchhandlung „Lesezeichen“. Timo Kist wurde bei dieser Gelegenheit gleich zweimal geehrt, denn der Siebtklässler lag gleich in beiden Wettbewerben ganz vorn. Rund 250 Schüler aus den Klassenstufen 7 bis 10 haben an dem Wettbewerb von „National Geographic Wissen“ teilgenommen, erläuterte Erdkundelehrer Oskar Graumann. Die Besten der Schule haben dann die Chance, auf Landesebene anzutreten. Der Landesentscheid bei der Mathe-Olympiade, an dem die fünf Zevener Rechenkünstler teilnahmen, fand zwei Tage lang an der Göttinger Universität statt.

„Das Niveau dort ist schon ganz schön hoch und eine echte Herausforderung“, betonte Mathelehrerin Sigrid Jablonski. An beiden Tagen hatten die vier Schüler und eine Schülerin jeweils vier Stunden Zeit, die drei gestellten Aufgaben zu bewältigen. „Da ist höchste Konzentration von den Schülern gefordert“, weiß Sigrid Jablonski. Sie freut sich besonders, dass mit Johanna Rugen auch ein Mädchen an der Olympiade teilgenommen hat, denn die sind oft etwas unterrepräsentiert bei diesen Wettbewerben. Dabei zeige der schulinterne Mathe-Förderkurs, dass viele Mädchen sich für die rechnerischen Knobeleien interessieren, und das wird in der Schule auch weiterhin unterstützt. Und für den Leser Zuhause eine mögliche Aufgabe: Meiers haben mehrere Kinder, die alle unterschiedlich alt sind, und es sei nicht ausgeschlossen, dass unter den Kindern Erwachsene sind. Jede Tochter ist um genau ein Jahr älter als einer ihrer Brüder. Bis auf einen ist jeder Sohn genau doppelt so alt wie eine seiner Schwestern. Alle Kinder zusammen sind 16-mal so alt wie das jüngste Kind. Wie viele Kinder sind es und wie alt sind sie? Die Lösung steht übrigens ab kommenden Donnerstag im Internet: www.mathematik-olympiaden.de (he)


Zum Thema

Cleverness und Wissen sind beim größten deutschen Schülerwettbewerb im Bereich Geographie gefragt, der im Januar für 12- bis 16-Jährige startete. 2010 beteiligten sich rund 240 000 Jugendliche aus allen Bundesländern und von den deutschen Auslandsschulen. Auch 2011 hoffen National Geographic Deutschland, der Verband Deutscher Schulgeographen (VDSG) und der Westermann-Verlag, die den Wettbewerb wieder gemeinsam veranstalten, auf eine ebenso rege Beteiligung. „Mit Geographie die Welt verstehen und schätzen lernen, Wissen und Verständnis zu fördern – das ist unser Auftrag im Sinne der Nachhaltigkeit“, heißt es auf der Internetseite. Das Finale findet am 20. Mai 2011 in Hamburg statt. (js)



26.03.2011

Felix Behrens ist Schulsieger
Zevener Gymnasiast gewinnt Urkunde für Geographiewettbewerb und fährt zum Landeswettbewerb


Oskar Grauman übergibt Felix Behrens die Urkunde.

ZEVEN. Es geht um den ersten Platz in Niedersachsen. Schüler aus ganz Deutschland wetteifern bereits seit Januar zum elften Mal beim Wettbewerb „National Geographic Wissen“ um den Titel des bundesweit besten Geografieschülers.

Der 14-jährige Felix Behrens hat die ersten zwei Hürden geschafft und sich als Schulsieger des St.- Viti-Gymnasiums für den Landesentscheid im Bundesland Niedersachsen qualifiziert. Fachlehrer Oskar Graumann übergab kürzlich die Urkunde.

Demnächst werde sich zeigen, ob Felix Behrens den anderen Schulsiegern des Bundeslandes überlegen ist und sich damit den Landessieg sichert, heißt es in einem Presseschreiben. Dann hätte er am 20. Mai beim großen Finale in Hamburg die Chance auf den Titel des besten Geografieschülers
Deutschlands. 2010 beteiligten sich rund 240 000 Mädchen und Jungen am bundesweit größten Schülerwettbewerb für 12- bis 16-Jährige. Organisiert wird der Wettbewerb von National Geographic Deutschland, gemeinsam mit dem Verband Deutscher Schulgeographen (VDSG) und dem Westermann Verlag mit dem Diercke-Weltatlas. (ZZ/js)

 


17.03.2011

Erdkundepreis für Philipp Baumann

ZEVEN. Kurz bevor er für einen dreimonatigen Work-&-Travel- Aufenthalt nach Neuseeland aufbrach, holte sich der ehemalige Sankt-Vitianer Philipp Baumann aus Elsdorf noch einen Erdkundepreis von seinem Ex-Pauker Jürgen Wedemeyer ab. Den mit 200 Euro dotierten Preis vom Verband der Deutschen Schulgeografen erhielt der 20-Jährige für eine Seminararbeit über den „Sanften Tourismus im Landkreis Rotenburg“. Zu diesem Zweck hatte sich der Ex-Gymnasiast, der im Herbst vermutlich Politikwissenschaften studieren möchte, unter anderem mit Geschäftsführer Udo Fischer vom TouROW zusammengetan, der ihn mit den nötigen Informationen versorgte. So erwartet der junge Mann für die Zukunft „mehr Übernachtungsgäste im Landkreis Rotenburg“, wobei er die Schwerpunkte ausdrücklich im Fahrrad- und demnächst auch Wandersegment sieht. Für seine Arbeit wendete Baumann auch empirische Methoden wie Marktforschung und Interviews an. So führte er unter anderem eine Umfrage unter 70 Personen durch, die er zu ihren Wünschen im Bereich Tourismus befragte. (js)

 


02.03.2011

50 Jahrzehnte geistiger Spitzensport
Zwei Schüler des St.-Viti-Gymnasiums behaupten sich beim Landesentscheid der Mathematik-Olympiade

Timo Kist (links) und Felix Lem belegte in Göttingen vordere Plätze. Foto: Stiftung NiedersachsenMetall

ZEVEN / GÖTTINGEN. Der bundesweit ausgetragene Wettbewerb Mathematik-Olympiade feiert in diesem Jahr sein 50-jähriges Jubiläum. Bereits seit 1961 beteiligen sich jährlich rund 125 000 Schüler aus dem ganzen Bundesgebiet und messen ihr mathematisches Können. Für Niedersachsen gingen beim Landesentscheid im Mathematischen Institut der Georg-August-Universität Göttingen rund 200 Mädchen und Jungen der Klassenstufen 5 bis 13 an den Start. Unter ihnen waren auch zwei Schüler vom St.-Viti-Gymnasium Zeven. In zwei vierstündigen Klausuren rechneten sie sich mit logischem Denken, Kombinationsfähigkeit und kreativem Umgang mit mathematischen Methoden auf das Siegertreppchen. Der Siebtklässler Timo Kist belegte den dritten Platz. Der Achtklässler Felix Lern erhielt einen Anerkennungspreis.


Die finanzielle Unterstützung des Wettbewerbs in Niedersachsen sicherte wie auch schon in den vergangenen Jahren die Stiftung NiedersachsenMetall. "Wir wollen helfen, bei jungen Menschen Lust auf Mathematik und Naturwissenschaften zu wecken. Und natürlich unterstützen wir sie auch, wenn die Begeisterung schon so hoch lodert wie hier." zeigte sich Geschäftsführer Olaf Brandes von dem Elan und Ehrgeiz der Schüler beeindruckt. (ZZ/ak)

 


10.02.2011

 


Schüler servieren musikalisch Delikates
Kammermusikalische Leckerbissen sind am Sankt-Viti-Gymnasium Zeven zu hören

ZEVEN. Kleine „musikalische Leckerbissen“ auf teilweise beachtlich hohem Niveau erklingen am Mittwoch, 16. Februar, um 18 Uhr im St.-Viti-Gymnasium Zeven.

Vorgetragen werden diese Solobeiträge von Schülerinnen und Schülern des Gymnasiums, die die Ergebnisse ihres privaten Instrumentalunterrichts und bisweilen vieler einsamer Übungsstunden einer kleinen Öffentlichkeit vorstellen möchten. Dieses Podium, das die Musiklehrer der Schule immer Mitte Februar den musikinteressierten Schülern bereiten, hat sich inzwischen als fester Konzerttermin im Jahreskalender am St.-Viti-Gymnasium etabliert. Neben dem Klavier als bevorzugtes Instrument wird auch der ein oder andere Gesangstitel zu hören sein sowie eine kleine Rockformation ihr Können zum Besten geben. Der Eintritt zu diesem Vorspiel ist frei. (ZZ/js)

 


10.02.2011

Von Physikern, Polizisten und Pädagogen
Mehr als 200 Schüler des St.-Viti-Gymnasiums informieren sich an zwei Tagen über verschiedene Berufe

ZEVEN. Wie sieht der Alltag eines Apothekers aus? Was macht ein Mechatroniker? Welche Fähigund Fertigkeiten sind nötig, um in der Forstwirtschaft zu arbeiten? Antworten auf Fragen dieser Art geben mehr als 70 Referenten bei den Berufsinformationstagen. Gestern ging es los. Mehr als 200 Schüler des 11. und 12. Jahrgangs des St.-Viti-Gymnasiums informierten sich am Mittwoch über verschiedene Berufsfelder. Und heute geht es in der Außenstelle des Gymnasiums, der ehemaligen Prins-Willem-Alexander-School (PWA), in die zweite Runde.


35 Schülerinnen hatten sich in Raum 5 eingefunden, um Informatives rund um die Ergotherapie zu bekommen. Darüber sprechen wollte Jutta Bertholdt vom Schulzentrum Gyhum. Die Referentin fiel jedoch krankheitsbedingt aus, dafür sprang Karin Fuge-Venzke ein. Sie leitet das private Schulzentrum, das die Berufsfachschulen für Altenpflege, Altenpflegehilfe und Ergotherapie vereinigt und an das Reha-Zentrum Gyhum angeschlossen ist.

Ob Säugling, Jugendlicher, Erwachsener oder Rentner: Ergotherapeuten wollen Menschen aller Altersstufen dabei helfen, ihren Alltag besser bewältigen zu können. Ziel ist es, Betroffenen, die unter körperlichen, geistigen oder seelischen Beeinträchtigungen leiden, wieder zur Selbstständigkeit zu verhelfen.


Wer sich zum Ergotherapeuten ausbilden lassen möchte, darf sich nach den Worten von Karin Fuge-Venzke auf „intensiven Lehrstoff“ einstellen. Zur dreijährige Ausbildung gehören sowohl theoretischer als auch praktischer Unterricht sowie mehrere Praktika. Vorausgesetzt wird ein mittlerer Bildungsabschluss oder eine nach dem Hauptschulabschluss abgeschlossene, mindestens zweijährige Berufsausbildung.

„Sehr abwechslungsreich und vielfältig, aber auch anspruchsvoll“ sei die Ausbildung, so Karin Fuge-Venzke. Ergotherapeuten arbeiten beispielsweise in Kliniken, Einrichtungen der Altenpflege oder selbstständig. Ferner ist es möglich, nach der Ausbildung ein weiterführendes Studium aufzunehmen. „Dann kann man in die Forschung gehen.“ Oder für ein Lehrinstitut arbeiten und seine beruflichen Kenntnisse weitervermitteln. Der Bedarf an Ergotherapeuten sei laut Fuge-Venzke „auf jeden Fall“ vorhanden. (as)


Zum Thema
Die Berufsinformationstage finden bereits zum sechsten Mal statt, erklärte Lehrer Dirk Röver. Mit seiner Unterstützung haben fünf Mütter die Veranstaltung vorbereitet und organisiert. Zum Team gehört auch Antje Tabel. Der erste Tag wurde von Professor Andreas Timm-Giel von der Technischen Universität Hamburg-Harburg eröffnet, sagte sie. Timm-Giel ging unter anderem auf die Voraussetzungen für ein Studium ein. Heute spricht Andre Wichern von MT Energie über das, was auf einen Berufsanfänger zukommt. Und heute erfahren die angehenden Abiturienten unter anderem auch, wie man Fluglotse wird,
was ein Wirtschaftsjurist macht und wie der Berufsalltag von Psychologen aussieht. Informationen gibt es auch zu internationalen Bildungsprogrammen. Die siebte Auflage der Berufsinformationstage ist für 2013 vorgesehen, so Röver.

 


28.01.2011

 


22.01.2011